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EskoArtwork stellt den Kongsberg XP Auto, eine neue, erweiterte Version des XP-Schneidetischs vor. Die automatische Materialzufuhr und Stapelvorrichtung ermöglicht eine hohe Leistung bei der digitalen Weiterverarbeitung. Als Ergänzung für großformatige Digitaldruckanlagen bietet die Lösung einen voll digitalen Produktionsablauf für die Herstellung von POP-Displays und Verpackungen in kleinen Auflagen.

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Der XP Auto ist Nachfolger der DCM 24 (Digital Converting Machine), die EskoArtwork und sein Geschäftsbereich Kongsberg als Marktführer im Bereich der computergesteuerten Schneidesysteme für die vollautomatische Kartonverarbeitung etabliert haben. Das neue Modell basiert auf dem Kongsberg XP, dem leistungsfähigsten Schneidetisch des Unternehmens, der für einen hohen Durchsatz und den durchgängigen Betrieb rund um die Uhr konzipiert wurde. Die Konfiguration kann ein breites Spektrum an Materialien handhaben – feste und extrem harte Platten, die mit Fräsköpfen bearbeitet werden, oder flexible Materialien, die mit Messern geschnitten werden. Das Modell XP44 Auto für Großformate verarbeitet Bögen mit einer maximalen Größe von 2.310 x 3.600 mm. „Mit der Einführung schnellerer digitaler Großfor- matdrucker ist auch der Bedarf an leistungsfähigeren automatischen Weiterverarbeitungslösungen für bedruckte Verpackungs- und Display-Materialien enorm gestiegen“, erklärt Tom Erik Naess, CAM Product Manager bei EskoArtwork. „Mit dem XP Auto können Verpackungen und Displays für den Verkaufspunkt auch in Kleinauflagen gewinnbringend und mit hoher Wertschöpfung produziert werden. Anwender können ihren Kunden nun eine bedarfsgerechte Produktion bei bedarfsorientierter Lieferung anbieten.“

Vollautomatische Weiterverarbeitung

Die zusätzliche automatische Materialhandhabung macht den XP zu einem vollautomatischen Weiterverarbeitungssystem, das über einen langen Zeitraum hinweg selbständig arbeitet. Die automatische Werkzeugkalibrierung und ein Kamerasystem für die präzise Passerkennung und Steuerung der Schnittpositionierung tun ein Übriges, um den unbeaufsichtigten Betrieb sicherzustellen.

Neu ist, und über diese Funktion verfügt nur der XP Auto, dass die bedruckte Seite des Schneideguts auch nach unten zeigen kann. Das ist ein Vorteil beim Verarbeiten von Wellpappe. Ermöglicht wird diese Funktion durch eine Kamera unterhalb der Tischplatte, die durch eine eigene Servoachse gesteuert wird. Sie erkennt die Passermarken, während der Kartonbogen vom Zufuhrstapel auf den Schneidebereich transportiert wird. „Der Kongsberg XP Auto wurde für Hersteller von Verpackungen und Displays optimiert, die Produktionsserien von ungefähr 1.000 Bogen oder von bis zu einem Meter hohe Materialstapel abarbeiten möchten”, erläutert Tom Erik Naess und führt weiter aus: „Die Maschine erfordert keine permanente Bedienerüberwachung und spart dadurch beträchtliche Kosten. Sie kann auch über Nacht unbeaufsichtigt laufen, da ein Remote- Warnsystem automatisch eine Warnung an den Operator sendet, sobald der Betrieb unterbrochen ist. Das System ist ideal für die Herstellung von POP-Displays und maßgefertigten Verpackungen in kleinen Auflagen mit kurzen Lieferzeiten. Im Vergleich zu herkömmlichen Schneide- und Rillsystemen für Verpackungen können mit dieser Maschine die hohen Ausgaben für Einrichtzeiten und Stanzwerkzeuge gespart werden. Für Materialien wie MDF, Forex, Dibond und Acryl besteht eine Fräsoption. Positives Kundenfeedback

Bei SCA Packaging Norway in Sarpsborg ist der neue Kongsberg XP Auto in der Großformatvariante des XP 44-Modells bereits in Betrieb. SCA Packaging Norway ist Teil der europaweit tätigen SCA-Gruppe für die Verpackungsproduktion und spezialisiert auf die bedarfsorientierte Herstellung von kleinauflagigen Wellpappenverpackungen und Ladendisplays für den norwegischen und schwedischen Markt. Neben der neuen XP Auto-Konfiguration, die bereits seit April 2010 in Betrieb ist, arbeitet das Unternehmen mit zwei Schneidesystemen des Taps Kongsberg DCM24 für die automatische Weiterverarbeitung von Verpackungen, einem Mustertisch Kongsberg CM1320 und einem Göpfert Boxmaker.

„Wir sind sehr zufrieden mit dem Kongsberg XP44 Auto“ sagt Atle Andreassen, der Geschäftsführer von SCA Packag – ing Norway. „Die im Vergleich zu den DCM-Maschinen großzügige Arbeitsfläche ist für uns von großem Vorteil. Wir können größere Schachteln herstellen als zuvor. Mehrere Teiljobs, wie sie für Ladendisplays häufig vorkommen, passen nun auf einen einzigen Bogen. Dies spart Zeit und Kosten – sowohl beim Drucken als auch beim Schneiden. Der XP Auto kann auch die schützende Schaumstoffschicht für das Schachtelinnere schneiden. Dies war vorher nicht möglich. Auch die höhere Geschwindigkeit des XP Auto ist beim Schneiden mehrerer Teile aus einem Bogen von Vorteil.“

Bei der kleinen Belegschaft von 13 Mitarbeitern ist der selbständige Betrieb der Maschine äußerst wertvoll. „Wir können den XP Auto über Nacht unbeaufsichtigt lassen. Wenn wir unseren Materialstapel auf 100 cm erhöhen, können wir bis morgens um 6 Uhr produzieren, statt wie bisher nur bis um 2 Uhr. Wir haben EskoArtwork sogar bereits vorgeschlagen, die automatische Zufuhr- und Entnahmemöglichkeit noch zu erweitern,“ fügt Andreassen hinzu. „Mit dem Kongsberg XP Auto können wir für Kunden in ihrem Beisein Muster fertigen, und den Auftrag dann in zwei/drei Tagen abwickeln.”

 

  • Die automatische Materialhandhabung macht den XP-Schneidetisch zu einem vollautomatischen Weiterverarbeitungssystem, das über einen langen Zeitraum hinweg selbstständig arbeitet. (Fotos: EskoArtwork)
  • Im Vergleich zu herkömmlichen Schneideund Rillsystemen können mit dieser Maschine die hohen Ausgaben für Einrichtzeiten und Stanzwerkzeuge gespart werden.

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9051 Gent
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