-

Mineralbrunnen und Softdrinkhersteller bedienen heute zahlreiche Nischen, die einen Zusatznutzen, ein besonderes Geschmackserlebnis oder beides in Kombination versprechen. Ein Wachstumsmarkt, der sich zwischen Kult und gesund bewegt. Functional Closures sind dabei ein ideales Mittel zur Inszenierung von Getränken am Point of Sale.

Anzeige

Die Energiegetränke haben es vorgemacht: Allein schon die am Markt erzielbaren Preise sprechen für sich. Diverse Anbieter haben sich einen dauerhaften Platz am Markt erobern können, andere kämpfen um die Wahrnehmung der Konsumenten. Gerade die Energydrinks zeigen aber auch, dass ein Aufstieg zur Marke in einem nicht gesättigten, aber – neben den „Platzhirschen“ – unübersichtlichen Markt schwierig ist. Immer sind eine eindeutige Identität und Differenzierung das A und O. An dieser Stelle kommen neu die Functional Closures ins Spiel.

Functional Closures sind ein ideales Mittel zur Inszenierung von Getränken am Point of Sale. Functional Closures signalisieren dem Konsumenten auf den ersten Blick, hier wird Mehrwert geboten. Im Moment der Anwendung wird das Getränk zum Erlebnis, wenn das Wasser eine besondere Farbe annimmt oder sich die Inhaltsstoffe im Wasser auflösen. Sie vermitteln dem Konsumenten ein Gefühl der Aktivität und der Selbstbestimmung. Zudem haben Functional Closures tatsächlich das Potenzial, empfindliche Inhaltsstoffe besser zu schützen und zu erhalten, als dies im gelösten Zustand möglich ist.

Was sind Functional Closures genau?

Eine Functional Closure Anwendung ist eine „funktionale“ Verschlusskappe für eine PET-Getränkeflasche. Diese Kappe wird während des Herstellprozesses mit einem Präparat wie beispielsweise einem Nahrungsergänzungsmittel befüllt. Das Präparat wird durch den Verbraucher mittels manueller Aktivierung der Verschlusskappe dem Getränk zugegeben. Die Verschlusskappe besteht aus mindestens zwei Einzelteilen. Diese Elemente werden mit Maschinen automatisch befüllt und montiert, beispielsweise aus der modularen OPTIMA CFL-Reihe. Das Design und der Aufbau von Functional Closure- Kappen sind sehr vielfältig. Individuelle Wünsche sind umsetzbar, mitunter erinnern die Verschlüsse an ein kleines, modernes Kunstwerk.

Functional Closures werden in den USA bereits erfolgreich eingesetzt. Ein erster Anwender aus der deutschen Getränkeindustrie steht mit seinem Produkt kurz vor der Markteinführung. Da die funktionale Verschlusskappe nicht nur auf die Getränkeindustrie beschränkt ist, werden weitere Märkte und fantasievolle Anwendungen betrachtet.

„Functional Closures signalisieren einen Know-how Vorsprung“

neue verpackung: Functional Closures bieten – wenn die Bezeichnung stimmt – einen Zusatznutzen. Worin besteht dieser?

Walter Bolenz: Wir haben hier eine ganz neue Entwicklung. Die Getränkehersteller setzen immer stärker auf die Karte „Gesundheit“. Mit den Function – al Closures sitzen jetzt die wichtigsten Inhaltsstoffe in der Funktionskappe, geschützt vor allem vor dem Sonnenlicht. Realistisch gesehen, bringen die Functional Closures damit echte Vorteile gegenüber der konventionellen Lösung. Denn durch ultraviolette Strahlen werden beispielsweise Vitamine, die zuvor ins Getränk gemixt wurden, zerstört.

neue verpackung: Gibt es weitere Vorteile?

Walter Bolenz: Die Functional Closures sind eine futuristische Lösung, die sind definitiv ein Eyecatcher am Point of sale. Hier werden ja bekanntlich die meisten Kaufentscheidungen in ganz kurzer Zeit getroffen. Ein anderer Aspekt ist die Aus strahlung dieser Verschlussart: sie reflektiert eine besondere Kompetenz. In der Getränkeindustrie spricht man daher auch von einem „Know-how-Vorsprung“, den die Functional Closures signalisieren.

neue verpackung: Eine effiziente Verpackungstechnik ist ein Erfolgsfaktor bei Innovationen. Abgesehen davon, wie helfen Sie Ihren Kunden in der Umsetzung von Projekten?

Walter Bolenz: Wir wollen ganz speziell diese Marktentwicklung mitgehen und Lösungen dafür bereitstellen. Das bezieht sich nicht allein auf die Technik. Das beinhaltet beispielsweise auch, dass wir verschiedene Finanzierungsmöglichkeiten für den Markteinstieg anbieten. Wir unterstützen den Kunden auf ganzer Linie mit unserem Wissen und unseren Erfahrungen.

Flexibel: Vom Einstiegsmodell bis hin zur Hochleistungsmaschine

Mit der modular aufgebauten Optima CFL-Maschinenserie bietet die Optima Group Consumer eine Maschinenlösung, die in einem durchgängig automatischen Prozess Functional Closures herstellt. Das Einstiegsmodell Optima CFL erreicht eine Ausbringung von bis zu 50 Stück/min. Als Hochleistungsmaschine konzipiert, können mit einer Maschine aus der CFL-Serie bis zu 1.000 Stück/min Functional Closures hergestellt werden. Auf einer Monoblock-Maschine werden je nach Bedarf mehrere Funktionen integriert: das Dosiersystem für die Inhaltsstoffe, die Montage der verschiedenen Komponenten sowie ergänzend das Sortieren oder auch Kontrollfunktionen für die Dichtigkeit der Functional Closures. Besonders wichtig ist dabei die Präzision, mit der die Herstellung der Functional Closures geschieht.

Stabile und präzise Prozesse der Optima CFL sorgen für Effizienz.

Ausbringung ab 50 Stück/min bis hin zu 1.000 Stück/min.

Typische Komponenten: Sortiertopf, Transportsystem, Dosiersystem, Folienversiegelung, 100%-Dichtigkeitsprüfung, Montagestationen zum Beispiel für Schutzkappen, Laserbeschriftung. Aktiver Pick-and-Place Gutausschub.

Die Auswahl des Dosiersystems findet in Abstimmung auf die festen oder flüssigen Produkte statt: Zur Verfügung stehen sowohl volumetrische als auch gravimetrische Systeme, die extrem genau und produktschonend arbeiten.

Die Optima CFL ist einfach bedienbar und bietet eine gute Zugänglichkeit.

 

 

 

  • Die Verschlusskappe besteht aus mindestens zwei Einzelteilen. Diese Elemente werden mit Maschinen automatisch befüllt und montiert, beispielsweise aus der modularen OPTIMA CFL-Reihe.
  • Walter Bolenz, Sales Director Single Serve Solutions bei der Optima Group Consumer, Schwäbisch Hall.
  • Das Design und der Aufbau von Functional Closure-Kappen sind sehr vielfältig. Individuelle Wünsche sind umsetzbar. (Fotos: Optima)
  • Mit der modular aufgebauten Optima CFL-Maschinenserie bietet die Optima Group Consumer eine Maschinenlösung, die in einem durchgängig automatischen Prozess Function - al Closures herstellt.