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Flöter setzt auf Ressourcenschonung | „WE CARE“ heißt die neue, verantwortungsbewusste Initiative, mit der sich die Flöter Verpackungs-Service GmbH für Umweltschutz und Ressourcenschonung stark macht.

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Flöter setzt auf Ressourcenschonung | „WE CARE“ heißt die neue, verantwortungsbewusste Initiative, mit der sich die Flöter Verpackungs-Service GmbH für Umweltschutz und Ressourcenschonung stark macht. Auf der interpack 2011 präsentierte der weltweit tätige Verpackungshersteller neben seiner neuen Linie „EcoLine“ weitere Neuheiten aus seinem bereits bekannten Standardprogramm.

Mit der neuen Produktpalette „EcoLine“ stellt die Flöter Verpackungs-Service GmbH erstmals umweltfreundliche und biologisch abbaubare Produkte vor, deren besonderes Augenmerk sowohl auf Nachhaltigkeit als auch Ressourcenschonung liegt. Umweltverträgliche Produkte gibt es im Verpackungsbereich bereits, was also ist bei Flöter das Besondere daran? Der Faktor Geld, sprich Kosteneffizienz und Preis. „Häufig sind umweltverträgliche Produkte nur über höhere Kosten realisierbar, so dass immer noch aus Kostengründen zum günstigeren, weniger umweltfreundlichen Produkt gegriffen wird. Mit unserer Produktserie „EcoLine“ haben wir dieses Problem gelöst, da bei uns der Umweltschutz nicht im Zusammenhang mit höheren Kosten steht“, beschreibt Marc Rapp, CEO der Flöter Verpackungs-Service GmbH den attraktiven Zusatznutzen. Mit der Umweltinitiative „WE CARE“ zeigt Flöter, dass im Bereich Verpackung ein verantwortungsvoller Umgang mit Rohstoffen möglich ist. „Kunden, die bisher aus unserem Standardprogramm gekauft haben, können nun vollkommen ohne Qualitätsverlust und ohne Mehrkosten auf umweltfreundliche Produkte von Flöter umsteigen“, erläutert Geschäftsführer Rapp den Grundgedanken von „WE CARE“ weiter. Damit holt das Verpackungsunternehmen sowohl die eigenen Lieferanten als auch Kunden mit ins Boot und zeigt einen unkomplizierten und realistischen Weg auf, aktiv Verantwortung in Sachen Umwelt zu übernehmen.

Konsequent ökologisch umgesetzter Korrosionsschutz
Kosteneffizienz ist ein wichtiges Argument für alle Flöter-Produkte. In Hinsicht auf Verbrauchsmaterial, Usability und Manpower bietet der Verpackungsspezialist vielfältige Lösungen in Form von Luftpolstern, Industrie- und Spezialpapieren, Folien – oder in diesem Jahr ganz neu – flüssigen Produkten an. Die Beratung und individuelle Verpackungslösungen für den Kunden stehen bei Flöter nach wie vor stets im Vordergrund. Der Slogan „was rastet, das rostet“ ist tonangebend, wenn es um Korrosionsschutz geht. So bietet Flöter eine große Vielzahl seiner Produkte mit VCI-Ausrüstung an, wie zum Beispiel spezielles VCI-Papier und VCI-Folie in unterschiedlichen technischen Ausführungen und für die verschiedensten Anwendungsbereiche und Branchen. Neu ist, dass der Verpackungsprofi jetzt schon eine Stufe vorher, also noch innerhalb des Produktions- bzw. Verarbeitungsprozesses von Metallen, konsequenten Rostschutz gewährleisten kann. Mit der neuen Produktgruppe „Liquids“ bietet Flöter mit den Produkten „CorroWork“, „CorroClean“ und „CorroGard“ eine Serie von auf Wasserbasis hergestellten, pH-neutralen VCI-Fluids, speziell für die metallverarbeitende Industrie an. Mit diesen Produkten beginnt der Korrosionsschutz schon lange vor dem Verpacken und lässt sich optimal in die Bearbeitungsprozesse integrieren. Ob Schleifen, Bohren oder Fräsen – das synthetische Metallverarbeitungsfluid „CorroWork“ schütz eisenhaltige Werkstücke von Anfang an vor Korrosion. Im Gegensatz zu herkömmlichen Schutz- und Schmierölen enthält dieses neue Fluid keine Öle oder flüchtige organischen Stoffe. Durch seine biologische Abbaubarkeit fügt es sich ausgezeichnet in die neue umweltfreundliche Produktserie „EcoLine“ ein. Trotz der hohen Umweltverträglichkeit weist das Fluid eine optimale Schmierfähigkeit auf und schützt durch seine pflegenden Eigenschaften zusätzlich Maschinen und Werkzeuge. Die VCI-Wirkung dieses Produktes aus der Serie „VCI-Liquids“ hält etwa fünf bis zehn Stunden an. Das mit Wasser rückstandsfrei abwaschbare Konzentrat löst sich in Wasser sehr gut auf und wurde speziell für die Bearbeitung eisenhaltiger Metalle entwickelt. „CorroClean“ ist ein umweltfreundlicher und ebenfalls wasserlöslicher Metallreiniger mit entfettender Wirkung. Er kommt überall dort zum Einsatz, wo Reinigungsprozess und hocheffizienter Korrosionsschutz ineinander übergehen sollen. Das ölfreie Reinigungsfluid baut einen zuverlässigen Korrosionsschutz für die kurzfristige Zwischenlagerung von Werkstücken auf und ist sowohl in Sprühsystemen als auch Tauchbädern anwendbar oder einfach mit Pinsel oder Rolle aufzutragen. Das Fluid ist frei von gefährlichen Inhaltsstoffen und schützt bis zu 14 Tagen zuverlässig vor Rost.

In geschlossenen Räumen einsetzbar
Ebenfalls auf Wasserbasis hergestellt, ist das Langzeitschutzfluid „CorroGard“, das besonders für den Einsatz in geschlossenen Räumen geeignet ist. Auch dieses Produkt kommt vollkommen ohne organische Lösungsmittel oder Öle aus und hebt sich durch seine biologische Abbaubarkeit deutlich von herkömmlichen Rostschutzmitteln ab. Zudem lässt sich dieser innovative Langzeitschutz einfach und vor allem rückstandsfrei mit kaltem Wasser abwaschen, ohne einen klebrigen Film zu hinterlassen. Je nach Verwendung oder Weiterverarbeitung des Werkstückes muss der extrem dünne aber wirkungsvolle Schutzfilm nicht entfernt werden, was einen zusätzlichen Arbeitsschritt im Verarbeitungsprozess einspart. Eine weitere innovative Variante dieses Fluids ist die abziehbare Lösung „CorroGard WSS“, die besonders gut vor Feuchtigkeit schützt. Wird der Schutzfilm nicht mehr benötigt, zieht man ihn einfach sauber ab. Ohne Rückstände und vollkommen ungefährlich für Mensch und Umwelt. Das 3-stufige Fluid-System aus wasserverdünnbaren Konzentraten passt sich an die unterschiedlichsten Prozessstufen der Metallverarbeitung an und sorgt damit für konsequent ökologisch umgesetzten Korrosionsschutz.

Im Bereich der Luftpolstermaschinen hat Flöter eine attraktive Lösung anzubieten, für überall dort, wo auf sichere Verpackung wert gelegt wird, aber kaum Platz für eine handelsübliche Luftpolstermaschine ist. Die innovative Tischluftpolstermaschine ist flexibel, platzsparend klein und vor allem leicht in der Handhabung. Einstecken und loslegen lautet die Devise für die erste echte Luftpolstermaschine in der Größe eines Laserdruckers, die Luftpolster in unterschiedlichen Größen direkt von der Folienrolle herstellt.

Auf der interpack 2011 präsentierte sich Flöter in diesem Jahr gemeinsam mit dem Partner für die internationalen Märkte, der MetPro Group. Über MetPro werden die innovativen Produkte aus dem Hause Flöter in 25 Länder weltweit direkt gehandelt.

Interview mit den Geschäftsführern der Flöter Verpackungs-Service GmbH, Schwieberdingen

Die Umwelt ohne Aufpreis schonen

neue verpackung: Sie haben mit „Eco Line“ ein neues Produkt zur interpack präsentiert. Was genau ist daran nachhaltig? Was schont Ressourcen?

Marc Rapp: Mit der neuen Linie EcoLine haben wir in diesem Jahr eine Produktgruppe auf der interpack präsentiert, die wir sowohl im Hinblick auf Herstellung und Entwicklung als auch umwelttechnisch für sehr vorteilhaft halten. Alle Produkte, die von uns das EcoLine bekommen, zeichnen sich entweder dadurch aus, dass bei der Herstellung Material verwendet wird, dass sich bereits im zweiten Kreislauf befindet, oder bei dem in der Herstellung besonders zurückhaltend mit Chemie und Energie umgegangen wird. Weiteres Augenmerk liegt zudem auf der Reduzierung der Stärke, um einen besonders vorteilhaften Materialanteil zu erzielen. Andere Produkte der neuen Linie EcoLine sind kompostierbar, das heißt sie zeichnen sich zudem durch rasche, unkomplizierte biologische Abbaubarkeit aus. Alles in allem haben wir es uns zum Ziel gemacht, diese umweltschonenden Produkte dem Kunden ohne Mehrpreis anbieten zu können. Obgleich die Entwicklung dieser Produkte über mehrere Jahre in aufwendiger Detailarbeit, zum Teil auch in Zusammenarbeit mit Externen, entstanden ist.

neue verpackung: Was haben Sie in Sachen Verbrauchsmaterial, Usability und Manpower an neuen Lösungen – auch für flüssige Produkte – anzubieten?

Bernhard Mittner: Für den Kunden bieten sich vor allem Einsparpotenziale durch Teilautomatisierung in den Abpackprozessen an. Hierzu haben wir auf der interpack unser Horizontalwickelsystem vorgestellt, dass es erlaubt Langgut für den sicheren Transport mit nur wenig Aufwand einfach und effizient abzupacken. Wo bisher das Packmaterial durch viele Mitarbeitern aufwendig gewickelt werden musste, macht dies mit unserer Maschine nun ein Mitarbeiter alleine.

neue verpackung: Welcher Bereich ist für Flöter der wichtigste und welcher der Treiber in puncto Innovation: VCI-Folien und Papiere, Alu-Verbundfolien oder Luftpolstersysteme?

Marc Rapp: Flöter ist seit Jahren für seine innovativen Produkte bei den Kunden ein gern gesehener Ansprechpartner. Wir sehen unsere Innovationen als tragende Säulen des Unternehmenserfolges an. Zu diesen Innovationen gehören insbesondere unsere VCI-Produkte und die Maschinentechnik. Im Bereich der VCI-Produkte haben wir mit unserem Liquid-Programm, unseren hoch durchstoßfesten VCI-Folien sowie unseren recyclingbasierten VCI-Produkten bei den Kunden den besonderen Bedarf erkannt. In Zusammenarbeit mit etablierten Maschinenherstellern konnten wir unsere jahrelange Erfahrung in der Anwendung von Verpackungsmaterialien in innovative Maschinenkonzepte einbringen. So ist eine Reihe von Anlagen entstanden, die sich vor allem dadurch auszeichnet, dass sie nicht ausschließlich dem technisch Machbarem folgt, sondern vor allem Kundenwünsche aus Tausenden von Beratungsgesprächen mit eingeflossen sind.

neue verpackung: Die Beratung und individuelle Verpackungslösungen stehen bei Kundenwünschen ganz oben. Was bietet Flöter hier dem Markt an?

Bernhard Mittner: Durch Zertifizierungen haben wir globale Standards eingeführt, die gewährleisten, das unsere Kunden ganz gleich, wo auf der Welt sie bei uns kaufen, weltweit die gleichen Produkte beziehen. Darüber hinaus beraten wir unsere Kunden gesamtkonzeptionell, das heißt nicht nur in Bezug auf das Verpackungsprodukt, sondern auch in Hinsicht auf Kosteneffizienz, idealen Produktschutz und natürlich auch mit Blick auf bereits bestehende Prozesse beim Kunden, in die wir nach Möglichkeit das Ein- und Auspacken sinnvoll integrieren.

neue verpackung: Die interpack 2011 ist Vergangenheit. Werfen wir einen Blick ins Jahr 2014: Mit welchen Themen werden Sie dann auf der interpack konfrontiert sein?

Marc Rapp: Die Anforderungen in puncto Umweltverträglichkeit steigen. Die Herausforderung jedoch besteht darin, den ursprünglichen Sinn der Verpackung, nämlich den zuverlässigen Schutz des Packgutes, in ein ausbalanciertes Verhältnis mit der Recyclingfähigkeit der Verpackung zu bringen. Auf der interpack 2011 haben wir viele Anbieter gesehen, die in Hinblick auf Umweltverträglichkeit den Produktschutz aus dem Fokus verloren haben. Ich halte es für möglich, dass diese Anbieter auf der interpack 2014 nur dann wieder als Hersteller zu finden sind, wenn sie den Produktschutz wieder ins Zentrum ihrer Aktivitäten rücken können. Darüber hinaus rechne ich damit, dass 2014 die innovativen Kunststoffe die wir zum Erreichen der Balance zwischen Produkt – und Umweltschutz benötigen, eine sehr große Rolle spielen werden. Für unser Haus bedeutet das stets im Gespräch mit dem Kunden die aktuellen Aufgabenstellungen an die Verpackung herauszuhören, auf geänderte Entwicklungen einzugehen und die dazu passenden Verpackungslösungen für den globalen Versand bereitzustellen.

Bernhard Mittner: Das Konsumverhalten der Verbraucher hat sich stark verändert. Immer öfter werden klassische Konsumprodukte nicht mehr im Fachgeschäft um die Ecke gekauft. Häufig agieren die Konsumenten bereits international und über große Distanzen, um ihren Bedarf zu decken. Daher spielt im konsumentennahen Bereich unserer Aktivitäten neben dem unverändert hohen Produktschutz auch zunehmend die Leichtigkeit für den Versand eine große Rolle bei der Verpackung.

 

  • Interview mit  Bernhard Mittner, Verkaufsleiter/Stellvertretender Geschäftsführer, bei Flöter Verpackungs-Service GmbH, Schwieberdingen. (Fotos: Flöter)
  • Die erste echte Luftpolstermaschine in der Größe eines Laserdruckers, die Luftpolster in unterschiedlichen Größen direkt von der Folienrolle herstellt.  (Foto: Flöter )
  • Interview mit Marc Rapp , Geschäftsführer bei Flöter Verpackungs-Service GmbH, Schwieberdingen. (Fotos: Flöter)
  • Anwendungsbeispiel für VCI-Liquids in der Metallverarbeitung. Mit dieser neuen Produktgruppe bietet Flöter eine 3-stufige Serie von auf Wasserbasis hergestellten, pH-neutralen VCI-Fluids.  (Foto: Gina Sanders / fotolia.com)
  • Luftpolster – individuell auf das Packgut angepasst – bieten optimalen Schutz beim Transport. (Foto: Flöter)

Unternehmen

Flöter Verpackungs-Service GmbH

Robert-Bosch-Str. 17
71701 Schwieberdingen
Deutschland

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