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Die Mutter aller Verpackungsmessen hat wieder für drei Jahren ihre Pforten geschlossen. Die interpack 2011 hat ihrem Ruf alle Ehre gemacht.

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Die Mutter aller Verpackungsmessen hat wieder für drei Jahren ihre Pforten geschlossen. Die interpack 2011 hat ihrem Ruf alle Ehre gemacht. „So erfolgreich wie selten zuvor“, meldet die Messe Düsseldorf nach der interpack 2011. Bei der Besucherzahl gab es zwar einen kleinen Einbruch – von 171.000 (2008) auf 166.000 aktuell -, doch der dürfte mehr als zu verschmerzen sein. Denn: Die Qualität der Besucher ist entscheidend, nicht die Quantität. Dass die Qualität der Besucher besonders hoch war, war annähernd an allen Ständen zu spüren. Selten zuvor gab es so viele konkrete Abschlüsse und Anfragen wie auf dieser interpack, deren Grad an Internationalität wohl kaum noch zu toppen ist. Das Who‘s who der abpackenden Industrie gab sich in Düsseldorf die Klinken in die Hand, Markennamen wie Kellog‘s, Ferrero oder Nestlé prangten auf den vielen Visitenkarten, die den Ausstellern gereicht wurden.

Die interpack 2011 lässt auf ein lukratives Nachmessegeschäft hoffen. Doch auch schon in Düsseldorf wurden konkrete Abschlüsse gemacht. Gerald Schubert, Gerhard Schubert GmbH, war schon am ersten Tag hoch erfreut. Zwei Aufträge im Gesamtwert von 8 Mio. Euro hatte er zu verbuchen. Auch das norditalienische Unternehmen Cama Group vermeldete konkrete Geschäfte und ausgespochen gute Kontakte. „Das ist schon eine außergewöhnliche Messe, die interpack“, gab Annalisa Bellante, die Marketing-Verantwortliche von Cama zu Protokoll. Von Bosch bis Rovema, von Huber Packaging bis Uhlmann: alle berichteten von erfolgreichen Tagen in Düsseldorf. Auch Steffen Winkler, Bereichsleiter Vertrieb Druck und Verpackung Bosch Rexroth AG, war beeindruckt von den vielen guten Gesprächen auf der Messe, zumal bereits vor der interpack das Geschäft hochtourig lief.

Und auch das wurde auf der interpack dingfest gemacht: Laleham Health?care aus Hampshire, einer der führenden Lohnhersteller in England für Kosmetika, Healthcare, und Pharma,und die Optima Group Consumer sind jetzt Geschäftspartner. Erstes Projekt ist die Lieferung eines CMF-Kartonierers, der auf die vielseitigen Anforderungen beim Kartonieren von Flaschen ausgelegt ist. Aber auch die neue Allianz von Meyn und Ishida hat in den „tollen Tagen am Rhein“ einen Coup gelandet. Der polnische Geflügelverarbeiter Wipasz S.A. , Olsztyn, stattet eine bestehende und eine neu zu errichtende Produktionsstätte mit den Anlagen der Kooperationspartner aus. Das Investitionsvolumen ist eines der größten der europäischen Geflügelindustrie in diesem Jahr (siehe Seite 6).

Großen Anklang fanden auch die vielen Sonderschauen auf der interpack – allen voran das Thema „Save Food“, das auf dem Freigelände und auf einem großen Kongress die Themen Bevölkerungsexplosion, Ernährung, Verpackung und Nachhaltigkeit spiegelte. Endlich hat eine Messe das Thema Verpackung so aufgegriffen, endlich wird Verpackung nicht mehr nur in einem Atemzug mit Littering genannt. Auf Einladung der Messe Düsseldorf und der Welternährungsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) kamen internationale Experten aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft beim Save Food Kongress zusammen, um Lösungen im Kampf gegen die weltweiten Lebensmittelverluste zu finden. Dabei spielt die Verpackung eine bedeutende Rolle! Die Tage von Düsseldorf sind wie im Rausch vergangen. Es war eine phantastische, sehr erfolgreiche und unvergessliche Woche für alle, die dabei waren.

Matthias Mahr, Chefredaktion

 

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