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8o Jahre Inline-Drucklösungen für Lean-Verpackungsprozesse

HAPA wurde 1933 als Handelsunternehmen für Patente gegründet. Doch schon in den 1950er-Jahren wurde der Paradigmenwechsel eingeläutet: Seither ist das Unternehmen, das inzwischen zur Coesia-Gruppe gehört, damit befasst, Verpackungsprozesse zu vereinfachen.

 

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Aus dem Handelsunternehmen wurde nach Angaben des Unternehmens der weltweite Marktführer für Inline-Drucklösungen für die Pharmaindustrie (längst aber auch für weitere Märkte). Schon in den 1950er-Jahren wurden mit der ersten Druck-
maschine namens DRUMA Batchnummern und Ablaufdaten auf unterschiedlichste Verpackungen gedruckt. Late Stage Customization, ein Begriff, dessen Interpretation heute schon teilweise religiöse Ausmaße annimmt, hat bereits damals aktiv stattgefunden. Noch heute liefert HAPA Drucklösungen, die es dem Kunden ermöglichen, im Verpackungsprozess Kosten zu sparen, oder überhaupt kurzfristig auf sich verändernde Marktbedürfnisse reagieren zu können. Dabei ist das Konzept so einfach wie einleuchtend: Anstatt Verpackungsmaterial fertig bedruckt einzukaufen, zu lagern und bei Bedarf abzurufen, wird blankes oder nur vorbedrucktes Verpackungsmaterial verwendet. Dieses wird dann im Verpackungsprozess selbst oder kurz davor für die aktuellen Verpackungsbedürfnisse fertig bedruckt. Diese geringe Änderung des Prozesses hat einen weitreichenden Effekt auf viele Bereiche des Verpackungsprozesses – insbesondere aber auf die Bevorratung von Verpackungsmaterialien. Statt fertig produziertem Verpackungsmaterial wird nur noch generisches verwendet. „Die Lagerhaltung von Verpackungsmaterial erleben wir immer wieder als Drehkreuz des Verpackungsprozesses: Einlagerung von neuen Lieferungen, Ausgaben an die Produktion, Rücknahmen aus der Produktion, korrektes Einlagern und die von FDA vorgeschriebene Buchhaltung des Verpackungsmaterials“, berichtet Patrick Schmid, Head of Marketing bei HAPA. Alles Prozesse, die durch eine Drucklösung im Verpackungsprozess wesentlich vereinfacht werden können. Ein Fall macht dies besonders deutlich: Ein Kunde, der vorher 20.000 Varianten hatte, kommt heute durch HAPA mit nur noch zwei vorbedruckten Kartontypen aus.

Integration in Verpackungslinien
Der Verpackungsmarkt hat sich wesentlich verändert, die Batchgrößen werden immer kleiner, kurzfristigere Änderungen treten immer häufiger auf, die Produzenten beschäftigen sich zunehmend mit einer Flexibilisierung des Verpackungsprozesses – inzwischen bis zum Druck von individuellen Nummern und Codes je Verpackung. HAPA passt sich den Bedürfnissen des Marktes immer wieder neu an: Einerseits durch die Erweiterung des Produktportfolios, andererseits durch den Ausbau des begleitenden Services. Unterschiedliche Drucktechnologien wie UV Flexo und UV DOD InkJet, Hybride, einfarbig, mehrfarbig bis CMYKW werden von den Schweizern je nach Anforderung des Marktes angeboten. Kein Hindernis ist die Integration in unterschiedlichste Verpackungslinien. Ob aufgebaut, Ständer-Versionen, Rolle-Rolle-Maschinen, Drucklösungen, die durch OEM-Partner in die Verpackungslinien integriert werden, oder Druckmodule, die von Integratoren angebaut werden: Die Unterstützung durch HAPA ist umfassend. Gar die Entwicklung von spezifischen Farben, Kompatibilitätstests Farbe zu Material, Lieferung von druckfreundlichen Verpackungsmaterialien, aber auch Lösungen zur Integration in die bestehende IT-Landschaft zählen zum umfassenden Angebot der Volketswiler, die bis heute Drucklösungen für den Markt verfügbar machen, die es dem Kunden ermöglichen, lean produzieren zu können.

HAPA AG
Chriesbaumstrasse 4, CH-8604 Volketswil
Tel.: +41 43 399 32-00
Fax: +41 43 399 32-01
E-Mail: rolando.stucki@hapa.ch
www.hapa.ch

  • Die Kombination von UV Flexo & UV DOD InkJet in einem Hybrid ergibt höchste Flexibilität in der Produktionsplanung und spart Kosten.
  • UV DOD InkJet Druckmaschine:  Mit konfigurierbarem Druckmodul CMYK & white.
  • UV DOD InkJet Druckmodul:  Die Drucklösung für Märkte außerhalb des Segments Pharma.
  • UV Flexo in einer Rolle-Rolle-Anwendung: Die Produktionsflexibilität ist reduziert, dafür können aber mehrere Blisterlinien versorgt werden.