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Messe Düsseldorf realisiert Messe für Lebensmittelverarbeitung und -verpackung in Kenia

Im November schaut die Verpackungsindustrie gespannt nach Kenia. Denn in Nairobi findet erstmals das Food Processing & Packaging Exposyum (FPPE) statt. Die Konferenzmesse ist das erste afrikanische Mitglied der Interpack-Produktfamilie und dient den Unternehmen der lebensmittelverarbeitenden und der Verpackungsindustrie als Plattform, um Kontakte für einen Vertriebs- und Serviceaufbau in Ostafrika zu knüpfen.

 

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Bernd Jablonowski, Director der Weltleitmesse Interpack, erläutert: „Mit dem FPPE erschließen wir für unsere Kunden ein enormes Marktpotenzial und schaffen gleichzeitig für die Nahrungsmittelproduzenten vor Ort einen Zugang zu dringend benötigter Technologie, die einen wichtigen Beitrag zur Eindämmung der dortigen Nahrungsmittelverluste leisten kann.“ Bereits die Kick-off-Präsentation im August erzeugte eine überaus positive Resonanz bei den lokalen Vertretern von Politik und Industrie. Werner M. Dornscheidt, Vorsitzender der Geschäftsführung der Messe Düsseldorf, war beeindruckt vom Elan der Anwesenden: „Man spürt förmlich den Aufbruch eines ganzen Landes und die Bereitschaft, in neue Geschäftsfelder zu investieren.“ Afrika rückt als Absatzmarkt zunehmend in den Mittelpunkt des Interesses. Die Subsahara-Region wird in den kommenden Jahren laut Angaben des VDMA jedes Jahr im Durchschnitt real um 5,5 Prozent wachsen. 2012 wurden aus der ganzen Welt Verpackungs- und Nahrungsmittel-
verabeitungsanlagen für 1,4 Milliarden Euro nach Subsahara-Afrika geliefert, das bedeutet ein Plus von 34 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Ein gutes Viertel der Anlagen stammte aus Deutschland.

Nairobi als wirtschaftliche Drehscheibe Ostafrikas
Kenia gilt als einer der chancenreichen Märkte in Afrika. Mit einem jährlichen Wachstum von fünf bis sieben Prozent und als wirtschaftliche Drehscheibe in der Region entwickelt sich das Land schon jetzt sehr dynamisch. Nairobi als Veranstaltungsort für das FPPE ist das führende Kommunikations- und Wirtschafts-
zentrum Kenias. Die Stadt mit drei Millionen Einwohnern ist zudem Sitz zahlreicher internationaler Organisationen. Mit dem FPPE sollen nun gezielt Anbieter von Maschinen, Anlagen und Verfahren sowie die Verpackungs-, die Lebensmittel- und die lebensmittelverarbeitende Industrie angesprochen werden. Drei Marktführer, Bosch Packaging Technology, Multivac und Fawema, haben ihre Teilnahme für die Konferenzmesse vom 26. bis 28. November bereits zugesagt.

Initiative Save Food ein zentrales Diskussionsthema
Ein zentraler Baustein des FPPE ist die Initiative Save Food, die von der Messe Düsseldorf gemeinsam mit der Welternährungsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) 2011 ins Leben gerufen wurde. Save Food will die Akteure aus Wirtschaft, Politik und Forschung vernetzen, den Dialog initiieren und helfen, Lösungen entlang der Lebensmittel-
wertschöpfungskette zu erarbeiten. Die Initiative eröffnet Unternehmen und Privatpersonen die Möglichkeit, einen finanziellen Beitrag zur Förderung zu leisten und ihr Know-how einzubringen – natürlich beim Food Processing & Packaging Exposyum in Kenia. Im Rahmen des Konferenzprogramms wird die FAO gemeinsam mit dem United Nations Environment Programme (UNEP) ihre Studienergebnisse einer Untersuchung zu Ausmaß und Gründen der Lebensmittelverluste von Mais, Fisch, Bananen und Milchprodukten in Kenia vorstellen. So werden Ansatzpunkte für die Unternehmen der Prozess- und Verpackungstechnologie deutlich, mit ihren Produkten und dem entsprechenden Know-how das Problem solcher Lebensmittelverluste zu reduzieren und gleichzeitig vielversprechende Absatzmärkte zu entwickeln.

Konferenzen und Tagungen der Messe Düsseldorf: Wissensvermittlung und Wissensaustausch im Fokus
Das Food Processing & Packaging Exposyum ist bereits das zehnte Mitglied der Verpackungsmessenfamilie der Messe Düsseldorf mit der Interpack als weltweit wichtigstem Impulsgeber für die Packaging-Industrie sowie alle verwandten Prozesstechnologien. Die Konferenzmesse in Kenia steht damit als perfektes Beispiel für die Produktfamilienstrategie der Messe Düsseldorf, neue Veranstaltungsformate zu etablieren und bestehende durch Kongresse, Tagungen und Sonderschauen zu ergänzen. „Jede inhaltliche Veränderung und Ergänzung unserer Leitmessen, zum Beispiel durch Sonderschauen, macht uns zum Themensetter der Branche und unterstreicht unseren Anspruch als Innovationsbroker“, sagt Messe-Chef Werner M. Dornscheidt. So wartet die Interpack 2014 beispielsweise mit einer zusätzlichen Sonderschau „Innovationparc Packaging“ auf.

Functional Printing China mit Trends von Printed Electronics und Functional Printing

Im Mai dieses Jahres fand erstmals die Konferenz Functional Printing China statt. Über 350 Fachleute nahmen teil und informierten sich über die aktuellen Trends von Printed Electronics und Functional Printing. Die Messe Düsseldorf als Veranstalter der Weltleitmesse Drupa sowie der chinesische Verband Peiac – Printing and Printing Equipment Industries Association of China – hatten die Konferenz organisiert. Zukünftig wird sie jährlich an wechselnden Orten in China stattfinden. Die Zukunftsthemen Printed Electronics und Functional Printing werden auch auf anderen Veranstaltungen der Messe Düsseldorf eine Plattform finden. So auf der Weltleitmesse der Kunststoff- und Kautschukindustrie, der K 2013 im Oktober, aber auch auf der Medizinmesse Medica 2013 im November, der Glasstec/Solarpeq 2014 und natürlich auf der Drupa 2016.

1,4 Mrd. €…
…Verpackungsmaschinen für 1,4 Mrd. €
2012 wurden aus der ganzen Welt Verpackungs- und Nahrungsmittelverabeitungsanlagen für 1,4 Milliarden Euro nach Subsahara-Afrika
geliefert.

5,5 % Wachstum…
…Die Subsahara-Region wird in den kommenden Jahren laut Angaben des VDMA jedes Jahr im Durchschnitt real um 5,5 Prozent wachsen.

25 % aus Deutschland…
…25 % der Verpackungsmaschinen, die in die Subsahara-Region geliefert werden, stammen aus Deutschland.

  • Schon beim FAO World Food Day 2011 bahnten sich vielversprechende Gespräche zwischen den Entscheidern von Industrie und Politik an. Im November dieses Jahres findet nun das Food Processing and Packaging Exposyum in Nairobi, Kenia, statt.
  • Werner M. Dornscheidt, Vorsitzender der Geschäftsführung der Messe Düsseldorf, ist begeistert von der Aufbruchsstimmung in Kenia.
  • „Mit dem FPPE erschließen wir ein enormes Marktpotenzial und schaffen für die Nahrungsmittelproduzenten einen Zugang zu benötigter Technologie, die einen wichtigen Beitrag zur Eindämmung der dortigen Nahrungsmittelverluste leisten kann."Bernd Jablonowski

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Messe Düsseldorf GmbH

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40474 Düsseldorf
Deutschland

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