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Field Rotopack mit Hauptsitz in Stuttgart übernimmt zum 1. Januar 2008 den Namen der US-Muttergesellschaft Chesapeake. Der Produzent von Verpackungen für höherwertige Gebrauchsgüter mit Werken in Stuttgart, Düren, Melle und Hiddenhausen ist in Deutschland seit Jahren nach eigenen Angaben Marktführer bei der Herstellung von Faltschachteln für die Süßwarenwarenindustrie. Neben Süßwaren gehören auch Kosmetik- und Tabakverpackungen zu den Schwerpunkten.  

Der börsennotierte US-Konzern Chesapeake mit Hauptsitz in Richmond/Virginia ist weltweit an rund 40 Standorten aktiv. Er beschäftigt etwa 5.550 Mitarbeiter und setzte im vergangenen Jahr knapp eine Milliarde US-Dollar um. Mehr als 80 Prozent davon mit der Herstellung und Verarbeitung von Karton, der Rest sind Kunststoffverpackungen. Chesapeake kann auf Erfahrung in der Papierverarbeitung seit der Gründung der Firma in West Point/Virginia durch Elis Olssen im Jahr 1918 zurückblicken. Chesapeake ist Spezialist für die Herstellung hochwertiger Verpackungen und beliefert vor allem die Marktsegmente Süßware, Pharmazie, Getränke- und die Tabakindustrie. Zu den Kunden der Chesapeake-Gruppe zählen zahlreiche große internationale Unternehmen der abpackenden Industrie.

„Für unsere Kunden bringt die Umbenennung in Chesapeake und die damit auch einhergehende stärkere internationale Verknüpfung eine ganze Reihe von Vorteilen mit sich“, sagt Wolfgang Bahmann, Geschäftsführer Field Rotopack. Ein wichtiges Stichwort ist Sicherheit. „Es entspricht unserer Philosophie, den Kunden größtmögliche Sicherheit zu gewähren“, betont Bahmann. „Sollte es einmal zu größeren Problemen kommen, wäre es möglich, die Produktion in anderen Werken fortzusetzen, gegebenenfalls auch in Nachbarländern.“ Dies soll mit dem neuen Namen deutlich unterstrichen werden.  

Weitere Vorteile sind höhere Flexibilität durch eine flachere Managementstruktur und noch mehr Kundennähe durch die Schaffung von zusätzlichen Stellen im Servicebereich. „Diese Maßnahmen ermöglichen uns eine noch bessere Zusammenarbeit mit unseren Kunden“, so Bahmann.  

Dazu kommt ein weiteres, wichtiges Signal für Kunden und Mitarbeiter: das eindeutige Bekenntnis zur Innovations- und Investitionsbereitschaft und damit auch zum weiteren Wachstum. „Ganz konkret werden wir in zwei neue, zusätzliche Druckmaschinen an den Standorten Melle und Düren investieren. Außerdem werden kurzfristig weitere auftragsbezogene Investitionen auch an den anderen Standorten durchgeführt“, kündigt Bahmann an.  

 Field Rotopack betreibt in Melle eines der modernsten Faltschachtelwerke in Europa. Es wurde vor vier Jahren in Betrieb genommen. Mit großem Aufwand wurden die Werke Stuttgart und Düren umgebaut und modernisiert. Eine Spezialität des Unternehmens mit etwa 380 Mitarbeitern und einem Jahresumsatz von ca. 75 Millionen Euro ist die Produktion von Formverpackungen, High-End Verpackungsveredelungen wie Goldttöne oder Metalliceffekte, die vor allem von Kunden aus der Süßwaren- und Kosmetikindustrie gefragt sind, oder auch die Herstellung von so genannten Kappenschachteln. Hier zählt das Unternehmen zu den wenigen Produktionsbetrieben, die Kappenschachteln überhaupt herstellen können. In dieser Art von hochwertig anmutenden Faltschachteln finden anspruchsvolle Produkte aller Art Platz – besonders von Tabak über Süßwaren bis hin zu Kosmetikprodukten.  

Für Endabnehmer und deren Designagenturen hält das Unternehmen ihr eigenes „CreativCenter“ bereit, um die Möglichkeiten, was machbar ist, zu verdeutlichen. Hauptgrund des anhaltenden Trends zu aufwändigeren Verpackungen ist die Zunahme der Spontankäufe. Angesichts einer steigenden Produktvielfalt wird die Entscheidung des Kunden für ein Produkt im Regal nach Beobachtungen von Marktforschern immer öfter durch attraktive Verpackungen beeinflusst. Für die führenden Süßwarenhersteller und Konfiserien, für Kosmetik- und Tabakhersteller entwickelt Field Rotopack seit Jahrzehnten individuelle Verpackungslösungen.  

Unternehmen

Chesapeake Stuttgart GmbH

Ulmer Straße 184 - 188
70188 Stuttgart
Deutschland

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