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Das Fraunhofer-Institut für Verfahrenstechnik und Verpackung IVV, Freising, stellt eine im Rahmen des EU-Projektes „Wheylayer“ entwickelte Verpackungsfolie mit einer Barriereschicht aus Molkeprotein vor, die es ermöglicht, auf die Beschichtung von konventionellen Verpackungssubstraten mit synthetischen Barrierepolymeren zu verzichten.

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Das Fraunhofer-Institut für Verfahrenstechnik und Verpackung IVV, Freising, stellt eine im Rahmen des EU-Projektes „Wheylayer“ entwickelte Verpackungsfolie mit einer Barriereschicht aus Molkeprotein vor, die es ermöglicht, auf die Beschichtung von konventionellen Verpackungssubstraten mit synthetischen Barrierepolymeren zu verzichten. Die dafür erforderliche Molkeproteinformulierung einschließlich eines wirtschaftlichen Beschichtungsverfahrens wurde gemeinsam mit den Wheylayer-Projektpartnern entwickelt. Die Mehrschichtfolie mit Barrierefunktionen kann in flexiblen, transparenten Lebensmittelverpackungen eingesetzt werden. In einem patentierten Prozess wurde der Mehrschichtaufbau erstmals im Rolle-zu-Rolle-Verfahren realisiert. Die im Labor- und Pilotmaßstab entwickelten Formulierungen und Prozesse werden derzeit von den Projektpartnern IRIS und Tuba in den Industriemaßstab überführt, damit das neue Material bald im Verpackungssektor eingesetzt werden kann. Bestehende Anlagen müssen bei einem Umstieg auf Molkeproteine nur geringfügig umgerüstet werden.

  • Die Verpackungsfolie verfügt über eine Barriereschicht aus natürlichen Rohstoffen. (Foto: Fraunhofer IVV)

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Fraunhofer-Institut für Verfahrenstechnik und Verpackung IVV

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85354 Freising
Deutschland

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