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Kunststoff-Halbzeuge, die zu Bauteilen für die Lebensmittelindustrie weiterverarbeitet werden, müssen die Forderungen der aktuellen Verordnung (EU) Nr. 10/2011 erfüllen.

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Die auch als Plastics Implementation Measure (PIM) bekannte Verordnung hat zum Ziel, toxische Auswirkungen auszuschließen, die sich durch Wechselwirkungen zwischen den Lebensmitteln und Kunststoffen ergeben könnten. Die Ensinger GmbH, Nufringen, hat eine Vielzahl von Halbzeugen aus dem Standardprogramm auf Migration prüfen lassen. Um eine lückenlose Rückverfolgbarkeit zu gewährleisten, erhält der Kunde zusammen mit seiner Halbzeug-
lieferung ein umfangreiches Datenpaket. Dessen Kernelement ist die auftragsbezogen erstellte Konformitätserklärung gemäß 10/2011. Um die Komplexität der möglichen Einsatzbedingungen abzubilden, definiert die Verordnung unterschiedliche Prüf-
simulanzien, Zeiten und Temperaturen.

Entwickler können aus den Daten tragfähige Rückschlüsse auf die Einhaltung der Migrationswerte unter Anwendungsbedingungen ziehen. So können die Kunden frühzeitig erkennen, ob der Werk-
stoff für ein spezifisches Einsatzfeld mit Lebensmittelkontakt geeignet ist. Da die Prüfergebnisse des Halbzeugherstellers auf konkreten Standardtests basieren, reduziert sich der Aufwand für das Erstellen weiterer Konformitätserklärungen deutlich. Davon profitieren beispielsweise Fertigteilproduzenten, die Komponenten für Lebensmittelanlagen herstellen. Sie müssen nun nur die Konformitätsangaben ihrer Vorlieferanten weitergeben und mit den eigenen Angaben ergänzen.

  • Eine Vielzahl von Halbzeugen sind nun auf Migration geprüft.

Unternehmen

ENSINGER GmbH Technische Kunststoffe

Rudolf-Diesel-Straße 8
71154 Nufringen
Deutschland

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