Anzeige

Es ist entschieden: Universitätsprofessor Dr.-Ing. Christian Hopmann (42) tritt die Nachfolge von Universitätsprofessor Dr.-Ing. Dr.-Ing. E.h. Walter Michaeli als Institutsleiter, Geschäftsführer der Fördervereinigung des IKV und Inhaber des Lehrstuhls für Kunststoffverarbeitung an der RWTH Aachen an. Michaeli verabschiedet sich nach langjähriger überaus erfolgreicher Tätigkeit in diesen Funktionen mit Erreichen der Altersgrenze im Sommer 2011 in den Ruhestand.

Hopmann studierte Maschinenbau mit der Vertiefungsrichtung Kunststofftechnik an der RWTH Aachen und promovierte 2000 bei seinem Vorgänger Michaeli mit einer Arbeit über das Keramikspritzgießen. Nach seiner Assistentenzeit am IKV war er dort zunächst als Leiter der Abteilung Formteilauslegung/Werkstofftechnik und von 2001 bis 2004 als Oberingenieur des Instituts tätig. In dieser Aufgabe war Hopmann bereits stellvertretender Institutsleiter und bringt damit wertvolle Erfahrungen in seine zukünftigen Tätigkeiten ein. 2005 wechselte Hopmann in die Industrie und trat bei der RKW AG Rheinische Kunststoffwerke (heute: RKW SE), Europas führendem Hersteller von Polyolefin-Folien, Netzen und Vliesstoffen, zunächst als Leiter Quality Management am Standort Petersaurach ein. Von 2006 bis Ende 2009 war er als Leiter Extrusion für die Produktion von Folien für die Anwendungsgebiete Hygiene und Konsumverpackungen sowie für technische Anwendungen verantwortlich. In dieser Zeit vertiefte er seine Management-Kompetenzen durch die Teilnahme am Program for Executive Development am International Institute for Management Development (IMD), Lausanne, Schweiz. Seit 1. Januar 2010 ist er Managing Director der RKW Sweden AB in Helsingborg, Schweden.

Das Institut für Kunststoffverarbeitung (IKV) an der RWTH Aachen ist eines der größten Institute auf diesem Forschungsgebiet. Mehr als 300 Mitarbeiter arbeiten hier und beantworten Fragestellungen, die sich bei der Verarbeitung der vielfältigen Kunststoffe ergeben. Die sehr guten Kontakte zur Industrie und die exzellente Ausstattung des IKV ermöglichen den Studierenden eine praxisnahe und umfassende Ausbildung.  Das IKV gliedert sich organisatorisch in die vier Fachabteilungen Spritzgießen und PUR, Extrusion und Weiterverarbeitung, Formteilauslegung und Werkstofftechnik sowie Faserverstärkte Kunststoffe. Ferner gehören zum Institut das Zentrum für Kunststoffanalyse und -prüfung (KAP) und die Abteilung Ausbildung/Handwerk.

Unternehmen

Institut für Kunststoffverarbeitung (IKV) an der RWTH Aachen

Seffenter Weg 201
52074 Aachen
Deutschland

Zum Firmenprofil