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Der weltweit tätige Verpackungsmaschinenbauer Oystar hat in der zweiten Jahreshälfte sein Ergebnis weiter deutlich gesteigert und damit den Turnaround geschafft. Das operative Ergebnis 2010 wird sich im Vergleich zum Vorjahr mehr als verdreifachen. Die freie Liquidität ermöglicht es erstmals seit Beginn der Wirtschafts-Krise, das laufende Geschäft ohne Fremdfinanzierung aus eigener Kraft zu bestreiten.

„Nun zahlt sich aus, dass die Oystar Gruppe die weltweite Wirtschaftskrise zu einer umfassenden Restrukturierung genutzt hat“, sagte Oystar-CEO Tom Graf „Wir sind dadurch wesentlich schlanker und effizienter geworden, so dass sich die wirtschaftliche Erholung und der anziehende Export nun umso stärker auswirken.“ Nach einem bereits sehr zufriedenstellenden ersten Halbjahr ist das Geschäft auch im weiteren Jahresverlauf stark angestiegen. So geht das Unternehmen in diesem Jahr von einem Umsatz von über 420 Mio. Euro aus. Im Jahr 2009 betrug der Jahresumsatz noch 402 Mio. Euro. Das entspricht einem Plus von 6 Prozent. Die Oystar Gruppe liegt damit deutlich über Plan.

Die Auftragszahlen bestätigen das positive Bild. Oystar rechnet für 2010 mit einem Auftragsvolumen in Höhe von 450 Mio. Euro gegenüber 387 Mio. Euro in 2009. Das entspricht einem Zuwachs von plus 17 Prozent. Oystar  liegt damit auch hier deutlich über Plan. Hinzu kommt, dass der zum Jahresende 2010 für das Folgejahr vorliegende Auftragsbestand mit 186 Mio. Euro um 18 Prozent über dem Wert von 2009 liegt (157 Mio. Euro). „Dies ist eine sehr gute Basis für 2011 und deutet darauf hin, dass wir diese positive Tendenz beibehalten werden“, sagte Graf.

In der Folge wird die Oystar Gruppe in diesem Jahr ihr positives operatives Ergebnis im Vergleich zum Vorjahr mehr als verdreifachen. Auch die Liquiditätssituation hat sich dadurch deutlich verbessert: Die verfügbare Liquidität hat inzwischen das Volumen mehrerer Monatsumsätze erreicht, so dass Oystar wieder in der Lage ist, das laufende Geschäft ohne Fremdmittel aus eigener Kraft zu bestreiten. Nicht zuletzt dadurch konnte Oystar die Verschuldung zum 30.09. gegenüber dem Vorjahr deutlich vermindern. Diese Situation wird sich im kommenden Jahr noch weiter verbessern.

„Diese gute Entwicklung geht maßgeblich darauf zurück, dass alle Beteiligten in der Krise äußerst konstruktiv zusammengearbeitet haben“, betonte Graf. So war es Ende 2009 gelungen, durch einer Einigung mit den Banken die Finanzierung des Unternehmens abzusichern und ein umfassendes Restrukturierungsprogramm auf den Weg zu bringen. U.a. hatte etwa der Gesellschafter über 20 Mio. Euro zusätzliches Kapital bereitgestellt und die Mitarbeiter ebenfalls einen erheblichen Beitrag geleistet.

Oystar. The Process & Packaging Group ist einer der weltweit führenden Anbieter von Verpackungsmaschinen, -technologie und -dienstleistungen. Zudem verfügt Oystar über detailliertes Prozess-Know-how in den Schlüsselbranchen Molkerei, Nahrungsmittel und Consumer sowie Pharmazie und Kosmetik. Die Holding mit Sitz in Stutensee bei Karlsruhe repräsentiert derzeit 14 Unternehmen und mehrere Vertriebs- und Servicegesellschaften. Die OYSTAR-Gruppe beschäftigt weltweit rund 2.200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und erwirtschaftete im Jahr 2009 einen Jahresumsatz von 402 Millionen Euro.

 

 

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IMA Dairy & Food

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