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Rund 1,3 Mrd. Tonnen aller für den Verzehr produzierten Nahrungsmittel werden pro Jahr weggeworfen oder gehen verloren: Die aktuelle Studie „Food Loss Assessments: Causes and Solutions“ befasst sich mit der Optimierung der Erträge bei Milch, Bananen, Fisch und Mais in Kenia – Lösungswege und Maßnahmen werden vorgeschlagen. Die Grundlagenstudie wurde von Save Food in Zusammenarbeit mit der Welternährungsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) in Auftrag gegeben. Die Ergebnisse der Studie werden während des Save-Food-Kongresses auf der interpack am 7. und 8. Mai vorgestellt.

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Fallstudien in der kleinbäuerlichen Landwirtschaft und Fischerei in Kenia zeigen Ursachen und Lösungswege für Nahrungsmittelverluste auf. Die resultierenden Ansatzmöglichkeiten könnten sich auf weitere afrikanische Märkte übertragen lassen, wie Save Food mitteilte.

Zu den vorgeschlagenen Maßnahmen gehören der Aufbau von Kapazitäten entlang der Supply Chain, der gezielte Einsatz von Technologie, aber auch verstärkte Trainings für die Erzeuger, die Einrichtung lokaler Lager- und Verteilungszentren sowie die generelle Schaffung eines Bewusstseins für mehr Effizienz und Nachhaltigkeit.

Hintergrund der Studie ist die Tatsache, dass in Kenia – wie in vielen anderen Entwicklungsländern – immer noch zu viele der angebauten Nahrungsmittel direkt nach der Ernte verloren gehen.

(mns)