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„Save Food“ Kongress 2014 in Düsseldorf zeigt Wege auf:
Drei Jahre nach ihrer Gründung auf dem ersten „Save Food“ Kongress ist die Initiative „Save Food“ bereits zu einer breiten internationalen Allianz mit mehr als 110 Mitgliedern angewachsen. Der zweite „Save Food“ Kongress setzt an diesem Punkt an und vernetzt Vertreter aus Politik, Lebensmittel- und Verpackungsindustrie, Handel, Forschung und Zivilgesellschaft. In einem breit gefächerten Programm mit kompetenten und hochrangigen Referenten werden verschiedene Aspekte des Problems beleuchtet und Lösungsansätze skizziert. Der zweitägige Kongress beginnt am Vortag der interpack und findet somit am 7. und 8. Mai 2014 auf dem Gelände der Messe Düsseldorf statt.

Der zweitägige „Save-Food“-Kongress beginnt am Vortag der interpack und vernetzt Vertreter aus Politik, Lebensmittel- und Verpackungsindustrie, Handel, Forschung und Zivilgesellschaft. (Fotos: Messe Düsseldorf)

Der zweitägige „Save-Food“-Kongress beginnt am Vortag der interpack und vernetzt Vertreter aus Politik, Lebensmittel- und Verpackungsindustrie, Handel, Forschung und Zivilgesellschaft. (Fotos: Messe Düsseldorf)

 

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Die beiden Kongresstage setzen unterschiedliche Schwerpunkte. Am ersten Tag stehen die großen politischen und zivilgesellschaftlichen Ansätze im Vordergrund. So stellen Toine Timmermans, Koordinator des EU-Projekts FUSIONS, und James Lomax,  Programme Officer Agri-Food bei dem UN-Umweltprogramm UNEP, die Aktivitäten der großen internationalen Organisationen zum Thema Verschwendung und Verluste von Nahrungsmitteln vor. Robert van Otterdijk, Agro-Industry Officer der Welternährungsorganisation FAO, zeigt anhand von Fallstudien aus Kenia, wie sich Lebensmittelverluste in Entwicklungs- und Schwellenländern wirksam bekämpfen lassen. Tristram Stuart, Gründer der Kampagne „Feeding the 5000“, erklärt, wie Nahrungsmittel, die eigentlich im Abfall gelandet wären, noch viele Menschen satt machen können. In Diskussionsrunden sprechen unter anderem Steven T. Sonka, emeritierter Professor von der University of Illinois, über verlustfreie Landwirtschaft, Jeffrey D. Klein, Präsident des Global Food Banking Network, über das positive Wirken der Initiative Die Tafeln e.V. und Selina Juul, Initiatorin von „Stop Wasting Food“, über die Möglichkeiten der Verbraucher, gegen Lebensmittelverschwendung vorzugehen. Lösungen für Afrika präsentieren unter anderem Adrian van der Knaap vom UN World Food Programme und Wafaa El Khoury vom International Fund for Agriculture Development.

Der zweite Kongresstag behandelt schwerpunktmäßig Best Practice Cases aus Industrie und Unternehmen. Daher kommen hier hauptsächlich Unternehmensvertreter zu Wort und nehmen an Diskussionsrunden teil. So präsentieren etwa Referenten der Industriepartner Tetra Pak, Dow, Maersk und Nestlé ihre erfolgreichen Fallbeispiele. Ergänzt und aufgelockert wird das Vortragsprogramm – wie auch am ersten Tag – durch mehrere Diskussionsrunden. Zudem zeigt Regisseur und Filmemacher Valentin Thurn Ausschnitte seines Films „Die Essensretter“, in dem es um praktische Ansätze zur Verringerung des Lebensmittel-Müllbergs geht.

Ergänzend zum Kongress können Besucher den Innovationparc Packaging besuchen, ein einzigartiges Markenzeichen der interpack und messeeigenes Forum für zukunftsorientierte Sonderthemen. Hier werden konkrete Lösungsbeispiele aus der Praxis ausgestellt – unter anderem aktuelle Innovationen verschiedener Unternehmen zur Reduktion von Nahrungsmittelverlusten.

„Als Begegnungsstätte internationaler Entscheidungsträger aus allen relevanten Bereichen will der „Save Food“ Kongress Kompetenzen bündeln, den Dialog fördern, Synergien nutzen und neue Impulse geben. Ich bin sicher, dass der Kongress unser gemeinsames Anliegen ein entscheidendes Stück voranbringen wird“, kommentiert Werner M. Dornscheidt, Vorsitzender der Geschäftsführung der Messe Düsseldorf GmbH.

Gemeinsame Initiative der FAO, des UNEP sowie der Messe Düsseldorf
Weltweit wird rund ein Drittel aller für den menschlichen Verzehr produzierten Nahrungsmittel weggeworfen oder geht verloren – das entspricht etwa 1,3 Milliarden Tonnen pro Jahr. Dabei leidet weltweit einer von acht Menschen an Hunger. Weniger als ein Viertel der aktuell weltweit verlorenen Lebensmittel würde ausreichen, um diese Menschen zu ernähren. Am 7. und 8. Mai 2014 soll ein weiterer wichtiger Schritt in die richtige Richtung unternommen werden.

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