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Weichpackungen der Firma Südpack schneiden im Hinblick auf Nachhaltigkeit deutlich besser ab als vergleichbare Hartpackungen. Zu diesem Ergebnis kommt eine DEKRA-geprüfte Ökoeffizienz-Analyse. Sowohl ökologisch als auch ökonomisch weisen die Weichpackungen Vorteile auf. Im Auftrag der Südpack Verpackungen GmbH & Co. KG untersuchte die BASF dafür den gesamten Produktlebenszyklus beider Verpackungsarten am Beispiel von Schinken und Brühwürstchen – von der Granulatherstellung über die Folienproduktion und den Abpackprozess bis hin zum Transport, der Entsorgung und der Materialverwertung. Umwelteffekte galt es dabei ebenso zu berücksichtigen wie ökonomische Faktoren.

Das Ergebnis ist eindeutig: Die betrachteten flexiblen Verpackungen verbrauchen wesentlich weniger Ressourcen als Hartpackungen. Ob ausgewertet nach ökologischen Kategorien wie Emissionen, Ressourcen- und Energieverbrauch oder nach Kostenfaktoren bei Material, Transport oder Entsorgung – Weichpackungen sind nachhaltiger als Hartpackungen. Besonders deutlich zeigt sich der Unterschied zwischen den Verpackungsarten, wenn durch den Wechsel von Hart- auf Weichpackungen mehr Einheiten in einen Karton gepackt werden können. Hochgerechnet auf eine Million Primärverpackungen lässt sich so die Anzahl der benötigten Paletten um 17 Prozent reduzieren, was den Transportweg um drei Lastwagenfahrten reduziert.

Eine Millionen Verpackungen, zwei unterschiedliche Szenarien
Zu ihrem Urteil kommt die Ökoeffizienz-Analyse auf Basis zweier Szenarien: Szenario eins verglich eine Million Hartpackungen aus Ecopet 400 µ für je ein Kilogramm Brühwürste mit der entsprechenden Anzahl an Weichfolienverpackungen Multifol GA 170 µ. Unabhängig von der Verpackungsart passten hier gleich viele Verpackungseinheiten in einen Karton. In Szenario zwei standen einer Million Hartpackungen aus Ecopet 375 µ für je 200 Gramm Schinkenaufschnitt gleich viele Weichfolienverpackungen Multifol GA 170 µ gegenüber. In diesem Fall fasste ein Karton sechs Einheiten mehr Weich- als Hartverpackungen. Alle vier untersuchten Verpackungsarten waren nicht wiederverschließbar, wanderten jeweils ins Kühlregal, verfügten über vergleichbare Sauerstoffbarrieren und damit auch gleiche Eigenschaften hinsichtlich der Lebensmittelkonservierung.

Bei der Ökoeffizienz-Analyse handelt es sich um eine ganzheitliche und vergleichende Methode zur Bewertung von Produkten und Prozessen. Aus einer Vielzahl ökonomischer und ökologischer Daten, die in eine zweiachsige Grafik übertragen werden, lässt sich dabei die Nachhaltigkeit eines Produkts im Vergleich zu anderen erkennen. Der TÜV Rheinland sowie die amerikanische National Sanitation Foundation haben die Methodik der BASF validiert.

 

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Unternehmen

Südpack Verpackungen GmbH & Co

Jägerstraße 23
88416 Ochsenhausen
Deutschland

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