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Etwa 150 Mrd. Standbodenbeutel wurden im vergangenen Jahr weltweit verbraucht. Tendenz steigend. Bis 2018 wird ein jährliches Wachstum von nahezu acht Prozent erwartet, was dann einem Umsatz von annähernd 12 Mrd. US-Dollar entsprechen würde. Ein Markt, an dem Scholle Corporation, Irvine/USA, und IPN Europe BV, Tilburg/Niederlande, mit ihren Verpackungslösungen teilhaben wollen.

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In den gesättigten Märkten der westlichen Welt bieten die Standbodenbeutel mit zahllosen Varianten bei den...

In den gesättigten Märkten der westlichen Welt bieten die Standbodenbeutel mit zahllosen Varianten bei den…

...Ausgießhilfen neue Differenzierungsmöglichkeiten durch die Verpackung.
(Fotos: Scholle/IPN)

…Ausgießhilfen neue Differenzierungsmöglichkeiten durch die Verpackung.
(Fotos: Scholle/IPN)

 

Annähernd ein Vierteljahr ist es nun her, dass Scholle Corporation und IPN ihre Unternehmen zu einer neuen Unternehmung mit weltweit über 2.000 Mitarbeitern zusammengeschlossen haben. Dabei steht IPN für innovatives Design und hochwertige Verarbeitung verschiedener Verpackungskomponenten und Wiederverschlusssysteme für flexible Verpackungen, einschließlich Konnektoren, Einschweißteilen (Spouts) und Pumpen für Beutel und Bag-in-Box-Systeme. IPN ist zudem in der Entwicklung einer neuartigen Reihe von Verpackungskomponenten für Säuglingsnahrung involviert. Scholle Corporation mit ihrer Verpackungsgruppe Scholle Packaging ist einer der großen Anbieter von Bag-in-Box-Lösungen weltweit. Der Schwerpunkt des US-amerikanischen Unternehmens liegt auf aseptischen Verpackungslösungen, Abfülltechnik und innovativen Spendersystemen.

Wie Klaas Wentzien, Regionalleiter D-A-CH, bei IPN erklärt, hat es sich das Unternehmen aus den Niederlanden zum Ziel gesetzt, ein weltweit führender Anbieter von Verpackungskomponenten zu werden. Doch IPN ist mehr: „Wir sind ein Systemlieferant für Standbodenbeutel“, sagt Wentzien und verweist auf die Maschinenlösung von IPN: die Clean-Pouch-Füllstation. Mit ihr können bis zu 120 Beutel in der Minute befüllt werden. Nach Angaben von Wentzien bietet sie einen günstigen Einstieg in die Heißabfüllung. Doch nicht jeder Kunde investiert gleich in einen eigenen Maschinenpark. Auch für diesen Fall gibt es eine Lösung:  Im Geschäftszweig „Clean Room Manufacturing“, der über eine Kapazität von derzeit 200 Mio. Beuteln/Jahr verfügt, hat IPN die Möglichkeit geschaffen, als Contract-Packer Verpackungslösungen im Markt anzubieten. Wie Wentzien betont, sollen innovative Designs bei hoher Qualität und der Ausbau der Reinraumfertigung IPN bei Wiederverschlusssystemen für Beutel und medizinischen Anwendungslösungen weiteres Wachstum ermöglichen. Wenn es um Verschlüsse und Ausgießhilfen geht, ist IPN ohnehin seit Jahren ein gefragter Partner, nicht nur der Getränke- und Ernährungsindustrie. Auch im Bereich der Wasch- und Reinigungsmittel (Non Food) oder im Segment Pharma/Medizin, etwa bei Infusionslösungen, gibt es zahlreiche Applikationen aus Tilburg.

IPN und Scholle sind derzeit dabei, Synergien zu nutzen, um dem Markt weitere innovative Lösungen anbieten zu können.  Scholle ist im Bereich der Systemlösungen wie Barrierefolien, Spendersysteme und aseptische Abfüllanlagen für die Getränke-, Lebensmittel-, Wein-und Non-Food-Industrie ein anerkannter Lieferant. Auf der interpack präsentieren sich beide Unternehmen erstmals als eine Einheit: In Halle 9, Stand E32 erwartet den Besucher ein tiefer Einblick in die Welt der flexiblen Verpackung.

 

Für Sie entscheidend
IPN bietet Vielfalt bei Verschlüssen

  • Verschlüsse mit moderner Formgebung, die alle Anforderungen an Sicherheit und Funktionalität erfüllen
  • Herstellung von Einschweißteilen, Verschlüssen und Beuteln im Reinraum
  • Schutz der Integrität Ihrer Marke durch sichere, wirtschaftliche, nachhaltige und praktische Verpackungslösungen
  • Aseptische Verpackungen für die Lebensmittel- und Getränkeindustrie
  • der weltweit führende Anbieter von flexiblen Verpackungen mit innovativen Spender- und Fülltechnologien

Unternehmen

IPN Europe BV

Heieinde 15
5047 Tilburg
Niederlande

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