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Nach dem gelungenen Jahresauftakt 2011 hat die deutsche Aluminiumindustrie ihren Wachstumskurs auch im zweiten Quartal weiter fortgesetzt. Von Januar bis Mai 2011 konnte die Produktion auf allen Produktionsstufen gesteigert werden. Damit hat die deutsche Aluminiumindustrie die mengenmäßigen Verluste aus der Finanz- und Wirtschaftskrise nahezu vollständig ausgeglichen. Das Expansionstempo hat sich gegenüber dem ersten Quartal zwar verlangsamt, dies war angesichts der außergewöhnlich hohen Wachstumsraten des Vorjahres jedoch nicht anders zu erwarten.

Für das zweite Halbjahr 2011 ist die Branche weiterhin optimistisch, das gute Niveau zu halten. Die Erzeugung von Aluminium stieg von Januar bis Mai 2011 um 5,3 Prozent auf 428.369 Tonnen. Während sich die Ausbringungsmenge der Sekundäraluminiumhütten nach vorläufigen Angaben um 4,3 Prozent auf 247.737 Tonnen reduzierte, stieg die Produktion der Erzeuger von Primäraluminium mit 21,9 Prozent auf 180.632 Tonnen im gleichen Zeitraum stark an. Die Produktion von Aluminiumhalbzeug lag im Jahr 2010 mit 2.455.202 Tonnen bereits wieder über der Menge des Jahres 2008 mit 2.412.166 Tonnen. In den ersten fünf Monaten 2011 setzte sich der positive Trend fort. Die 34 deutschen Aluminiumhalbzeugunternehmen verbesserten von Januar bis Mai ihre Produktion im Vergleich zum Vorjahr um 6,0 Prozent. Der höchste Anteil an der Aluminiumhalbzeugproduktion entfällt auf die Aluminiumwalzwerke. Die Hersteller von Walzprodukten steigerten ihre Produktion von Januar bis Mai 2011 um rund 4,3 Prozent auf 814.637 Tonnen (Vergleichszeitraum 2010: 780.993 Tonnen). Damit halten die deutschen Walzwerke mehr als ein Drittel an der europäischen Walzproduktion. Auch die deutschen Strangpresser blicken zufrieden auf die ersten fünf Monate des Jahres 2011. Die Hersteller von Press- und Ziehprodukten schafften prozentual sogar eine noch größere Steigerung als die Hersteller von Aluminiumwalzhalbzeugen. Sie erzielten von Januar bis Mai 2011 einen Produktionszuwachs von 11,8 Prozent auf 255.847 Tonnen (Vergleichszeitraum 2010: 228.921 Tonnen).

Das Produktionsvolumen in der Aluminiumweiterverarbeitung lag im Jahr 2010 bei 421.300 Tonnen und damit um 15,1 Prozent höher als im Vorjahr. Das Wachstum hat sich auch in den ersten fünf Monaten des Jahres 2011 mit 4,6 Prozent weiter fortgesetzt. „Der Ausblick für Aluminium bleibt optimistisch, denn die Kundenindustrien entwickeln sich weiter positiv“, kommentierte GDA-Geschäftsführer Christian Wellner die Entwicklung im zweiten Quartal 2011.

 

Unternehmen

Gesamtverband der Aluminiumindustrie e.V.

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