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Nach einem Rekordergebnis in 2010 konnten die in der etma organisierten Tubenhersteller ihre Produktion im ersten Halbjahr des Jahres 2011 erneut um 2 Prozent auf rund 5.6 Milliarden Stück steigern. Während die Ablieferungen von Laminat- und Kunststofftuben um 3 Prozent stiegen, stagnierte die Nachfrage nach Aluminiumtuben.

„Die boomartige Nachfrage in 2010 ist zwar vorüber, jedoch können Auftragslage und Kapazitätsauslastung immer noch als zufriedenstellend bezeichnet werden. Ein positiver Nebeneffekt ist, dass die teilweise extrem langen Lieferzeiten in 2010 und zu Beginn des Jahres 2011 auf ein gesundes Normalmaß zurückgeführt werden konnten“, sagt Gregor Spengler, Secretary General der etma. Die Konsumentennachfrage im ersten Halbjahr 2011 wurde unter anderem getrieben durch verstärkte „Promotion“-Aktionen im Kosmetikmarkt, in den rund 44 Prozent der gesamten Tubenproduktion geliefert werden. Insgesamt sind im Markt weiter sinkende Losgrößen und eine Rückkehr aufwändig dekorierter Tuben zu beobachten, was für die Tubenhersteller ein erhöhtes Maß an Komplexität und Flexibilität bei der Produktionsplanung bedeutet. Zudem haben im ersten Halbjahr gestiegene Rohstoff- und Energiepreise sowie Kostensteigerungen bei Verschlüssen, Lacken und Druckfarben für Druck auf die Margen gesorgt.

Angesichts der erneuten Turbulenzen auf den internationalen Finanz- und Währungsmärkten und dem damit verbundenen Vertrauensverlust der Marktakteure macht sich in der europäischen Tubenindustrie Verunsicherung breit. Entsprechend ungewiss sind die Aussichten für 2012.

 

 

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