Anzeige

Das Deutsche Verpackungs-Museum zeichnet die Ritter Sport „Knick-Pack“-Packung als Verpackung des Jahres 2011 aus. Bei dieser Traditionsmarke wirken drei Erfolgsfaktoren vorbildhaft zusammen: eine einzigartige Produktidee, eine kongeniale Verpackungsgestaltung und eine über Jahrzehnte hinweg konsistente Markenführung. Die Funktionalität des Knick-Packs drückt unkomplizierte Spontanität aus, und diese Kommunikationsleistung setzt sich in seiner graphischen Gestaltung fort. Leitfarben gliedern das Produktsortiment und navigieren bereits seit 1974 den Konsumenten zu der präferierten Sorte. Der Verzicht auf die sonst üblichen Detail-Illustrationen unterstreicht den Design-Charakter des quadratischen Markenklassikers. Die Verpackung steht mit der Form im Mittelpunkt und ist damit der „Hero“ des Werbeauftritts. „Uniqueness“ hat hier ein klares Gesicht – in mittlerweile 90 Ländern.

Die Verleihung fand im Rahmen des 14. Deutschen Verpackungsdialogs statt. Marli Hoppe-Ritter, Vorsitzende des Beirats und Gesellschafterin der Alfred Ritter GmbH & Co. KG, nahm die Urkunde persönlich entgegen. Für die rechten Worte bei der Übergabe sorgte das Leitungsgremium des Deutschen Verpackungs-Museums: Peter Jochen Schott als Vorstandsvorsitzender und Hans-Georg Böcher, Direktor und geschäftsführender Vorstand des Fördervereins.

Mit der Auszeichnung „Verpackung des Jahres“ stellt das Deutsche Verpackungs-Museum einmal im Jahr eine Verpackung in den Blickpunkt der Öffentlichkeit, bei der sich ausgezeichnetes Design und nachhaltiges Markenmanagement in gleicher Weise verwirklichen. Gewürdigt wird damit neben der Verpackung und ihrer Gestaltung immer auch eine herausragende unternehmerische Leistung. Die Auszeichnung wurde zum dritten Mal vergeben.

„Diese Schokolade belegt mit ihrer quadratisch-formalen Alleinstellung, dass auch im Massenmarkt Formfragen keineswegs reine ‚Formsache‘ sind. Gerade in der konsequenten Formung des Markenauftritts stellt sich der Rang eines Konsumklassikers dar“, merkte Böcher zur Wirkungsgeschichte von Ritter Sport an.

In seiner Laudatio beschrieb Böcher anschaulich, wie die Neuschöpfung von Clara Ritter die bis dahin als unveränderlich geltende Formensprache der Tafelschokolade hinterfragte. Die Frau des Firmengründers stellte sich eine neue, moderne 100g-Schokoladetafel vor, die in Höhe und Breite in jede Sportjackettasche passt. 1932 setzte das Unternehmen mit der (Ritter‘s) „Sport Schokolade“ den wagemutigen Formatwechsel zum Quadrat in die Tat um. Seit 1970 ist der Markenname griffig auf „Ritter Sport“ verknappt.

Wegweisende Innovationen im Verpackungskonzept grenzten die Marke in den 1970er Jahren weiter von der üblichen Tafelschokolade ab. Nach dem Farbcode, der „bunten Palette“, kam 1976 der „Knick-Pack“. Die Handhabung dieser Verpackung zwang den Kunden, das Produkt beim Öffnen zu durchbrechen. Diese Idee „brach“ zugleich selbstbewusst mit dem überkommenen Produktverständnis der gesamten Kategorie.

Dem Gedanken der Nachhaltigkeit trägt die bereits 1991 eingeführte, voll recyclingfähige Einstoffverpackung aus Polypropylen Rechnung. Im Vergleich zu herkömmlichen Langtafelverpackungen ergab sich durch die Gewichtsreduzierung eine beträchtliche Packstoffeinsparung. Die Verpackungsfolie und ihre Verarbeitung sorgen außerdem für optimalen Produkt- und Aromaschutz. Die Schokolade ist nahezu licht- und geruchsundurchlässig verpackt.

In der Präsentation und in der Sortimentsentwicklung gibt es regelmäßig Innovationen zur kontinuierlichen Weiterentwicklung des eigenständigen Markenauftritts. Die Alfred Ritter GmbH & Co. KG belebt und pflegt ihre Marke auf diese Weise seit Jahrzehnten, aber sie bleibt dabei dem Wesen von Ritter Sport stets treu. In Anerkennung dieser herausragenden unternehmerischen Leistung verleiht das Deutsche Verpackungs-Museum dem Unternehmen die Auszeichnung „Verpackung des Jahres“.

 

  • Bild 1 aus Bildergalerie 2746 für Post 2744