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Karton ist ein vielversprechendes Material zur Verpackung von Flugzeugverpflegung – es ist leicht, lässt sich beschichten und kann elegant und hochwertig verarbeitet werden. Scandinavian Airlines (SAS) hat kürzlich eine neue Cateringschachtel aus dem Chromokarton Incada von Iggesund eingeführt.

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Die vorherige Lösung war der Fluggesellschaft nicht gut genug. Deshalb entschied sich SAS laut Iggesund, eine neue Form von Lebensmittelverpackung zu entwickeln, die den qualitativen und optischen Anforderungen entspricht. Zu den wichtigen Parametern gehörten dabei Gewicht und Haptik des Materials, die Oberflächenbeschichtung und die Möglichkeit, das Material färben zu können sowie leichtes Öffnen.

Die neue Cateringschachtel der Fluggesellschaft SAS besteht aus dem Chromokarton Incada von Iggesund. (Foto: Iggesund)

Die neue Cateringschachtel der Fluggesellschaft SAS besteht aus dem Chromokarton Incada von Iggesund. (Foto: Iggesund)

Die neue Cateringverpackung wird nun für die Abendmahlzeiten der Fluggäste in der Serviceklasse SAS Plus auf fast allen Flugstrecken außerhalb Skandinaviens verwendet. Als weiteres neues Merkmal wird der gesamte Inhalt – mit Ausnahme eines Schokoladenriegels – jetzt von einem Team vor Ort hergestellt.

Der Verpackungslieferant von SAS arbeitete mit Elanders zusammen, die bereits eine kompostierbare und zudem viel leichtere Verpackung für Malmö Aviation entwickelt hatten. Der SAS-Auftrag lautete, eine Verpackung zu kreieren, die sich einfach verwenden lässt, ein geringes Gewicht hat und die Mahlzeit elegant präsentiert.

Steifigkeit von Incada entscheidend

„Wir haben uns wegen der Steifigkeit des Kartons für Incada von Iggesund entschieden und die Innenseite mit einer Barriere aus schwarz gefärbten Polyethylen beschichtet. Die Außenseite der Verpackung wurde schwarz bedruckt. Außerdem haben wir uns große Mühe gegeben, eine transparente Folie zu finden, an der die Feuchtigkeit so wenig wie möglich kondensiert, um einen optimalen visuellen Eindruck zu gewährleisten“, erklärt Tony Norén von Elanders.

Incada wird in der Iggesund-Kartonfabrik in Workington, England hergestellt. Dort hat Iggesund die Energieversorgung von fossilem Erdgas auf Biomasse umgestellt. Das neue Blockheizkraftwerk der Fabrik ist das Ergebnis einer 108-Millionen-Pfund-Investition. Die daraus resultierende jährliche Senkung der fossilen Emissionen entspricht laut Iggesund den Abgasen von mehr als 65.000 Pkw.

(mns)