-

Die Tresu Group, weltweiter Anbieter von Flexotechnologie für den Verpackungs-, Etiketten- und Akzidenzdruck, hat eine neue Sparte eingerichtet: Digital Solutions mit Spezialisierung auf Beschichtungssysteme für den Einsatz bei digital bedruckten Faltschachteln. Zielmärkte von Tresu Digital Solutions sind beispielsweise die Bereiche Kosmetik, Arzneimittel, Werbeverpackungen und Nahrungsmittel.

Anzeige

Die neue Sparte ist zuständig für Weiterentwicklung und Produktion von Tresu iCoat und Tresu Pinta, einem Flexobeschichtungssystem zur Einbindung in digitale Bogendrucksysteme für die Verarbeitung von Faltschachteln. Tresu iCoat kann zur Beschichtung direkt nach dem Bedrucken eingesetzt werden. Die Maschine ist kombinierbar mit führenden Digitaldruckmaschinen und bietet eine schlanke Single-Pass-Verarbeitungslösung – verbunden mit umfassenden Effizienzsteigerungen in Bezug auf Logistik, Makulatur, Rüstzeit und Arbeitsaufwand.

Tresu hat mit Digital Solutions eine neue Sparte zum digitalen Bedrucken von Faltschachteln eingerichtet. (Foto: Tresu)

Tresu iCoat 30000 (Foto: Tresu)

Pro Stunde können damit bis zu 5000 Bogen mit einem Flächengewicht von 180 bis 500 g pro Quadratmeter verarbeitet werden. Das Beschichtungssystem enthält auch ein Flexodruckwerk zum Auftragen von Spot- und Flächenlackierungen. Weitere Ausstattungsmerkmale sind Corona-Behandlung und eine Technologie für schnelle Sleeve-Wechsel. Die Umstellung von UV-Lack zu Dispersionslack ist innerhalb weniger Minuten möglich. iCoat bietet eine Alternative zu einem Offline-Workflow, bei dem eigenständige Beschichtungsgeräte erforderlich sind.

Neuer Vice President Digital Solutions

Christian Matzen wurde für die Digital-Solutions-Sparte als Vice President verpflichtet. Matzen bringt zwölf Jahre Erfahrung als leitender Manager in der Verpackungs- und Maschinenbaubranche mit. Er war beim Schrumpffolien- und Maschinenproduzenten Lachemeier, beim Palettierungssystemanbieter Beumer Group sowie beim Schiffsmotorenhersteller Bukh tätig.

„Binnen weniger Monate ist das für die iCoat-Produktion zuständige Team von vier Mitarbeitern auf 43 Mitarbeiter angewachsen“, erläutert Matzen. „Wir stellen jetzt eine Maschine pro Woche her. Der große Nachfrageschub ist wenig überraschend: Allgemein erfreuen sich digitale Lösungen großer Beliebtheit – man hat damit Flexibilität für Kleinauflagen, kann bei der Verpackung stärker variieren, eine Seriennummerierung durchführen und interaktive Verpackungen umsetzen. Zudem sind erhebliche Kosteneinsparungen erzielbar. Durch die bei iCoat bestehende spezielle Möglichkeit der Integration in den digitalen Prozess erschließen sich die genannten Optionen erstmals auch für die Faltschachtelweiterverarbeitung bei digitalen Bogendruckverfahren – und das bei derselben Qualität wie mit dem konventionellen Prozess.“

(mns)