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Die Transnova-RUF GmbH in Ansbach vergrößert sich und investiert dafür rund 2 Millionen Euro. Der Neubau bietet Platz für 50 weitere Arbeitsplätze. „Keine Spur von Krise“, stellt Geschäftsführer Klaus-Peter Ruf zufrieden fest.

„Die kurz- und mittelfristige Auftragslage ist sehr gut“, sagt Geschäftsführer Dr. Klaus-Peter Ruf. „Deshalb haben wir uns zur Erweiterung entschlossen.“ Für das Jahr 2012 ist das Unternehmen vom Budgetumsatz bereits ausgelastet, trotzdem rechnet man noch mit weiteren Aufträgen. Bereits für 2013 sind die ersten Projekte in Planung. „Wir sehen ein großes Wachstumspotential im In- und Ausland“, so der Geschäftsführer weiter. Das Unternehmen setzt damit die konsequente Entwicklung weiter fort. 1993 hatte Klaus-Peter Ruf das insolvente Unternehmen Transnova mit 18 Mitarbeitern übernommen. Langsam, aber konstant ist das Unternehmen gewachsen, im Schnitt um 10-15 Prozent in jedem Jahr. In der zweiten Hälfte der 1990er Jahre setzte das Unternehmen auf Robotik. „Mit dem Einstieg in diese Technik haben wir uns damals einen Wettbewerbsvorteil erarbeitet“, erklärt Klaus-Peter Ruf. „Den halten wir bis heute.“ Der Einsatz von Robotern bietet vor allem eine hohe Flexibilität für die Kunden der Sondermaschinen, zudem haben sie kürzere Formatwechselzeiten – oftmals der entscheidende Vorteil.

Transnova-RUF hat schon für viele namhafte Firmen spezielle Verpackungsmaschinen entwickelt. Anders als der Wettbewerb setzt Transnova-RUF nicht auf Standard-Maschinen, sondern entwickelt individuell auf die Kunden zugeschnittene Anlagen mit Hilfe eines über viele Jahre entwickelten Modul-Baukastens. Eines der letzten Projekte war eine Anlage zum Verpacken von Infusionsbeuteln für B. Braun in Melsungen. Nicht nur die hohen hygienischen Ansprüche und die dafür einzuhaltenden Vorschriften waren eine Herausforderung. Die Infusionsbeutel sind „biegeschlaff“, d.h. sie sind nicht staufähig und können nicht rangiert oder positioniert werden. Um das Material zu schonen, befindet sich die komplette Anlage konstant in Bewegung. Die Infusionsbeutel werden sterilisiert, verpackt und anschließend palettiert. Während des kompletten Prozesses werden die Infusionsbeutel lückenlos mit Beutel-ID, Karton-ID und Paletten-ID verfolgt. Nicht nur zum Bau dieser Anlage wurde bereits im Frühjahr Werk 2 in unmittelbarer Nähe zum Stammsitz eröffnet. Dieser Standort ist speziell für die Montage von großen schlüsselfertigen Turnkey-Anlagen mit Länge von 50 m und mehr vorgesehen. Der Verwaltungsrohbau am Stammsitz soll noch 2012 fertig werden, die Erweiterung für die Produktion beginnt im Frühjahr.

Über Transnova-RUF
Die Transnova-RUF GmbH aus dem fränkischen Ansbach entwickelt und baut mit rund 230 Mitarbeitern Verpackungsmaschinen in den Bereichen Toploading und Sideloading, Picking-Systeme, Kommissionieranlagen, Palettieranlagen sowie intelligente Produktlogistik. Sie gehört zu den führenden Anbietern von Endverpackungs-, Palettier- und Robotanlagen für Anwendungsbereiche mit hohen Leistungen oder schwierig zu handhabenden Produkten. Durch die Integration verschiedener Maschinen (z.B. Trayaufrichter, Verpackungsroboter, Deckler und Palettierroboter) werden komplette schlüsselfertige Verpackungsanlagen erstellt. Weit mehr als 2.000 Maschinen befinden sich weltweit bei namhaften Unternehmen im Einsatz. Hauptabnehmer sind Lebensmittel-, Pharma-, Kosmetik-, Non-Food- und chemische Industrie. Dabei steht der europäische Markt im Mittelpunkt.

 

 

  • : Klaus-Peter Ruf, Oberbürgermeisterin Carda Seidel, Wirtschaftsförderer Christoph Albrecht und Michael Ruf (v.l.n.r.).

Unternehmen

Transnova Ruf GmbH Verpackungs- und Palettiertechnik

Rudolf-Diesel-Strasse 12
91522 Ansbach
Deutschland

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