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Abfüll- und Verpackungsanlagen von Optima waren 2011 so gefragt wie nie zuvor. Die Erlöse erreichten konsolidiert erstmalig 220 Mio. Euro (Vorjahr 210 Mio. Euro). Die Zahl der Mitarbeiter lag zum Stichtag 31.12 weltweit bei 1.500. Das sind rund 200 Beschäftigte mehr als Ende 2010.

In den Branchen Pharma, Consumer, Nonwovens sowie Life science gilt Optima als einer der führenden Spezialisten für automatisiertes Abfüllen und Verpacken. Je nach Produkt reichen die Kompetenzen bis in den Herstellprozess hinein. Die hohe Exportquote des Unternehmens, die erneut über 80 Prozent lag, spiegelt die international starke Position des Unternehmens wider. Der größte Teil des Umsatzes wurde in den USA erzielt (30%), gefolgt von Deutschland (20%). Auf das restliche Europa entfallen 20%, weitere 30% des Umsatzes sind auf die restliche Welt verteilt.

Hans Bühler, geschäftsführender Gesellschafter, rechnet für die kommenden Jahre mit Wachstum in allen Bereichen: „Nicht zuletzt durch Synergieeffekte, die sich zwischen den Branchen erschließen lassen, blicken wir bei Optima sehr zuversichtlich in die nahe Zukunft.“ Als Beispiel nennt er den Bereich Optima Consumer, in dem aktuell die Abfüllung von pastösen Produkten, die Folienverarbeitung und das Kartonieren miteinander kombiniert werden. Der Kunde produziert Kissenbeutel mit aufgesiegelten Pumpen in Kartons mit vorperforierter Aufreißlasche. Das Produkt kommt unter anderem in Seifenspendersystemen zum Einsatz.

Aufgrund der guten Entwicklung in der Vergangenheit sowie der positiven Aussichten wird Optima bis 2013 rund 50 Mio. Euro allein am Hauptsitz investieren. Neue Gebäude und Gebäudeerweiterungen werden hier gebaut und die IT-Infrastruktur auf den neuesten Stand gebracht. Neue Technologien sowie der Maschinenpark profitieren ebenfalls.

Optima Pharma machte in der Vergangenheit durch eine konsequente Turnkey-Ausrichtung auf sich aufmerksam. Mit der Übernahme von Metall + Plastic (Radolfzell) hat der Bereich zum Jahresbeginn 2011 einen weiteren wichtigen Schritt vollzogen. Die Integration des Unternehmens wurde bereits durch mehrere Aufträge honoriert, die die komplette Prozesskette – neben Abfüllen und Verpacken auch die E-beam Dekontamination, Isolatoren und die Gefriertrocknung – beinhalteten. Gleichzeitig bietet der Pharma-Bereich so genannte Multi-use-Anlagen: kundenspezifisch hochentwickelte, durchautomatisierte, oft kompaktere Maschinen, mit denen die höchsten Sterilitätsklassen erreicht werden und sich verschiedene Arzneimitteltypen sicher verarbeiten lassen.

Optima Consumer wird ab 2012 stark von der örtlichen Zusammenlegung sämtlicher Abteilungen in einem neuen Gebäudekomplex profitieren. Zudem werden alle Aktivitäten in der Optima Consumer GmbH zusammengefasst. Optima Consumer bietet eine enorme technologische Vielfalt, zunehmend kommen Robotik und Vision-Systeme zum Einsatz. Und auch hier geht der Trend hin zur Komplettlinie. Führende Verpackungsanlagen für Kaffeeportionspackungen, für die Kosmetikbranche, einschließlich Kartonierer, sowie hochpräzise Dosierlösungen für pulvrige bis flüssige und pastöse Produkte sowie Herstellanlagen für Luft- und Wasserfilter bilden die Grundlage der sehr guten Marktposition.

Der Optima Nonwovens-Bereich gilt unverändert als Technologieleader in der Verpackung von Papier-hygieneprodukten. Neben den leistungsstärksten und sehr flexiblen Primärverpackungsmaschinen bildet das Maschinenangebot inzwischen die komplette Prozesskette ab bis hin zum spezifisch auf Nonwovens-Produkte ausgelegten Palettierer. Im 2011 neu eröffneten „Technidrom“ können Kunden mit eigenen Produkten die gesamte Endverpackung testen. Neben dem breiten Maschinenangebot gehen von Optima Nonwovens Innovationen im Service-Bereich aus, von denen die gesamte Unternehmensgruppe profitiert. Noch in der ersten Jahreshälfte 2012 wird die erste Ausbaustufe eines neuen Wartungssystems am Markt eingeführt, das über gemessene Parameter den Zustand der Maschine analysiert und davon abhängig Serviceintervalle empfiehlt.

Optima Life Science bietet modulare, integrierte Anlagen für die Herstellung und Verpackung von modernen Wundprodukten. Zwei aktuelle Aufträge beinhalten die Anbindung der Maschinen an das SAP ERP-System eines Kunden. Die Software-Lösung dazu wurde inhouse bei Optima Life Science entwickelt. Der Bereich zeichnet sich zudem durch das modulare Maschinensystem ImmuCoat® aus. Dabei handelt es sich um Produktions- anlagen für Immunoassays wie z.B. ELISA-Kits. Darin sind unter anderem Prozesse wie Beschichtung, Inkubation, Trocknung und die Verpackung von Microtiter-Platten enthalten. Entsprechend den aktuellen Anforderungen können die Verarbeitungsprozesse jederzeit neu miteinander kombiniert oder ergänzt werden.

2012 wird sich Optima auf weltweit über 40 Messen im neu eingeführten Design präsentieren. Dieses betont die Unternehmenseinheit und rückt die gemeinsame Marke „Optima“ in den Vordergrund. „Wir wollen uns in Zukunft einheitlich unter der Dachmarke Optima präsentieren“, erläutert Hans Bühler, geschäftsführender Gesellschafter, und ergänzt: „Wir haben ein Unternehmen, einen Charakter und wir sprechen eine Sprache.“

 

 

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