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Mit einem neuen Paper Lab erweitert Sappi sein Kompetenzzentrum für Spezialpapiere und Karton am Standort Alfeld. Die Investition ist Teil des Ausbaus des Spezialpapiergeschäftes bei Sappi und folgt dem Umbau einer PM-2-Papiermaschine (rund 61 Mio. Euro), die im März dieses Jahres offiziell eingeweiht wurde.

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Kristof Mertens, Manager Quality Control bei Sappi Alfeld GmbH (Foto: Sappi)

Kristof Mertens, Manager Quality Control bei Sappi Alfeld GmbH (Foto: Sappi)

„Mit dem neuen Paper Lab prüfen wir die wichtigsten Qualitätsparameter der Papierproduktion von allen fünf Papiermaschinen in Alfeld. Unabhängig von ihrer Variantenvielfalt und den unterschiedlichen Grammaturen wird jede Produktionscharge einer genauen Prüfung unterzogen“, sagt Kristof Mertens, Manager Quality Control bei Sappi.

Die Neuinvestition im sechsstelligen Euro-Bereich soll die bisher eingesetzte Prüfstraße im Klimalabor ablösen. Für die Qualitätsprüfung von Spezialpapieren und Kartons setzt Sappi auf moderne Technologie und einen größeren Grammatur-Messbereich von 18 bis 400 g/m². Das neue Paper Lab, das rund um die Uhr betrieben wird, soll pro Jahr mehr als 30.000 Jumbo-Rollen beziehungsweise Tamboure prüfen. Das entspricht ungefähr 281.000 Einzelmessungen pro Jahr. Nach jeder Kontrolle einer Jumbo-Rolle wird die entsprechende Produktionscharge mit einem Zertifikat versehen.

In dem neuen Paper Lab sind umfangreiche Messungen und deren sofortige Auswertung über die gesamte Tambourbreite möglich. Gemessen werden Rauigkeit auf Oberseite und Siebseite nach den folgenden Kriterien:

  • Faserorientierung
  • Formation
  • Luftdurchlässigkeit nach Bendtsen
  • Berstdruck
  • Glanz nach Tappi 75° (Oberseite/Siebseite)
  • Weiterreiß längs/quer
  • Bruchlast längs/quer
  • Dicke
  • Grammatur
  • Glätte nach Bekk

Derzeit werden laut Sappi täglich bis zu einhundert Tamboure über das Paper Lab gemessen.

(mns)

 

Unternehmen

Sappi Fine Paper Europe

154 Chaussée de la Hulpe
1170 Brüssel
Belgien

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