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Bosch Rexroth, Stuttgart, steigerte im vergangenen Geschäftsjahr seinen Umsatz um 27,6 % auf 6,443 Mrd. Euro. Der Zulieferer für den Maschinen- und Anlagenbau erzielte damit den bislang höchsten Umsatz seiner Unternehmensgeschichte.

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„Das Geschäftsjahr 2011 beweist, dass Bosch Rexroth mit der strategischen Neuausrichtung 2010 den richtigen Weg eingeschlagen hat. Wir haben in allen Regionen und Business Units deutlich zulegen können“, betonte Dr. Karl Tragl, Vorstandsvorsitzender der Bosch Rexroth während der Jahrespressekonferenz auf der Hannover Industriemesse.

Der Auftragseingang lag zum Jahreswechsel mit 7,2 Mrd. Euro um 22 % über dem bereits sehr hohen Vorjahreswert. Damit ist das Unternehmen mit einem beachtlichen Auftragsbestand ins Jahr 2012 gestartet. Gleichwohl blickt man nur vorsichtig optimistisch auf das laufende Geschäftsjahr. Grund ist die verhaltene Entwicklung des Maschinen- und Anlagenbaus in Deutschland im ersten Quartal 2012 und das verlangsamte Wachstum in China. „Wir gehen davon aus, dass wir schon im zweiten Halbjahr in Deutschland wieder ein Wachstum sehen werden“, betonte Tragl. Da China sich in den vergangenen Jahren zum weltgrößten Markt für den Maschinen- und Anlagenbau entwickelt hat, eröffnen auch geringere Wachstumsraten als bisher dort weitere Chancen für Umsatzsteigerungen. Weitere positive Impulse kommen zudem aus Brasilien, Russland, Indien sowie von einer konjunkturellen Erholung der USA. „Unter diesen Rahmenbedingungen wird Bosch Rexroth 2012 aller Voraussicht nach das Wachstum der vergangenen Jahre fortsetzen – auch wenn es nicht so stark ausfallen wird wie 2011“, so Tragl.

Aufgrund der guten Geschäftsentwicklung ist auch die weltweite Mitarbeiterzahl zum Jahreswechsel um nahezu 3.500 auf mehr als 38.000 gestiegen. Der größte Zuwachs fand in Deutschland statt; dort kamen 1.490 Mitarbeiter hinzu.

(dw)

 

 

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Bosch Rexroth AG

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70376 Stuttgart
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