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Italiens wichtigste Verpackungsmesse Ipack-Ima findet parallel zur Weltausstellung Expo statt, die unter dem Motto „Feeding the Planet, Energy for Life“ steht. Darüber hinaus hat der Messeveranstalter Ipack Ima SpA seine Verpackungsfachmesse als Multifachmesse konzipiert: Parallel zur Ipack-Ima finden fünf weitere Fachmessen statt. Es sind die neuen Messen Meat-Tech, Fruit Innovation, Dairy-Tech und Intralogistica Italia sowie die Converflex, Fachmesse für Papierverarbeitung und Verpackungsdruck.

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Lucia Lamonarca, neuer Chief Operating Officer der Ipack-Ima. (Foto: Ipack-Ima)

Lucia Lamonarca, neuer Chief Operating Officer der Ipack-Ima. (Foto: Ipack-Ima)

neue verpackung: Seit einem Jahr sind Sie neuer Chief Operating Officer (COO) der Ipack-Ima. Wo liegt Ihr Fokus bei der neuen Aufgabe, was sind Ihre Prioritäten und wird es Änderungen im Vergleich zu vorherigen Veranstaltungen geben?
Lucia Lamonarca: Unser Ziel ist es, hoch spezialisierte B2B-Veranstaltungen und Messen zu veranstalten, die genau auf ihren Markt und ihre Zielgruppe zugeschnitten sind. Die diesjährige Messe gehört zu den wichtigen Veranstaltungen und entwickelt sich sehr erfreulich. Abgesehen davon, dass es sich um die weltweite führende Veranstaltug für Produktionsprozesse, Verfahren und Verpackungstechnik  im Bereich von trockenen Pastaprodukten handelt, wird die Ipack-Ima zum ersten Mal auch die Technologie für die Industrie im Bereich frischer Lebensmittel abbilden: Meat-Tech, Dairy-Tech und Fruit Innovation.

Darüber hinaus wird die Ipack-Ima zusätzliche Marktchancen und Informationsmöglichkeiten eröffnen, da sie zeitgleich mit der Converflex (Veredelung, Verpackungsdruck und Etikettierung) sowie der Intralogistica Italia (Handling, Intralogistik und Logistik) stattfindet, übrigens mit der Deutschen Messe als Partner. Das ermöglicht dem Besucher einen umfassenden Überblick über die modernsten Technologien dieser,  zahlreiche Synergieeffekte bietende Industriezweige. Die gemeinsame Veranstaltung soll nach 2015 alle drei Jahre stattfinden und sich zu dem modernsten Treffpunkt für Besucher und Abnehmer  der weltweiten Supply-Chain entwickeln.

neue verpackung: Die Ipack-Ima findet in einem schwierigen wirtschaftlichen Umfeld in Italien statt. Wie stellt sich die italienische Verpackungsindustrie in diesem Kontext dar?
Lucia Lamonarca: Wirtschaftliche Prognosen für 2015 sind vielversprechend, nachdem sich der italienische Markt seit einigen Jahren rückläufig entwickelt hat.Trotz des nicht so positiven wirtschaftlichen Umfelds in Italien, zeigten sich die auf der Ipack-Ima ausstellenden Industrien auch in den letzten Jahren ausgesprochen robust, und auch die ersten verfügbaren Daten für 2014 unterstreichen diesen positiven Trend.

2014 wird ein Umsatzwachstum von rund zwei Prozent für Maschinen und Ausrüstung erwartet. Dies ist nicht nur der dynamischen Exportsituation geschuldet, sondern auch des sich erholenden italienischen Marktes. Dieser Trend hat auch die gesamte italienische Maschinenbauindustrie beeinflusst. Ebenfalls gut sind die Aussichten für Packmittel und Packstoffe in 2014, die sich mehr oder weniger auf dem gleichen Niveau wie im Vorjahr bewegen.

Italiens wichtigste Verpackungsmesse Ipack-Ima findet parallel zur Weltausstellung Expo statt, die unter dem Motto „Feeding the Planet, Energy for Life“ steht. (Foto: Ipack-Ima)

Italiens wichtigste Verpackungsmesse Ipack-Ima findet parallel zur Weltausstellung Expo statt, die unter dem Motto „Feeding the Planet, Energy for Life“ steht. (Foto: Ipack-Ima)

neue verpackung: Dieses Jahr wird die Ipack-Ima zusammen mit fünf anderen Messen stattfinden (Meat-Tech, Fruit Innovation, Dairy-Tech, Intra-Logistica, Converflex). Was ist der Vorteil für den Besucher? Warum wird der gesamte Produktions- und Verpackungsprozess abgebildet?
Lucia Lamonarca: Globalisierung und die webbasierten Businessmodelle haben die Notwendigkeit zu neuen Produktionssystemen und Absatzmärkten vorangetrieben. Es besteht die Herausforderung, die verschiedenen Stufen der Lebensmittel- und Non-Food Produktion zu integrieren, und dabei insbesondere die gesamte Supply-Chain, angefangen von Rohmaterialien bis hin zum Point of Sale, zu vernetzen.

Besucher haben die einzigartige Chance sechs globale Messen mit einem einzigen Eintrittsticket zu besuchen. Dieses globale Event wird 2.500 Aussteller und 100.000 Besucher an einem Ort zusammenbringen. Das bedeutet eine großartige Möglichkeit, sich über das modernste Technologieangebot weltweit zu informieren und die weltweite Business-Community  in dieser Branche zu treffen.

Darüber hinaus findet die Ipack-Ima 2015 zusammen mit der Expo Milano 2015 statt. (Die Weltausstellung findet auf der Fieramilano vom 1. Mai bis 31. Oktober 2015 statt). Damit liegen beide Ausstellungen in unmittelbarer Nachbarschaft zueinander.

Das verbindende Element zwischen dem Thema der Expo 2015 „Feeding the planet, Energy for Life“ (Den Planeten ernähren, Energie für das Leben) und der Ipack-Ima 2015 eröffnet einzigartige Möglichkeiten, eine Vision technologischer Innovation und zukünftiger Trends zu entwickeln.

neue verpackung: Was erwartet den Besucher in Mailand?
Lucia Lamonarca: Expo 2015 wird den „Future Food District“ ausrichten. In diesem Bereich haben Besucher die Möglichkeit, einen „Supermarkt der Zukunft“ zu besuchen, der von der italienischen Einzelhandelskette Coop Italia organisiert wird und dessen Präsident, Marco Pedroni, auch Präsident der Ipack-Ima 2015 ist.

Im Bereich des Future Food District steht der Mensch im Mittelpunkt der Lebensmittelkette, die dank des Einsatzes neuer Technologien autonomer und nachhaltiger ist. Verpackung, Kennzeichnung und Rückverfolgbarkeit spielen eine Schlüsselrolle in der Interaktion zwischen Verbrauchern und Produkten.

Das Projekt wird von Carlo Ratti, Direktor des Senseable City Lab und des Massachusetts Institute of Technology, zusammen mit dem Carlo Ratti Associates Design-Studios organisiert. Carlo Ratti wird darüber hinaus Keynote-Sprecher auf der Eröffnungskonferenz der Ipack-Ima 2015 am 19. Mai sein.

neue verpackung: Eine letzte Frage – warum sollte ein Besucher aus Deutschland, der im letzten Jahr die interpack und in diesem Herbst die Fachpack besucht, im Mai nach Mailand kommen?
Lucia Lamonarca: 2013 war Deutschland nach Frankreich der wichtigste Absatzmarkt für italienische Verpackungsmaschinen und -materialien.  Aktuelle Daten der ersten neun Monate 2014 bestätigen diese Position. Der Trend für alle Arten von Maschinen und Packstoffen/Packmitteln ist positiv. Italienische Exporte konnten in den letzten Jahren stetig gesteigert werden und Italien ist der wichtigste, ausländische Lieferant für diese Art von Ausrüstung und Verpackung auf dem deutschen Markt.

Darüber hinaus wird unser Event von einem reichen Programm an Treffen, Konferenzen und Seminaren an allen fünf Messetagen begleitet werden: Diese Veranstaltungen stehen unter einem Motto: Innovation und Nachhaltigkeit. Mehr als 25 Veranstaltungen wurden bereits im Bereich der verschiedenen Messen Ipack-Ima, Meat-Tech, Dairy-Tech, Fruit Innovation und Converflex bestätigt. Sie sind jeweils auf die aktuellen Themen und Trends der jeweiligen Business-Comunity zugeschnitten.

Die Ipack-Ima findet vom  19. bis 23. Mai 2015 in Mailand statt. (Foto: Ipack-Ima)

Die Ipack-Ima findet vom 19. bis 23. Mai 2015 in Mailand statt. (Foto: Ipack-Ima)

 

Unternehmen

Ipack-Ima spa

Corso Sempione 4
20154 Milano
Italien

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