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Der Faltschachtelkarton- und Liner-Hersteller Metsä Board will eine neue Foam-Forming-Technologie nutzen, um die Leichtgewichtigkeit von Kartonqualitäten zu optimieren. Dazu wird das Unternehmen am finnischen Standort Kyro in Kürze mit der Erprobung der Foam-Forming-Technologie im Produktionsmaßstab beginnen.

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Mit der Foam-Forming-Technologie will Metsä Board die Leichtgewichtigkeit von Kartonqualitäten optimieren. (Foto: Metsä Board / Olli Häkkinen)

Mit der Foam-Forming-Technologie will Metsä Board die Leichtgewichtigkeit von Kartonqualitäten optimieren. (Foto: Metsä Board / Olli Häkkinen)

Bei der sogenannten Foam-Forming-Technologie wird die Faserstoffsuspension durch die Zufuhr winziger Luftbläschen aufgeschäumt. Dadurch gewinnt die Kartonstruktur an Volumen, wodurch sich das Kartongewicht reduziert. Die Fasern verteilen sich außerdem gleichmäßiger in der Bahn – die Formation des Kartons optimiert sich. Dies bringt laut Metsä Board konstantere Eigenschaften und ein einheitlicheres Erscheinungsbild mit sich. Das Verfahren reduziere zudem den Rohstoff-, Energie- und Wasserbedarf.

„Wir konnten uns bereits davon überzeugen, dass die Technologie sowohl im Labor als auch auf Pilotanlagen funktioniert“, sagt Mika Joukio, CEO von Metsä Board. „Nach vielversprechenden Laborergebnissen und unseren ausführlichen Machbarkeitsstudien haben wir beschlossen, in die Weiterentwicklung dieses Verfahrens auf einer Produktionsanlage zu investieren.“

(mns)