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Für die kommende drinktec 2017 hat der Fachbeirat der Messe über Ausstellungsschwerpunkte und -themen beraten. Auch der Auftritt und die Nomenklatur der Messe werden zukünftig etwas anders ausschauen: Am 14. Juli geht eine neue Webseite online. Die drinktec findet vom 11. bis 15. September 2017 auf dem Messegelände in München statt.

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Die nächste drinktec findet vom 11. bis 15. September 2017 in München statt. (Foto: 	
Messe München GmbH)

Die nächste drinktec findet vom 11. bis 15. September 2017 in München statt. (Foto:
Messe München GmbH)

Um die Zukunftsthemen der Branche – darum kreisten die Diskussionen im Fachbeirat, der die auf der drinktec ausstellenden Unternehmen vertritt. So rückte der Themenkreis „Environment, Health and Safety“ (EHS) neben den klassischen Themen Ressourceneffizienz (Nachhaltigkeit), Verpackung (individualisiert, wiederverwertbar), Wasseraufbereitung und Abwasserbehandlung in den Fokus. Daneben griffen die Fachbeiräte das Schlagwort Industrie 4.0 auf. Diese und andere Zukunftsthemen sollen auf der drinktec anhand konkreter Bespiele anschaulich gemacht werden.

Im September startet die Messe mit dem Versand der Anmeldeunterlagen. Damit wird auch die Nomenklatur der drinktec an einigen Stellen überarbeitet. Die Themenbereiche Energie, Wasser, Verpackung und Inhaltsstoffe sollen noch differenzierter dargestellt werden.

VDMA gibt Branchen-Überlick

Während der Fachbeiratssitzung der drinktec gab Beatrix Fraese vom VDMA Fachverband Nahrungsmittelmaschinen und Verpackungsmaschinen, dem ideellen Träger der drinktec, einen Überblick über die Branche: Gemessen am Produktionsvolumen belegt die Branche Platz vier unter den 34 Fachzweigen des deutschen Maschinenbaus.

Für dieses Jahr erwartet der VDMA ein Plus von fünf Prozent. Mit einer durchschnittlichen Exportquote von 87 Prozent seien die Zulieferer der internationalen Getränke- und Nahrungsmittelindustrie stark auf das Auslandsgeschäft fokussiert und in über 100 Ländern tätig. Die breite Aufstellung sorge für Ausgleich zwischen den unterschiedlichen Marktentwicklungen, so Fraese. Die Auswirkungen des Russland- Ukraine Konflikts würden nach wie vor für Investitionszurückhaltung der russischen Industrie sorgen. Auch das Geschäft in der Eurozone leidet laut Fraese unter den Dauerdebatten um Griechenlands Schulden. Auf der anderen Seite würden starke Impulse aus Asien, dem Nahen Mittleren Osten und Lateinamerika kommen. Der Export in den wichtigen Markt USA sei auf sehr hohem Niveau und erhalte durch den schwachen Euro zusätzlichen Rückenwind.

Weitere Informationen: www.drinktec.de

(mns)

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Messe München GmbH

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