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Der Verpackungshersteller Smurfit Kappa hat sich ehrgeizige Nachhaltigkeitsziele gesetzt: In dem jetzt veröffentlichten Sustainability Report 2014 konzentriert sich das Unternehmen auf fünf strategische Bereiche: Forest, Climate Change, Water, Waste und People. Laut Bericht soll Nachhaltigkeit „in jeder Faser“ gelebt werden.

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Bis 2020 will Smurfit Kappa den CO2-Ausstoß um 25 Prozent reduzieren. (Foto: Smurfit Kappa)

Bis 2020 will Smurfit Kappa den CO2-Ausstoß um 25 Prozent reduzieren. (Foto: Smurfit Kappa)

Der Bereich „Forest“ deckt die Sorgfaltskette Aufforstung, Papier und Verpackung ab. Mehr als 97 Prozent aller Verpackungen seien CoC-zertifiziert, so Smurfit Kappa. Außerdem trugen im vergangenen Jahr 41 Prozent aller Smurfit-Kappa-Verpackungen in Europa das FSC-Siegel.

Im Bereich „Climate Change“ will Smurfit Kappa den CO2-Ausstoß bis 2020 um 25 Prozent im Vergleich zum Referenzjahr 2005 reduzieren. Inzwischen habe man bereits eine Reduktion von 21,6 Prozent erreicht.

Bei „Water“ möchte das Unternehmen die Wasserqualität bis 2020 durch die Verringerung der COD-Werte (Chemical Oxygen Demand) um 33 Prozent im Vergleich zu 2005 verbessern. Bis jetzt seien sie um 28 Prozent gesenkt worden.

Im Bereich „Waste“ sollen sowohl normaler Müll als auch Sonder- und Deponiemüll kontinuierlich reduziert werden. Dies will das Unternehmen durch Kreislaufwirtschaft erreichen. Bis Ende des Jahres will Smurfit Kappa drei konkrete Ziele formulieren.

Der Bereich „People“ bezieht sich sowohl auf die eigenen Mitarbeiter als auch auf ihre Familien und andere Menschen in der Umgebung von Smurfit-Kappa-Standorten. Im Fokus stehen „Gesundheit und Sicherheit“. Smurfit Kappa befragte dazu Mitarbeiter weltweit. 80 Prozent beteiligten sich. Stiftungsprojekte des Unternehmens richten sich primär auf Kindergesundheit und -erziehung sowie wissenschaftliche Forschung und wurden mit insgesamt 4 Mio. Euro gefördert.

Der Nachhaltigkeitsbericht wurde laut Smurfit Kappa von der Unternehmensberatung KPGM geprüft.

(mns)