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Bereits zum vierten Mal schrieb die STI Group, Lauterbach, auf der Suche nach innovativen Verpackungs- und Displayideen 2012 den STI Design Award aus. Gesucht waren kreative marktgerechte Arbeiten zu Display-Design und -Konstruktion in dem mit insgesamt 6.000 Euro dotierten Wettbewerb.

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Ausgezeichnet wurden die Projektgruppen an der Hochschule der Medien in Stuttgart, der HTWK Leipzig, der TU Delft in den Niederlanden, der polnischen Kunsthochschule Krakau und der britischen University of Creative Arts in Rochester. Die insgesamt 11 Studenten hatten teilweise in Teams zusammengearbeitet. Zusätzlich zu den drei Siegerprojekten wurde am 25. September in Nürnberg der Sonderpreis „Brand Communication“ verliehen. 68 Studenten, 5 Hochschulen, 4 europäische Länder und 56 Display-Lösungen – das ist die Bilanz des Nachwuchswettbewerbs. Das Urteil über die einzelnen Platzierungen hatte eine Jury aus Markenartikelindustrie, Handel und der Wissenschaft unter Leitung von Rolf Keller, Mitglied der Geschäftsleitung Nürnberg Messe gefällt.

Die Aufgabenstellungen an die Studierenden kamen direkt aus der der Markenartikelindustrie: Metro Group, Nestlé sowie Unilever gaben mit ihren Briefings reale Ansprüche der Unternehmen an markenaffine innovative POS-Platzierungen vor. Unilever erwartete von den Jung-Designern eine bewusst international einsetzbare Display-Platzierung, die für unterschiedliche Marken und Produkte ein Entscheidungsverkürzer werden könnte. Die Metro Group spezifizierte eine POS-Platzierung für ein hochwertiges Eigenmarken-Produkt: der Kategorie Salz der Premium-Marke „Fine Finestro“. Nestlé stellte zwei Anforderungen an die Studierenden: ein Thekendisplay für Kitkat-Riegel und eine Hängeplatzierung für die im europäischen Ausland bekannte Marke Nestlé Crunch.

Der erste Platz ging an Jasmin Götz, Vanessa Hauber, Diana Matt und Clemens Mallinger von der Hochschule der Medien Stuttgart, die eine POS-Platzierung für Unilever entwickelten. „Diese Arbeit besticht ganz klar durch ihre Modularität“, so das Jurymitglied Lars von Carlsburg, Customer Packaging Leader Europe von Unilever. Das modulare Display ist nicht nur leicht für unterschiedliche Marken und Produkte anpassbar, sondern kann auch – genau wie von Unilever gefordert – in verschiedenen Ländern und Handelskanälen eingesetzt werden.

Pawel Kutwin von der Kunsthochschule Krakau freute sich über den zweiten Preis für sein Display-System für die Metro Group. Die drei Varianten Basic, Advanced und Premium wurden modular konstruiert, wobei die Premium-Version die Möglichkeit für eine Verkostung des Salzes bietet und optional mit Beleuchtung geplant ist. „Besonders charmant ist bei dieser Lösung, dass die einzelnen Elemente des Langzeitdisplays aus Kunststoff auch gemeinsam platziert werden können, so bilden sie zusammen eine ganze Display-Erlebnislandschaft am POS“, hob Jury-Mitglied Frank Rehme, Head of Innovation Services bei der Metro Group, hervor.

Der dritte Preis ging an Genevieve Brechel, Sandra Henne, Teresa Fritzenschaft und Max Schramm von der Stuttgarter Hochschule der Medien. Inspiriert von der Pyramidenform des besonderen Salzes konzipierten sie eine ausbaubare Langzeit-POS-Platzierung mit einer Theken- oder Hänge-Platzierung als Basic-Varianten sowie hohen Salz-Pyramiden-Displays als Advanced- und Premium-Varianten.

Den Sonderpreis „Brand Communication“ erhielten Laura Salisbury und Stina Vanhoof von der TU Delft. Sie konnten mit ihrer POS-Präsentation für das Metro „Fine Food“-Salz bei der Fachjury punkten. Ihre Umsetzung eines Displays im Vintage-Look wurde aus gebrauchten Holzpaletten hergestellt und ist modular um eine Verkostungstheke erweiterbar. Natürlichkeit und Qualität des Produkts werden durch das Display betont und am POS erlebbar gemacht, hieß es von seiten der Jury.

(dw)

  • Die Sieger-Entwürfe des STI Design Award von links nach rechts in der Reihenfolge der Prämierung (Bild: STI Group)

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