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Im kommenden Jahr wird Bischof + Klein die Rekordsumme von über 43 Millionen Euro investieren. Allein 35 Mio. Euro fließen in die deutschen Werke. Im Stammwerk Lengerich soll beispielsweise eine neue Extrusionsbeschichtungsanlage installiert werden.

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Blick in die Produktion (Foto: Bischof + Klein)

Blick in die Produktion (Foto: Bischof + Klein)

„Auf ein gutes Jahr 2014 wird für Bischof + Klein ein gutes Jahr 2015 folgen.“ Diese Aussage kann der Vorstand des Lengericher Verpackungs- und Folienherstellers Dr. Volker Pfennig bereits machen. Das sei alles andere als selbstverständlich nach den Turbulenzen am Rohstoffmarkt in diesem Jahr. „Nahezu zeitgleich auftauchende ‚technische Störungen‘ in den Produktionsanlagen fast sämtlicher Hersteller von Kunststoffgranulat führten zu erheblichen Versorgungsproblemen bei allen Verarbeitern in Europa. Gleichzeitig wurden die Preise hochgerissen.“ Das habe zu einem erheblichen Vertrauensverlust gegenüber den Granulatlieferanten geführt.

Im Gegensatz zu einigen anderen Unternehmen konnte B+K allerdings durchgehend produzieren. „Wieder einmal hat sich die große Bandbreite der Produkte und Märkte von Bischof + Klein bewährt. Die vielseitige Produktpalette wird von den Kunden weltweit nachgefragt und bietet Raum für Wachstum.“ Bischof + Klein habe seine Position als einer führenden Hersteller von flexiblen Verpackungen aus Kunststoff und Kunststoffverbunden sowie technischen Folien ausbauen können.

Im kommenden Jahr wird Bischof + Klein die Rekordsumme von über 43 Millionen Euro investieren. Allein 35 Mio. Euro fließen in die deutschen Werke. Im Stammwerk Lengerich soll beispielsweise eine neue Extrusionsbeschichtungsanlage installiert werden. Die Kapazität der Reinraumproduktion wird mit einem weiteren Extruder mehr als verdoppelt. Im Werk Konzell steht unter anderem die Erweiterung einer Produktionshalle an, um zusätzliche Konfektionsanlagen unterbringen zu können. B+K Polska erhält eine weitere Konfektionsanlage zur Herstellung von Industriesäcken. Bei B+K France ist eine neue Extrusionsanlage geplant.

Für die strategische Ausrichtung ebenso wie für das Alltagsgeschäft gebe das zentrale Thema Nachhaltigkeit bei Bischof + Klein Orientierung. „Wir arbeiten kontinuierlich an der Reduzierung des Rohstoffverbrauchs und des Energieeinsatzes.“ Weitere Schwerpunkte seien Personalentwicklung und Ausbildung. Die an Nachhaltigkeit ausgerichtete Unternehmenspolitik werde das Familienunternehmen weiter nach vorne bringen, ist der B+K-Vorstand sicher.

Unternehmen

Bischof + Klein SE & Co. KG

Rahestraße 47
49525 Lengerich
Deutschland

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