-

Für die Entwicklung des energiesparenden Brausystems Equitherm hat der bayerische Staatsminister für Wirtschaft, Infrastruktur, Verkehr und Technologie dem Unternehmen die Hauptauszeichnung beim Bayerischen Energiepreis überreicht.

Anzeige

Der Energiepreis ging an das Krones-Werk Steinecker, Freising. Staatsminister Martin Zeil hob dabei hervor: „Hier wird das wissenschaftlich und technisch Machbare beim rationellen Energieeinsatz erreicht, indem alle Energieumwandlungen konsequent verknüpft werden. Solche herausragenden Entwicklungen sind Garant für eine innovationsorientierte Energiewende.“

Bei der Herstellung von Bier wird eine beträchtliche Menge thermischer und elektrischer Energie benötigt, die – bedingt durch technologische Vorgaben seitens der Brauereien und Qualitätsanforderungen an das fertige Getränk – nicht ohne Weiteres reduziert werden kann. Deshalb wurde mit Equitherm ein System entwickelt, das Energie aus dem Brauprozess selbst an geeigneter Stelle entzieht und diese an anderer Stelle wieder zuführt. Mit der so geschaffenen Energieschaukel können im Sudhaus Einsparungen von bis zu 30 % an thermischer und 20 % an elektrischer Energie erzielt werden – bei idealen Voraussetzung durchaus auch mehr.

Das Interesse an dem von Bayern Innovativ – der Gesellschaft für Innovation und Wissenstransfer des Freistaats Bayern – initiierten Energiepreis war in diesem Jahr überragend: Erstmals wurden 167 Bewerbungen eingereicht. Neben dem Hauptpreis wurden zwölf Anerkennungspreise vergeben.

(dw)

  • Helmut Kammerloher (r.) ist der Erfinder des energiesparenden Brausystems Equitherm. Zusammen mit Peter Gattermeyer, Abteilungsleiter Verfahrenstechnik (l.), nahm er den Bayerischen Energiepreis von Wirtschaftsminister Zeil entgegen (Bild: Krones)

Unternehmen

Krones AG

Böhmerwaldstr. 5
93073 Neutraubling
Deutschland

Zum Firmenprofil