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Der von Universal Robots veröffentlichte Finanzbericht lässt keinen Zweifel an dem enormen Wachstumspotential der Roboterindustrie. Mit einem Umsatz von 56 Mio. Euro* im Jahr 2015 erreichte der dänische Vorreiter für kollaborierende Roboter 91 Prozent Wachstum im Vergleich zum Vorjahr. Das Unternehmen präsentiert ein brillantes Gesamtergebnis mit einem Gewinn vor Steuern von 8,7 Mio. Euro**.

Die kollaborierenden Roboter sind kostengünstig, einfach einzurichten und schnell zu programmieren. (Foto: Universal Robots)

Die kollaborierenden Roboter sind kostengünstig, einfach einzurichten und schnell zu programmieren. (Foto: Universal Robots)

Es sorgte für Aufsehen, als Teradyne im Frühjahr 2015 mehr als 285 Mio. US-Dollar für das im dänischen Odense ansässige Unternehmen Universal Robots bezahlte. Der Preis für das Unternehmen mit 150 Mitarbeitern allein in Dänemark spiegelte die Erwartungen an die signifikanten Wachstumsraten der Roboterindustrie, insbesondere in dem neuen Markt für einen innovativen Robotertypen, dem Cobot. Diese kollaborierenden Roboter sind kostengünstig, einfach einzurichten und schnell zu programmieren. Sie arbeiten Seite an Seite mit Produktionsmitarbeitern, um die Qualität zu verbessern sowie die Effizienz der Fertigung zu erhöhen. Hinter der Erfindung der weltweit ersten Cobots steht Universal Robots.

Der erste kollaborierende Roboterarm wurde im Dezember 2008 verkauft. Im Jahr 2015 wurde der Markt auf einen Wert von 100 Mio. US-Dollar geschätzt. Einige Analysten gehen davon aus, dass der Cobot Markt im Jahr 2020 einen Wert von über drei Billionen US-Dollar erreichen wird. Damit hat der dänische Vorreiter seinem Besitzer Teradyne eine extrem starke Position in diesem wachstumsstarken Segment gesichert.

Der 56 Mio. Euro* starke Umsatz im Jahr 2015 entspricht einem Wachstum von 91 Prozent im Vergleich zu 2014 sowie einer Steigerung von 223 Prozent im Vergleich zu 2013. Das Vorsteuerergebnis von insgesamt 8,7 Mio. Euro** entspricht einem Wachstum von 122 Prozent im Vergleich zu 2014. Damit ist dem Roboterhersteller sowohl eine Umsatzsteigerung als auch eine Kostenreduktion pro Roboter gelungen – und ist damit im Jahr 2015 hinsichtlich Gewinnsteigerung und dem außerordentlichen Umsatzwachstum noch effizienter gewesen.

Seit 2012 hat Universal Robots den Jahresumsatz im Durchschnitt um etwa 75 Prozent erhöht. Die gesamte Produktion der Roboterarme erfolgt in Odense, Dänemark. Die Roboter werden von 200 Vertriebspartnern weltweit verkauft, im Jahr 2015 mit einem Absatz von 45 Prozent in Europa, 30 Prozent in Amerika und 25 Prozent in Asien.

Der finanzstarke Eigentümer des dänischen Unternehmens ist dazu bereit, ehrgeizig in die führende Rolle von Universal Robots im Bereich kollaborierender Roboter zu investieren. 2015 wurde mit dem Einsatz zusätzlicher Roboter-Entwickler die Anzahl der Mitarbeiter in der Entwicklungsabteilung von Universal Robots fast verdoppelt.

„Wir gehen davon aus, dass der Markt der kollaborierenden Roboter in den kommenden Jahren mindestens um 50 Prozent jährlich wachsen wird – nicht zuletzt aufgrund der kurzen Amortisationszeit, die oft weniger als zwölf Monate beträgt“, sagt Enrico Krog Iversen, CEO bei Universal Robots. „Wir sind klarer Marktführer und haben unsere Investitionen in den Bereichen Engineering, Vertrieb und Kundenbetreuung erheblich verstärkt, um unsere Position weiter ausbauen zu können. Auch wenn ich von meiner Position als CEO im Laufe des Jahres in eine beratende Funktion übergehen werde, bin ich zuversichtlich, dass Universal Robots mit unserer klaren Strategie weiterhin Erfolg haben wird. Diese lässt sich in drei Schlüsselwörtern zusammenfassen: Fokus, Einfachheit und kompromisslose Ausführung.“

* 418 Mio. DKK – Tagesaktueller Kurs vom 23.2.2016

** 65.4 Mio. DKK – Tagesaktueller Kurs vom 23.2.2016

Unternehmen

Universal Robots ApS

Svendborgvej 102
5260 Odense S
Dänemark

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