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Eignen sich biobasierte Kunststoffe zum Verpacken von Lebensmitteln? Dieser Frage gehen Heidelberger Forscher im Auftrag des BMEL nach. Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt beauftragt das Institut für Energie- und Umweltforschung Heidelberg (ifeu) mit einer Studie zur Eignung biobasierter Kunststoffe für Lebensmittelverpackungen.

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Bundeslandwirtschaftsminister Schmidt (Foto: BMEL)

Bundeslandwirtschaftsminister Schmidt gibt eine Studie in Auftrag, die das Einsatz- und Rohstoffpotenzial biobasierter Lebensmittelverpackungen klären soll. (Foto: BMEL)

Die Forscher sollen technische und gesundheitsrelevante Materialeigenschaften biobasierter Kunststoffe untersuchen, Fragen zur Marktsituation sowie zu den Marktpotenzialen beantworten und mögliche Handlungsempfehlungen aufzeigen.

„Fossil-basierte Kunststoffe haben als Verpackungsmaterial viele Vorteile. Sie sind leicht, gut formbar und universell verwendbar. Aber: Der Rohstoff Erdöl ist endlich – und verpackte Lebensmittel stehen oft in direktem Kontakt mit den Kunststoffen. Dabei stellt sich die Frage, unter welchen Umständen es zu unerwünschten Materialeffekten kommen kann, beziehungsweise welche Kunststoffe oder Kunststoffbeschichtungen die besten Materialeigenschaften aufweisen.  Ziel der von mir in Auftrag gegebenen Studie ist es, zu überprüfen, ob wir Lebensmittel durch die stärkere Verwendung von biobasierten Materialen noch besser verpacken können“, so Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt

Die Bundesregierung strebt im Rahmen ihrer Bioökonomie-Strategie einen schrittweisen Wechsel zu einer nachhaltigen biobasierten Wirtschaft an. Mit der Studie erwartet das BMEL eine Prognose zu den Einsatz- und Rohstoffpotenzialen für biobasierte Lebensmittelverpackungen in Deutschland bis 2030. Die Ergebnisse der Studie werden Ende 2017 erwartet.

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