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Zur Internationalen Süßwarenmesse (ISM) in Köln, die vom 27. bis 30. Januar 2013 statt fand, kamen erneut über 35.000 Einkäufer aus etwa 150 Ländern. An der Fachmesse beteiligten sich 1.402 Anbieter aus 67 Ländern; der Anteil der ausländischen Aussteller liegt bei 82 %.

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Die Trends der diesjährigen ISM sind sehr vielseitig. Neben Produkten für Verbraucher mit besonderen Bedürfnissen, wie beispielsweise lactose- und glutenfrei, vegan und vegetarisch, spielen auch fett- und zuckerreduzierte Süßwaren und Knabberartikel weiter eine Rolle. Außerdem sind die Themen Nachhaltigkeit sowie fair gehandelte Produkte und Herkunftsbezeichnungen von großer Bedeutung. Neue Geschmacksrichtungen und Kombinationen sind in allen Bereichen, von Zuckerwaren bis zu Knabberartikeln, zu finden.

Übereinstimmend berichteten die Anbieter von intensiven Gesprächen mit einem gut informierten und hochkarätigen Fachpublikum. „Die Messe überzeugt immer wieder durch ihre ausgeprägte Internationalität und die hohe Entscheidungskompetenz der Besucher“, so ein Hersteller von feinen Backwaren. Neben hochrangigen Vertretern des deutschen Handels, der vollständig zur ISM vertreten war, kamen auch aus dem Ausland die Top-Einkäufer, Importeure und Distributeure von Süßwaren nach Köln. Daher sind auch die Erwartungen für das Nachmessegeschäft im In- und Ausland optimistisch: „Die Gespräche, die wir während der ISM geführt haben, waren wirklich sehr vielversprechend und qualifiziert“, freut sich ein Schokoladenanbieter.

Auch in diesem Jahr wurde das Bild der ISM durch einen sehr guten Auslandsbesuch geprägt, der im Vergleich zum Vorjahr noch einmal leicht auf rund 67 % anstieg. Damit einhergehend erhöhte sich die Zahl der Herkunftsländer auf nunmehr rund 150 Länder. Den stärksten Besucherzuspruch verzeichnete die ISM aus Belgien, Großbritannien, Italien und den Niederlanden sowie aus Nordamerika, Japan und dem Nahen Osten. Mit 1.402 Ausstellern aus 67 Ländern blieb das Ausstellungsangebot der ISM auf konstant hohem Niveau.

An dem „New Product Showcase“ beiteiligten sich in diesem Jahr 84 Unternehmen mit 120 Produkten. Fast 90 internationale Journalisten wählten die drei Top-Innovationen der ISM: Den ersten Platz belegte das österreichische Unternehmen S. Spitz mit einer überraschend prickelnden Cola-Knister-Waffel. Das griechische Unternehmen Hatziyiannakis Dragees überzeugte die Jury mit gerösteten Mandeldragees, die mit Steviol-Glykosiden gesüßt sind. Der dritte Platz geht an das Schweizer Traditionsunternehmen Kägi Söhne für eine außergewöhnliche Verpackung ihrer feinen Waffeln, die beim Öffnen eine Jodlermelodie ertönen lässt.

Die parallel zur ISM stattfindende Prosweets Cologne, Internationale Fachmesse für die Zulieferindustrie, war ebenfalls ein voller Erfolg. Bei Messeschluss verzeichnete die Koelnmesse hier mit über 17.000 Fachbesuchern aus rund 100 Ländern ein Wachstum von gut 5 %. Die Besucher informierten sich über das Angebot von 325 Ausstellern aus 30 Ländern.

(dw)

  • Sonderschau New Product Showcase auf der Internationalen Süßwarenmesse ISM in Köln (Bild: Koelnmesse)

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