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Die Casimir Kast Verpackung und Display, Gernsbach, hat in 2012 erneut ein positives Ergebnis erzielt und plant daraufhin in diesem Jahr Erweiterungen wie ein zusätzliches Vertriebsbüro in Norddeutschland und den Ausbau einer Rollenkaschiermaschine um eine einseitige Wellenerzeugung zur Inlinemaschine.

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In einem nach wie vor sehr angespannten Wettbewerbsumfeld konnte das in der 13. Generationen familiengeführte Unternehmen seinen Umsatz 2012 auf dem guten Niveau des Vorjahres halten und dabei ein positives Ergebnis erzielen. Auf dieser Basis sieht sich der Hersteller von Verpackungen und Displays aus Wellpappe und Vollkarton für 2013 gut aufgestellt. Das Unternehmen beschäftigt rund 155 Mitarbeiter.

„Wir haben ein positives Ergebnis erzielt, das ist für unsere Zukunft viel wichtiger, als Wachstum um jeden Preis“, sagt Christian Oetker-Kast, Geschäftsführer des Unternehmens. Er äußert sich daher zufrieden über das abgelaufene Geschäftsjahr, auch wenn diesmal kein Umsatzwachstum erzielt worden sei.

Einen wichtigen Beitrag zur positiven Grundstimmung in 2012 hat das neue Vertriebsbüro geleistet, das im März im bayerischen Wolnzach eröffnet hatte. „Unser Konzept hat sich bewährt“, so Oetker-Kast. Die Nähe, die Schnelligkeit und die Flexibilität würden von den Kunden begrüßt und sehr gut angenommen. Dies hat zu der Entscheidung geführt, auch in Norddeutschland ein weiteres Vertriebsbüro zu eröffnen. Für Vertrieb und Kundenservice sind bereits drei Mitarbeiter in Aktion, die nur darauf warten, dass die richtigen Büroräume im Raum Osnabrück gefunden werden.

Mit dem Ausbau der Rollenkaschiermaschine zur Inlinemaschine gewinne das Unternehmen „Schnelligkeit, Unabhängigkeit und Flexibilität“, kommentiert Oetker-Kast die Erweiterung. „Mit dem Ausbau der Kaschiermaschine machen wir uns bei der Beschaffung der Rohmaterialien ein Stück unabhängiger.“ Mit der neuen Maschine kann das Unternehmen die Wellpappe selber produzieren, die die Basis eines großen Teils der im Haus hergestellten Verpackungen und Displays ist. Vor allem aber können die Feuchtigkeit und die Temperatur der Bögen besser gesteuert und deren Planlage noch besser kontrolliert werden. Zu guter Letzt hat diese Vertiefung der Produktion den weiteren Vorteil, dass sie umweltschonender ist, laut Oetker-Kast reduziere sich die Anzahl der LKWs, die beim Unternehmen ankommen, um rund 50 %. Denn nach der Umstellung auf den Inlinemaschinenbetrieb muss nur noch das Papier geliefert werden und nicht mehr die fertigen Wellpappbögen – und „das Papier braucht nun mal nicht so viel Platz wie die fertige Welle“, so Oetker-Kast abschließend.

(dw)

  • Aufgrund des positiven Geschäftsergebnisses 2012 will Casimir Kast Verpackung und Display ein zusätzliches Vertriebsbüro einrichten und eine Rollenkaschiermaschine ausbauen, sagt der Geschäftsführer Christian Oetker-Kast (Bild: Casimir Kast VuD)