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Der österreichische Papierhersteller Laakirchen Papier AG steigerte im Geschäftsjahr 2016 Umsatz und Produktion. Das Unternehmen stellt sich in dem herausfordernden Marktumfeld mit dem Strategiewechsel neu auf und produziert in Zukunft auch braunes Verpackungspapier. Diese Erweiterung der Produktpalette, die mit einer der größten Investition in der Firmengeschichte verbunden ist, sichert langfristig den Standort.

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v.l.: Franz Baldauf (CFO) und Mark Lunabba (CEO) (Foto: Laakirchen)

v.l.: Franz Baldauf (CFO) und Mark Lunabba (CEO) (Foto: Laakirchen)

Die Laakirchen Papier AG mit Sitz in Laakirchen, Oberösterreich, blickt auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2016 zurück. Das auf die Herstellung von superkalandrierten Papieren spezialisierte Tochterunternehmen der Heinzel Group konnte die Umsatzerlöse im vergangenen Geschäftsjahr per 31.12. von 234,054 Mio. Euro (2015) auf 243,645 Mio. Euro steigern.

„Nach dem für Laakirchen Papier sehr schwierigen Jahr 2015, das aufgrund des Brandes am Standort schadensbedingte Ausfälle mit sich brachte, konnten wir 2016 wieder im Vollbetrieb produzieren und sowohl die Produktionsmenge als auch die Erlöse steigern“, erklärt Mark Lunabba, CEO Laakirchen Papier AG die positive Entwicklung.

Der Papierhersteller produzierte im vergangenen Jahr 541.873 Tonnen und übertraf damit den schadensbedingt niedrigeren Vorjahreswert um rund 50.000 Tonnen.

Strategiewechsel und Neuaufstellung sichern den Standort

Um für die Zukunft gut gerüstet zu sein und auch in einem schwierigen Marktumfeld erfolgreich zu bleiben, stellt sich die Laakirchen Papier AG neu auf. Ein wichtiger Meilenstein dazu war im abgelaufenen Geschäftsjahr der Startschuss für eine der größten Investitionen in der Firmengeschichte des Papierherstellers. Die Laakirchen Papier AG erweitert mit einer Gesamtsumme von rund 100 Mio. Euro das Produktportfolio und wird künftig braunes Verpackungspapier herstellen.

„Der Umbau der Papiermaschine PM10 zur Erzeugung von Wellpappenrohpapier und der damit verbundene Strategiewechsel war zentrales Thema im abgelaufenen Geschäftsjahr und bestimmt auch maßgeblich das Geschäftsjahr 2017 mit“, betont Lunabba.

Umbau: PM10 produziert zukünftig Wellpappenrohpapier auf Basis von Recyclingpapier (Foto: Laakirchen)

Umbau: PM10 produziert zukünftig Wellpappenrohpapier auf Basis von Recyclingpapier (Foto: Laakirchen)

Der Hauptumbau der PM10 startet im August 2017, die Inbetriebnahme wird dann im Oktober stattfinden. Gleichzeitig wird auch die PM11 ausgebaut. „Damit bekennen wir uns ganz klar zur weiteren Produktion von Magazinpapieren“, hebt Lunabba hervor.

Insgesamt investierte das Unternehmen im vergangenen Jahr in die Vorbereitungen für den Umbau bereits knapp 14 Mio. Euro. Der mit dieser Investition eingeleitete Strategiewechsel führt dazu, dass Laakirchen Papier in Zukunft auf zwei Standbeinen steht: Hochqualitatives SC-Papier mit Fokus auf den Druck von Zeitschriften und Werbematerialien für Handelsunternehmen einerseits, und leichtgewichtiges Wellpappenrohpapier für Verpackungen andererseits.

Unternehmen

Laakirchen Papier AG

Schillerstraße 5
4663 Laakirchen
Österreich

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