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Markeninhaber pharmazeutischer Produkte erwarten bei den Druckfarben ihrer Marken absolute Genauigkeit. In der Pharma-Branche sind Regulierungen und Präzision zwingend, dies gilt auch für K+D.

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Das Unternehmen hat seinen Firmensitz in St. Gallen in der Schweiz und ist für seine Präzision bekannt, insbesondere der hochpräzisen Produktion von Faltschachteln für pharmazeutische Produkte. Hinzu kommt sein Engagement für die Produktion exakter Markenfarben mit Esko Equinox als dem Referenzmaßstab für das Drucken im erweiterten Farbraum.

Vergleich mit der KFZ-Branche

Stefan Kuhn (Foto: K+D)

Stefan Kuhn, CEO und Inhaber von K+D (Foto: K+D)

„Wir wollen in der Lage sein, der Pharma-Industrie alle benötigten Verpackungsleistungen anzubieten“, sagt Inhaber und CEO Stefan Kuhn. „Das ist wie in der Kraftfahrzeugindustrie, wo ein Unternehmen beispielsweise über die gesamte Lieferkette hinweg ebenfalls unterschiedliche Produkte bereitstellt. Wir machen das gleiche, nur eben mit Verpackungen für pharmazeutische Produkte.“ In diesem Sinn deckt der Verpackungsspezialist für seine Kunden das gesamte Portfolio, angefangen beim Verpackungsentwurf und das Datenmanagement über komplexe Druckprojekte und Verarbeitungen bis zum Liefermanagement und Sicherheitsleistungen, ab.

Mit innovativer Technologie fit für die Zukunft

Markus Naegeli (Foto: K+D)

Markus Naegeli: „Mit Equinox können wir etwa 95 Prozent der Pantone-Farben reproduzieren.“ (Foto: K+D)

Die Firmenphilosophie unterstützt die Pharmakompetenz des Unternehmens sowie die übernommene Verpflichtung, sich durch kontinuierliche Investitionen in die neuesten innovativen Technologien den Herausforderungen der Zukunft zu stellen. Markus Naegeli, Leiter Marketing und Verkauf bei K+D, sagt: „Kartons für die Pharma-Industrie sind unsere Passion. Wir wollen die innovativsten Technologien nutzen, um unsere Hauptmärkte – Pharma und Kosmetik – zu bedienen. Daher arbeiten wir in unserer Druckvorstufe seit Jahren mit den Druckvorstufenlösungen von Esko, wie WebCenter und Color Engine.“

Nachdenken über Digitaldruck

Ein wichtiger Trend, den Stefan Kuhn und sein Team immer im Blick haben, sind die neuesten digitalen Drucktechnologien. Naegeli betont: „Wir wollten wirklich in den Digitaldruck investieren. Wir haben viel Zeit damit verbracht, Digitaldruckmaschinen zu prüfen. Doch die Technologie ist noch nicht so weit, dass sie alle Druckanforderungen für pharmazeutische Verpackungen erfüllt.“

Offset immer noch stark

Daher hat sich das Unternehmen entschieden, weiter auf den Offsetdruck zu setzen, gleichzeitig aber den Weg für den Digitaldruck zu ebnen. Für seine Verpackungsproduktion hat K+D eine neue 708 LTTLV Evolution von Manroland gekauft, die mit acht Farbwerken, zwei Lackwerken und einer Kaltfolierungseinheit die größte 8-Farben-Druckmaschine in der Ostschweiz ist. Sie schafft in einem Durchgang, was bisher nur in mehreren Abläufen nacheinander möglich war. Zusammen mit der ausgereiften Druckvorstufensoftware ist zudem heute schon ein volldigitaler Workflow garantiert. In ihr erfolgt die automatische Umwandlung der Farben bereits in der Druckvorstufe.

Equinox als Maßstab für Pantone-Farben

(Foto: K+D)

Das Drucken im erweiterten Farbraum erweist sich vor allem durch kürzere Rüstzeiten als vorteilhaft und ist für K+D derzeit noch dem Digitaldruck überlegen. (Foto: K+D)

„Die jüngste Lösung von Esko, die wir eingeführt haben, ist Equinox zum Drucken im erweiterten Farbraum. Sie versetzt uns in die Lage, flexibler auf den Bedarf unserer Kunden zu reagieren“, sagt Naegeli. „Equinox von Esko hat sich als die beste Lösung erwiesen, um den Anforderungen des Druckens im erweiterten Farbraum gerecht zu werden und uns auf den nächsten Technologieschritt vorzubereiten“, ergänzt er. „Mit Equinox können wir etwa 95 % der Pantone-Farben reproduzieren.“

Viele Jahren lang galten die vier Prozessfarben CMYK in Verbindung mit den vorab erstellten Sonderfarben als anerkannter Standard, um alle spezifischen Markenfarben im Druckprozess wiederzugeben. Leider sind die Nachteile dieses Verfahrens, wie die hohen Kosten der Sonderfarben, die längeren Rüstzeiten beim Auftragswechsel und die damit verbundene Makulatur, nicht zu übersehen.

Aus diesem Grund hat das Drucken im erweiterten Farbraum (ECG – Extended Color Gamut) in den letzten Jahren an Attraktivität gewonnen. Dieses Verfahren ermöglicht, mit den vier Prozessfarben CMYK und zusätzlichen Prozessfarben mehr Markenfarben konsistent, nahtlos und exakt zu reproduzieren. Obgleich es mehrere Prozessfarben gibt, um dieses Ziel zu erreichen, hat sich gezeigt, dass die Kombination aus CMYK + Orange + Grün + Violett den breitesten Farbraum abdeckt.

Im Vergleich zu den oben genannten Nachteilen des Druckens mit Sonderfarben bietet das Drucken im erweiterten Farbraum zahlreiche Vorteile. Dazu zählen das kleinere Farblager, die schnellere Umrüstung zwischen den Aufträgen, weniger Makulatur und kürzere Druckläufe. Andererseits werden für das Drucken im erweiterten Farbraum mehr Platten benötigt, da für jeden Drucklauf mehr Farben genutzt werden.

Kürzere Rüstzeiten und größere Flexibilität

Die Nachfrage nach kleineren Verpackungsauflagen, die durch eine größere Anzahl von Produktvarianten bedingt ist, wächst, sagt Naegeli: „Für die Pharma-Industrie bestehen die Vorteile des Druckens im erweiterten Farbraum eindeutig in einer größeren Flexibilität der Produktion“, betont er. „Aufgrund der kürzeren Rüstzeiten sind wir in der Lage, die kürzeren Lieferzeiten anzubieten, die unsere Pharma-Kunden heute fordern. Es ist nun nicht mehr nötig, nach jedem Auftrag die Farben in der Druckmaschine zu wechseln. Wir tauschen einfach die Druckplatten und sind für den nächsten Auftrag bereit. Zudem haben die Designer unserer Kunden jetzt mehr Möglichkeiten, in ihren Entwürfen Sonderfarben zu verarbeiten.“

Mit Equinox auf den Digitaldruck vorbereitet

Naegeli fährt fort: „Die Implementierung von Esko Equinox hat nicht nur zu einer sehr hohen Flexibilität beim Entwurf und in der Druckproduktion geführt. Mit diesem Schritt ist K+D auch auf den Digitaldruck vorbereitet, wenn er so weit ist. Das verdanken wir der Druckqualität, die bereits heute alle Anforderungen erfüllt, um voll in die digitale Technologie einzusteigen.“

„Wir möchten unsere Kompetenz bei den pharmazeutischen Verpackungen immer weiter ausbauen und diese mit maximalem Erfolg zum Vorteil unserer Kunden in der Pharma-Industrie einsetzen“, ergänzt Inhaber Stefan Kuhn abschließend.

Firmeninfo: K+D

Die K+D AG ist ein Familienunternehmen mit Hauptsitz in St.Gallen, Schweiz, und einer Filiale in Bern-Liebefeld. Sie wurde 1883 gegründet und befindet sich seit 1934 unter der Führung und im Besitz der Familie Kuhn. Nach den Übernahmen der E. Suter AG in Liebefeld (2004) und des Geschäftsfeldes „Verpackungen“ der Huber PrintPack AG in Frauenfeld (2007) beschäftigt die K+D AG etwa 100 Mitarbeiter. Mit Pharmakompetenz und moderner Technologie entwickelt und produziert die K+D AG GMP-konforme, veredelte und fälschungssichere Verkaufsverpackungen aus Karton für die Pharma- und Kosmetikindustrie. Das Unternehmen ist nach eigener Angabe einer der Marktführer im schweizerischen Pharma-Verpackungsdruck. Es werden ausschließlich ökologisch abbau- oder recyclebare Roh- und Hilfsstoffe verarbeitet. Durch kontinuierliche Investitionen in neueste Technologien hält sich das Familienunternehmen fit für künftige Herausforderungen des Marktes. Sämtliche Produktionsprozesse entsprechen den Qualitätsnormen ISO 9001, ISO 14001, ISO 15378 (GMP, Verpackungen für Arzneimittel) Richtlinien und OHSAS 18001 (Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz).

Firmeninfo: Esko

Unter dem Motto Packaging Simplified hilft Esko seinen Kunden, die besten Verpackungen zu produzieren. Das Produktportfolio von Esko unterstützt und steuert die Verpackungs- und Druckprozesse von Markeninhabern, Einzelhändlern, Designern, Druckvorstufenunternehmen, Klischeeanstalten, Druckereien, Verpackungsherstellern und Verarbeitern. Neun von zehn Einzelhandelsverpackungen werden mit Hilfe von Esko-Lösungen für das Verpackungsmanagement, das Asset-Management, das Grafikdesign, den Konstruktionsentwurf, die Produktionsvorbereitung, die 3D-Visualisierung, die Flexodruckplattenherstellung, die Workflow-Automatisierung, die Qualitätssicherung, die Mustererstellung, die Palettierung, die Zusammenarbeit innerhalb der Lieferkette und die Herstellung von Schildern und Displays erstellt. Die Esko-Lösungen bestehen aus einem umfangreichen Softwarepaket sowie den CDI-Belichtern für die CTP-Bebilderung im Flexodruck, Belichtungsgeräten und den digitalen Weiterverarbeitungsanlagen der Modellreihe Kongsberg. Professionelle Serviceangebote, Schulungen und Beratung runden die Produktpalette ab. Enfocus mit seinen Automatisierungslösungen und Tools für die PDF-Qualitätskontrolle in Druck, Publishing und Grafikdesign ist eine Tochtergesellschaft von Esko. MediaBeacon mit seinen Lösungen für das digitale Asset-Management (DAM) gehört ebenfalls zu Esko. Esko beschäftigt weltweit etwa 1.500 Mitarbeiter. Vom Sitz des Unternehmens in Gent (Belgien) aus stehen Vertrieb und Service mit den Kunden auf der ganzen Welt täglich in engem Kontakt. Esko ist ein Unternehmen von Danaher.

Unternehmen

Esko Graphics bvba

Kortrijksesteenweg 1095
9051 Gent
Belgien

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K+D AG

Schuppisstr. 8
9016 St. Gallen
Schweiz

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