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Die interpack 2017 hat längst die Pforten geschlossen, der Nachhall bleibt gewaltig. Schon nach den ersten Messetagen schien klar, diese interpack ist eine besondere. Inzwischen steht fest: Diese Weltleitmesse der Verpackungsindustrie hat kühnste Erwartungen übetroffen. Wir haben auf den kommenden Seiten Stimmen zum Messegeschehen gesammelt und präsentieren Ihnen einige der vielen innovativen Produkt-Highlights, die es in Düsseldorf zu sehen gab.

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Bernd Jablonowski, Global Portfolio Director der interpack, betont im Interview mit dieser Zeitschrift (ab Seite 26): „Auffällig war die mit 74 Prozent sehr hohe Rate von internationalen Besuchern und die ebenfalls enorm hohe Qualität über alle Besucher, mit einem Anteil von 75 Prozent Entscheidern. Das waren die besten Voraussetzungen für eine erfolgreiche Messe für unsere Aussteller – und so ist es dann ja auch gekommen.“ Aber auch Jablonowskis Blick auf die components ist von Freude geprägt: „Die Entscheidung, die Zuliefermesse 2017 in die temporäre Halle 18 zwischen die Hallen 10 und 16 und damit ins Zen­trum des Messegeländes zu legen und komplett parallel zur interpack laufen zu lassen, war genau richtig. Die Aussteller dort waren sehr zufrieden, sodass wir an diesem Konzept für 2020 festhalten werden. Wir müssen nur schauen, wo wir noch mehr Ausstellungsfläche andocken können, denn die components war ja schon dieses Mal ausgebucht.“

Die hohe Quote der deutschen und internationalen Top-Fachleute aus insgesamt 168 Ländern sorgte für sehr zufriedene Gesichter bei den Ausstellern, die sich über vielversprechende Geschäftsanbahnungen und sogar konkrete Abschlüsse freuen konnten, nicht selten im siebenstelligen Bereich. (Foto: Messe Düsseldorf, Constanze Tillmann)

Die hohe Quote der deutschen und internationalen Top-Fachleute aus insgesamt 168 Ländern sorgte für sehr zufriedene Gesichter bei den Ausstellern, die sich über vielversprechende Geschäftsanbahnungen und sogar konkrete Abschlüsse freuen konnten, nicht selten im siebenstelligen Bereich. (Foto: Messe Düsseldorf, Constanze Tillmann)

Die Aussteller lobten die interpack 2017 durchweg. Jens Groninger, Geschäftsführer des gleichnamigen Maschinenbauers aus Crailsheim, bringt es auf den Punkt: „Die interpack war für uns ein voller Erfolg. Das war zwar zu erwarten, doch haben sich die Prognosen doch noch verbessert“. Direkt auf der Messe wurden drei Aufträge für Groninger verbucht. Insgesamt konnte das Messe-Team über 30 Prozent mehr Kontakte im Vergleich zur vorigen interpack zählen. Diese galt es über den Stand zu führen und zu den neuesten Maschinen-Innovationen zu informieren. Der offene und einladende Messestand habe sicherlich auch dazu beigetragen, dass sich die Besucher sehr wohlfühlten – das bewies auch die abendliche Cocktail-Hour, zu der einige der Besucher abends wiederkehrten, bilanzierte der Geschäftsführer.

Mehrere erfolgreiche Vertragsabschlüsse sowie zahlreiche Besucher mit einer hohen Internationalität und Fachkompetenz lautet das Resümee bei Theegarten-Pactec aus Dresden. „Die interpack ist für uns die wichtigste Messe. Das große Interesse an unseren effizienten und flexiblen Hochleistungsmaschinen war einzigartig. Es freut mich, dass wir eine Vielzahl von Verträgen verhandelt und abgeschlossen haben. Kurz gesagt – interpack 2017 war für uns die erfolgreichste interpack aller Zeiten!“, berichtet Geschäftsführer Markus Rustler. Und natürlich bediente auch Theegarten Trendthemen: Im Fokus der gezeigten Maschinenneuheiten habe das Thema Industrie 4.0 gestanden, so Rustler. Alle Maschinen von Theegarten-Pactec seien serienmäßig mit einer neuen Maschinensteuerung und einem neugestalteten User-Interface ausgestattet. Seinen Aussagen zufolge profitierten Hersteller in Zukunft von einer vereinfachten Maschinenbedienung.

Die Medipak Systems Unternehmen Dividella, Fargo Automation, Mediseal, Rondo, Seidenader und Werum IT Solutions ziehen ebenfalls eine äußerst positive Bilanz: zahlreiche „Weltneuheiten“ und viele weitere innovative Weiterentwicklungen seien bei den Besuchern auf großes Interesse gestoßen. Bereits während der Fachmesse konnten, so Borja Guerra, Vertriebsleiter von Mediseal, die ersten Verkäufe verkündet werden. Mit ihren interpack Fokusthemen – Industrie 4.0, OEE-Optimierung, sinkende Losgrößen, zunehmende Komplexität und die 2019 in Kraft tretende EU-Richtlinie 2011/62/EU – hätten die Unternehmen die aktuellen Herausforderungen der Pharmaindustrie mit innovativen, flexiblen und wirtschaftlichen Lösungen besetzt, so Guerra abschließend.

(Foto: Messe Düsseldorf, Constanze Tillmann)

(Foto: Messe Düsseldorf, Constanze Tillmann)

Der Maschinenbauer Windmöller & Hölscher ist ebenfalls sehr zufrieden mit der interpack 2017. „Als Spezialist für Maschinen für die flexible Verpackung ist die interpack für uns eine der internationalen Leitmessen. Auch in diesem Jahr überzeugte die Messe durch die hohe Internationalität der Besucher und die Qualität der Gespräche“, so Vertriebsvorstand Peter Steinbeck. Vorstandvorsitzender Dr. Jürgen Vutz ergänzt: „Kunden investieren in Effizienz und Qualität ihrer Produktion, um vom Wachstumsmarkt flexible Verpackungen zu profitieren. Das merken wir an steigenden Besucherzahlen auf unserem Stand, vielen interessierten Gesprächen und nicht zuletzt guten Auftragsabschlüssen.“


Auftragsbücher sind gut gefüllt

2.865 Unternehmen aus dem Bereich Packaging & Processing lockten vom  4. bis 10. Mai 170.500  Besucher (darunter drei Viertel Entscheider) in die Hallen der Messe Düsseldorf. Am Rheinknie herrschte eine exzellente Stimmung, die Auftragsbücher der Aussteller sind nun prall gefüllt. 74 Prozent der Besucher kamen aus dem Ausland zur Weltleitmesse an den Rhein.

 

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