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Das Thema lückenlose Rückverfolgbarkeit ist für Pharmaproduzenten wichtiger denn je – das zeigte sich bei einem In-House Event zu Track-and-trace von Bosch Packaging Technology am 31. Januar in Waiblingen. Rund 20 Teilnehmer nutzten die Gelegenheit, sich mit den Experten von Bosch sowie Pharmazeuten über die Herausforderungen von Fälschungssicherheit auszutauschen.

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Die Kombination aus CPS 1900 WTE und CPA 410-Modul steht zur Verfügung für das Serialisieren, Verifizieren, Wiegen und Aufbringen von Sicherheitsetiketten sowie die Aggregation. (Foto: Bosch)

Die Kombination aus CPS 1900 WTE und CPA 410-Modul steht zur Verfügung für das Serialisieren, Verifizieren, Wiegen und Aufbringen von Sicherheitsetiketten sowie die Aggregation. (Foto: Bosch)

„Weltweit treten in den kommenden Jahren zahlreiche Gesetze und Richtlinien für kodierte und eindeutig nachverfolgbare Medikamentenverpackungen in Kraft. Vor allem global agierende Pharmaunternehmen stehen vor der schwierigen Aufgabe, mit ihren Verpackungslinien unterschiedliche Serialisierungsstandards bedienen zu müssen“, sagt Jörg Willburger, Track-and-trace-Experte bei Bosch Packaging Technology. „Auch die Nachfrage nach Lösungen zur Aggregation hat spürbar zugenommen. Mit dem modularen Track-and-trace-Angebot von Bosch sind unsere Kunden für die Anforderungen in beiden Bereichen bestens gerüstet und erhalten zusätzlich noch eine passgenaue Software.“

Bei der Expertenveranstaltung in Waiblingen erhielten Besucher einen Rundum-Überblick zum Thema Track-and-trace und konnten aktuelle Bosch-Lösungen bei einer Live-Demo selbst testen: von flexiblen CPS-Modulen mit Tamper-Evident Etikettierer zur Anbringung von Sicherheitssiegeln über CPA-Module bis hin zur CPI-Software, die eine zuverlässige Datengenerierung und -speicherung sowie einen sicheren Datentransfer ermöglicht. Bosch bietet Maschinen und Software als Einzellösung oder Gesamtpaket aus einer Hand für alle Prozesslevel an.

 „Unsere Track-and-trace-Technologien sind darauf ausgelegt, dass sie sich mehrstufig und leicht in bestehende oder neue Produktionslinien integrieren lassen“, erläutert Willburger. „Sie sind robust gebaut und eignen sich dadurch auch für raue Produktionsumgebungen. Bei unseren Softwarelösungen setzen wir auf Sicherheit und Beständigkeit. Unsere Kunden können sich darauf verlassen, dass wir unser Portfolio laufend optimieren und anpassen. Wir unterstützen unsere Kunden langfristig und kontinuierlich mit Software- und Sicherheitsupdates.“

Abgerundet wurde das Event in Waiblingen von mehreren Expertenvorträgen. Dr. Bernhard Wittmann vom österreichischen Pharmazeuten Mono Chempharm Produkte GmbH sprach in seinem Beitrag über Serialisierung und über seine Erfahrungen bei der Implementierung eines CPS-Systems von Bosch sowie die Herausforderungen, die es zu meistern gilt. Thomas Brückner, Mitglied des Geschäftsführenden Vorstands der Securpharm e.V., einer in Europa führenden Datenbank zur Echtheitsprüfung von Arzneimitteln, berichtete über den aktuellen Status von bereits umgesetzten Securpharm-Anbindungen.

Im Anschluss nutzten die Teilnehmer die Gelegenheit, sich mit ihren spezifischen Fragen an die anwesenden Experten zu wenden und sich mit anderen Pharmazeuten über die Herausforderungen von Track-and-trace auszutauschen sowie ihr Wissen zu vertiefen. „Die Veranstaltung hat deutlich gemacht, dass bei unseren Kunden ein großes Interesse besteht und sich viele intensiv mit dem Thema beschäftigen“, so Willburger. „Des Weiteren hat die positive Rückmeldung der Teilnehmer gezeigt, dass aktiv Wissen seitens der Experten vermittelt werden konnte und Bosch im Bereich Track-and-trace gut mit dem vorhandenen Portfolio aufgestellt ist. Gemeinsam mit unseren Kunden werden wir weiterhin daran arbeiten, unser Wissen und unser Portfolio zu erweitern, sodass gefälschte Pharmazeutika keine Chance haben.“

Unternehmen

Robert Bosch Packaging Technology GmbH

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71332 Waiblingen
Deutschland

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