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Die Branchenkonjunktur der Papier, Karton, Pappe und Folien verarbeitenden Industrie hat sich 2013 erneut abgeschwächt. Wie die Wirtschaftsverbände Papierverarbeitung (WPV) mit Sitz in Darmstadt mitteilen, sind die Umsätze mit Papier- und Pappewaren im vergangenen Jahr um 1,3 Prozent auf rund 18,3 Mrd. Euro gesunken. Die Auslandsumsätze mit Papier- und Pappewaren sind hingegen um 1,2 Prozent auf 5,5 Mrd. Euro und die Branchen-Exportquote damit auf 30 Prozent gestiegen.

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Der Umsatz mit Verpackungen aus Papier, Karton, Pappe und Folien ist 2013 ebenfalls zurückgegangen und lag mit 10,65 Mrd. Euro um 0,9 Prozent unter dem Vorjahr. Trotz rückläufiger Umsatzentwicklung ist die Zahl der Beschäftigten in der Papierverarbeitung im vergangenen Jahr um 0,1 Prozent auf 81.510 Mitarbeiter gestiegen.

Die Verkaufspreise für Papier- und Pappewaren waren auch im vergangenen Jahr weiter unter Druck. Der vom Statistischen Bundesamt veröffentlichte Preisindex lag 2013 erneut um 0,3 Prozent unter dem Vorjahr. Dem stehen zunehmende Belastungen der Unternehmen durch weiter steigende Energie- und Lohnkosten gegenüber.

Marc Büttgenbach, Vorsitzender des WPV, sieht die Branche insgesamt in ihrer Entwicklung als uneinheitlich an. „Ob die Stimmung sich in Deutschland in 2014 aufhellen wird und ob die krisengeschüttelten Länder der Europäischen Union die Rezession wirklich überwinden, ist derzeit noch nicht absehbar.“

(mns)

Unternehmen

WPV Wirtschaftsverbände Papierverarbeitung (WPV) e. V.

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64295 Darmstadt
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