Anzeige

Bildergalerien

Bleiben Sie auf dem Laufenden, indem Sie unseren Bildergalerien-Feed abonnieren.

| Markt & Daten

Geschäftsklima abgekühlt

Indikator gesunken: Bei Vollpappekartonagen ist das Geschäftsklima erstmals wieder leicht in die Unterkühlungszone geraten. Die momentane Situation wurde bei weitem nicht mehr so positiv bewertet wie zuletzt, und im Hinblick auf die Perspektiven hat die Skepsis eher noch zugenommen. In der Sparte Wellpappen und -kartonagen hat zwar die günstige Geschäftslage angehalten, in den Erwartungen ist jedoch trotz voller Auftragsbücher der Optimismus  gewichen. Die Hersteller von Faltschachteln berichteten über eine deutlich weniger gute Geschäftslage als zu Jahresbeginn und blickten nun sogar skeptisch in die Zukunft. Der Geschäftsklimaindikator für Beutel hat sich etwa auf dem hohen Niveau des Vormonats behaupten können. In der Sparte Feinkartonagen war man zwar mit der gegenwärtigen Geschäftslage nicht mehr zufrieden, hinsichtlich der Aussichten in den nächsten sechs Monaten hat der Pessimismus jedoch spürbar nachgelassen. Die Produktionspläne zeigen dennoch weiter nach unten. (Alle Grafiken: Redaktion)
Leichte Erholung: Der Anstieg des Geschäftsklimaindikators bei Flaschen und sonstige Hohlkörper bis 5 l hat sich fortgesetzt. Die Urteile zur momentanen Lage fielen weiterhin überwiegend positiv aus, eine wesentliche Änderung zeichnete sich offenbar für das kommende halbe Jahr nicht ab. Auftragsreserven sind ausreichend vorhanden, die Fertigung soll aber bei anhaltendem Lagerdruck nicht ausgedehnt werden. In der Sparte Hohlkörper über 5 l hat sich an der guten Stimmung nichts Wesentliches verändert. Hier zeigten die Produktionspläne vor dem Hintergrund prall gefüllter Auftragsbücher nach oben. Bei Beuteln, Tragetaschen und Säcken wurde die gegenwärtige Situation vermehrt positiv eingestuft, und die Skepsis in den Erwartungen ist gewichen. Bei verbessertem Auftragsbestand soll auch die Fertigung wieder hochgefahren werden. In der Sparte Dosen, Hülsen und Kästen stagnierte der Klimaindex.
Besserungstendenzen: Das ohnehin günstige Geschäftsklima im Bereich Glas hat sich erkennbar aufgehellt. Bei Getränkeflaschen wurde die momentane Situation weiterhin deutlich positiv beurteilt. In den Geschäftserwartungen kam nun sogar wieder großer Optimismus zum Ausdruck. Die Auftragspolster galten als gut ausreichend, die Lieferschwierigkeiten hielten an. Trotzdem beabsichtigten die Firmen, ihre Produktion in naher Zukunft etwas einzuschränken. Auch in der Sparte Verpackungs- und Medizinglas tendierte der Klimaindikator nach oben. Nachfrage und Fertigung zogen kräftig an, die Auftragsreserven wurden aufgestockt. Dementsprechend kündigten die Pläne der Firmen eine weitere Expansion der Produktion an. In beiden Glassparten kam es zu höheren Verkaufspreisen, man sah aber keine Spielräume, sie in den nächsten Monaten nochmals heraufzusetzen.
Geringer Anstieg: Die Stimmung in der Sparte Holzpackmittel und Paletten hat sich erneut etwas verbessert. Bei der Beurteilung der gegenwärtigen Geschäftslage überwogen vermehrt die positiven Stimmen, im Hinblick auf die künftige Entwicklung hat sich der Optimismus aber abgeschwächt. Neue Order konnten abermals mehr registriert werden als im Vormonat, und auch die Produktion wurde erhöht. Die Auftragsbestände insgesamt nahmen ebenfalls zu und lagen nach wie vor über dem saisonal üblichen Maß. Die Lieferengpässe konnten nicht beseitigt werden. Demzufolge soll auch die Fertigung weiter ausgedehnt werden, wenngleich die Zahl derartiger Meldungen erkennbar abgenommen hat. Vielfach konnten Steigerungen der Verkaufspreise durchgesetzt werden, und auch in den nächsten Monaten rechnete man mit einer Fortsetzung dieser Tendenz.
Deutlicher Dämpfer: Das Geschäftsklima bei Feinstblechpackungen hat sich spürbar abgekühlt. Ihre aktuelle Geschäftslage stuften die Unternehmen vor dem Hintergrund regen Orderzugangs und forcierter Fertigung jedoch weiterhin noch überwiegend positiv ein. Die Auftragsbestände konnten zwar wieder angereichert werden, sie übertrafen das Normalmaß andererseits nur noch wenig. Als saisonüblich wurden nach wie vor die Fertigwarenlager empfunden. Die Geschäftserwartungen für die nächsten sechs Monate waren von nachlassender Zuversicht geprägt, die Produktionspläne kündigten aber eine weitere Expansion an. Im Vormonat konnten die Verkaufspreise angehoben werden, und auch für die nahe Zukunft sah man Chancen für Steigerungen – allerdings nicht mehr so häufig.

| Bilder der Veranstaltung

Das war der Packaging Summit 2018

Nach viel Vorbereitungszeit war es am 14. März endlich soweit: Zeit für den Packaging Summit. Um 08:00 Uhr begann die Registrierung der Teilnehmer. (Alle Bilder: Martin Kroll)
Den Wissendurst stillten wir mit unseren Fachpublikationen, die ergänzende Nervennahrung brachte unsere Keynotespeakerin mit – es ging um den Markenartikler Bahlsen.
Um 09:15 Uhr wurde es dann ernst: Dr. Jochen Kalka, Chefredakteur Werben & Verkaufen, und Philip Bittermann, Chefredakteur neue verpackung, begrüßen das Publikum.
Den Start machte Simone Lapossy, die in ihrer Keynote die Frage behandelte „Wieviel Verpackung ist Marke? Wieviel Marke ist Verpackung?“.
Vom Start weg kam es zu regen Diskussionen zwischen Referenten und Publikum.
Es folgte Andreas Freund, IT-Projektmanager bei Mymuesli. Zu Beginn noch ein reiner Online-Shop, stellte sich Mymuesli bald auch dem Wettbewerb am POS – was dem Unternehmen mit seiner Verpackungsstrategie aber gut gelang.
Zum Finale des ersten Vortrags-Blocks „Handel Konsumgüter“ referierte Kerstin Erbe, Geschäftsführerin bei dm-Drogerie Markt. Ihre Aufforderung „Machen Sie Nachhaltigkeit zu Ihrer Kultur“ hinterließ Eindruck bei den Teilnehmern.
In der anschließenden Pause wurde entsprechend angeregt weiterdiskutiert.
Den zweiten Themenblock „Trends“ startete Florian Constabel, Creative Area Manager Nordic bei Wipak Walsrode. Er zeigte, wie Verpackungen den Brückenschlag in digitale Welten meistern. Und wie Hersteller dabei auch ihre Nachhaltigkeit verbessern können.
Mit vollem Körpereinsatz: Roland Rex, Präsident von Pro Carton, zeigte auf, dass Verpackungen kein reiner Kostenfaktor sind – sondern in Wahrheit ein geheimes Media-Budget.
Claudia Rivinius, Marketing Director STI Group, rundete den Trend-Block mit ihrem Vortrag „Warum mobile first auch für Verpackungen gilt“ ab.
Das wurde in der folgenden Pause natürlich gleich ausprobiert.
Nicolas Eilken, Managing Director von Eilken Brand Building & Packaging Experts, startete den letzten Themenblock „Design“. Er referierte darüber, wie sich Design im Zeitalter von Industrie 4.0 verändert.
In der Vergangenheit stand das Thema Verpackung bei vielen Unternehmen nicht hoch im Kurs. Das muss sich ändern, findet Micha Goes, Gründer und Geschäftsführer von Pacoon. Stattdessen müssen Hersteller die Themen Verpackung und Nachhaltigkeit zur Chefsache erklären.
Wer schon einmal im Supermarkt vor einer schier endlosen Reihe von Weinflaschen stand weiß wie schwierig es hier für den einzelnen Anbieter ist, die Aufmerksamkeit des Kunden zu erlangen. Wie das Kunststück möglich ist, dem potentiellen Käufer über die Verpackung alle für ihn relevanten Informationen zu vermitteln, erklärte Ulrich Aldinger, Creative Director der Peter Schmid Group.
Zum Abschluss wurde es noch einmal handfest: Prof. Dr.-Ing. Eugen Herzau vom Lehrstuhl Verpackungstechnologie der HTWK Leipzig, gab einen kurzen Überblick darüber, was Designer bei der Wahl der Packstoffe beachten müssen. Und einen kritischen Kommentar zum Thema biologisch abbaubare Kunststoffe.

| Auszeichnung

Silverpack Award: Höfliche Verpackung 2018

Die Preisträger des Silverpack Award „Höflicher Verpackung“ des Jahres 2018 stehen fest. Mit dem Award zeichnet das Meyer-Hentschel Institut jedes Jahr Verpackungen aus, die konsequent die Verbraucher und ihre Bedürfnisse und Fähigkeiten in den Mittelpunkt stellen.
One Up ist eine Verpackungslösung von RLC Packaging, die laut Jury in vielfacher Hinsicht höflich ist. Höflich zum Inhalt, zur Umwelt und höflich zum Verbraucher. Und zusätzlich ein Lächeln auf das Gesicht zaubert. Auch das ist höflich. One Up erhält deshalb den Silverpack 2018 in Gold. (Bild: RLC)
Die Druckerei Bauer zeigt mit dieser Verpackung, dass sich durch systematische Beschäftigung mit den Bedürfnisse der Zielgruppe sehr sinnvolle und umsetzbare Lösungen finden lassen, so das Urteil der Jury. Die eingereichte Verpackung biete eine Fülle von nutzerfreundlichen Details und wird deshalb als „Höfliche Verpackung“ in Gold ausgezeichnet. (Bild: Druckerei Bauer)
Die Schmelzkäsescheiben in der Faltschachtel sind eine Verpackungslösung, die die Jury in umfassender Weise höflich findet: Höflich zum Verbraucher, zum Produkt und höflich zur Umwelt. Hochland Deutschland wird deshalb mit dem Silverpack Award ausgezeichnet und darf für diese Verpackung die Auszeichnung „Höfliche Verpackung“ verwenden. (Bild: Hochland Deutschland)
Ratsch Frischhaltefolie bietet ein höfliches Konzept zur Verpackung von Frischhaltefolien. Weil dieses Konzept den Anwender in den Mittelpunkt stellt und darüber hinaus auch noch Ressourcen schont, würdigt die Jury Ratsch mit dem Silverpack 2018. Es ist die erste Frischhaltefolie in einer „Höflichen Verpackung“. (Bild: Ratsch)
Die mit dem Maxi Crown verschlossenen Getränke der Marke Tourtel Twist dürfen die Auszeichnung „Höfliche Verpackung“ bzw. „Polite Packaging“ tragen. Sie bieten dem Verbraucher durch Ihren Verschluss hohe Convenience beim Öffnen und hohe Produktsicherheit. (Bild: Kronenbourg)

| Markt & Daten

Stimmung etwas gedämpft

Geringe Verschlechterung:
Merklich abgekühlt hat sich das Geschäftsklima allerdings bei Beuteln. Mit der aktuellen Lage war man weiterhin zufrieden, der große Optimismus hinsichtlich der Perspektiven ist aber deutlich geringer geworden. Auch in der Sparte Wellpappen und -kartonagen hat der Stimmungsindikator wegen der abgeschwächten Zuversicht in den Erwartungen nachgegeben. Bei Vollpappekartonagen konnte sich das Geschäftsklima noch knapp im positiven Bereich behaupten, da die gegenwärtige Situation wieder als gut bewertet wurde. Dagegen geriet der Indikator in der Sparte Feinkartonagen noch tiefer die Unterkühlungszone. Die Produktionspläne zeigten weiter deutlich nach unten. An der konjunkturellen Stimmung bei Faltschachteln hat sich erneut nichts verändert, der Lagerdruck hielt allerdings unvermindert an. Im Durchschnitt des Gesamtbereichs Papier waren die Geräte mit 88 Prozent weniger ausgelastet als vor drei Monaten (90 Prozent) und zur gleichen Zeit des Vorjahres.
Differenzierte Entwicklung:
Der Klimaindikator in der Sparte Flaschen und sonstige Hohlkörper bis 5 l tendierte nach oben. Ausschlag­gebend war die noch positivere Bewertung der gegenwärtigen Geschäftslage, während die Aussichten nicht mehr ganz so optimistisch eingeschätzt wurden. Auftragseingang und Fertigung konnten sich auf dem Stand vom Vormonat behaupten. Der Lagerdruck ließ etwas nach, die Produktionspläne wurden wieder nach oben korrigiert. Bei Hohlkörpern über 5 l trübte sich dagegen die Stimmung erneut etwas ein. Zwar sind die Auftragsbücher gut gefüllt, eine Expansion der Produktion war hier jedoch vorerst nicht beabsichtigt. Eine leichte Aufwärtsentwicklung des Geschäftsklimas war in der Sparte Beutel, Tragetaschen und Säcke zu beobachten. Lage und Aussichten wurden überwiegend als günstig eingestuft. Der Nutzungsgrad der Maschinen und Geräte ist zurückgegangen (82 Prozent), er war aber höher als im Januar vor einem Jahr (79 Prozent).
Geschäftsklima stabil:
An der Stimmung im Bereich Glas hat sich im Durchschnitt nichts verändert, einer erneuten Eintrübung in der Sparte Getränkeflaschen stand eine weitere Aufhellung bei Verpackung- und Medizinglas gegenüber. Die Geschäftslage bei den Herstellern von Getränkeflaschen wurde zwar wieder überwiegend als gut bewertet, im Hinblick auf die Entwicklung hielten sich aber Optimismus und Pessimismus nur noch die Waage. Die Lieferengpässe konnten nicht beseitigt werden. Bei Verpackungs- und Medizinglas gewannen die positiven Geschäftslageurteile angesichts reger Nachfrage weiter an Gewicht. In den Erwartungen kam wieder Zuversicht zum Ausdruck, eine Steigerung der Produktion war aber nicht geplant. Anders als bei Getränkeflaschen sah man keine Chancen, die Verkaufspreise künftig zu erhöhen. Im Durchschnitt beider Sparten waren die Geräte mit 98 Prozent ebenso ausgelastet wie vor drei Monaten (Januar 2017: 97 Prozent).
Erneute Besserung:
In der Sparte Holzpackmittel und Paletten ist der Klimaindikator weiter kräftig angestiegen. Ihre momentane Situation stuften die Unternehmen abermals als günstig ein und blickten sogar noch etwas optimistischer in die Zukunft als zuletzt. Die Nachfrage zog spürbar an, die Produktion wurde hochgefahren. Auch der Gesamtbestand an vorhandenen Aufträgen nahm zu und übertraf noch häufiger das Normalmaß. Da zudem die Fertigwarenlager als zu knapp empfunden wurden, zeigten die Produktionspläne vermehrt nach oben. Preissteigerungen konnten in größerem Umfang vorgenommen werden, und auch in den nächsten Monaten ist mit weiteren Heraufsetzungen zu rechnen. Der Auslastungsgrad der Geräte stieg von 82 Prozent auf 86 Prozent und war auch höher als vor einem Jahr.
Leichte Abkühlung:
Ein geringer Dämpfer der konjunkturellen Stimmung ergab sich in der Sparte Feinstblechpackungen. Zurückzuführen ist dies auf die deutlich weniger positive Einstufung der gegenwärtigen Situation. Neue Aufträge konnten zwar mehr verbucht werden als im Vormonat, die Fertigung stagnierte jedoch. An den Auftragsreserven insgesamt änderte sich nichts, sie lagen weiter über dem saisonal üblichen Maß. Die Fertigwarenlager entsprachen wie schon seit Längerem dem angestrebten Umfang. Für die nächsten Monate erhofften sich die Unternehmen wieder eine Aufwärtsentwicklung ihrer Geschäftslage und planten auch wieder eine Forcierung der Produktionstätigkeit. Die Meldungen über beabsichtigte Preissteigerungen haben zugenommen. Die Geräteauslastung verringerte sich von 82 Prozent auf 77 Prozent, entsprach aber dem vergleichbaren Vorjahreswert.

| Bildergalerie

Die Verpackungen des Jahres 2017

Das Jahr startet mit einem Unentschieden, die beiden Gewinner erzielten jeweils 18 % der Stimmen. Gewinner Nr. 1 war eine standsichere Flasche aus PET: 471 ml eines speziell auf die Bedürfnisse von Sportlern zusammengestellten Getränks in verschiedenen Varianten vertreibt in den USA die Firma BA Nutrition unter der Marke „Bodyarmor Super Drink\". Enthalten sind natürliche Geschmacks- und Süßstoffe, Kokoswasser, verschiedene Elektrolyte und Vitamine. Laut Hersteller enthält das glutenfreie Getränk kein Koffein. Die klarsichtige Flasche ist mit einer speziell ausgeformten, standsicheren Bodenausformung versehen. Der Boden erinnert an den nach innen kugelförmig – domartig – gewölbten Boden einer Getränkedose. Etikettiert ist die Flasche mit einem partiell matt bedruckten Schrumpfsleeveetikett. Ein farblich passender Schraubdeckel mit Garantieband dient als Verschluss.
Gleichauf war eine Tube: Seit einiger Zeit ist in den Regalen für Duschgels ein Wettstreit der Konzepte zu beobachten. Während die großen Hersteller meistens auf Flaschen in den verschiedensten Farben und Formen setzen, bevorzugen die Newcomer im Duschgelsegment eine Standtube als Verpackung. Beispiele hierfür sind die Tuben von Tetesept für die „t: by Tetesept\"-Produktreihe mit vier unterschiedlichen Duschgels mit neuartigen Duft- und Wirkstoffkombinationen oder die drei neuen veganen Duschgels „Dresdner Essenz Naturell\" der Li-iL GmbH aus Dresden. Die als Creme- oder Pflegeduschen beworbenen Produkte versprechen unterschiedlichste Erfolge in Sachen Hautbild und persönlichem Wohlempfinden. Die mit markanten Namen und Slogans ausgestatteten, bunt bedruckten Tuben enthalten jeweils 200 ml, die über einen Scharnierdeckelverschluss mit Dosieröffnung gespendet werden.
Der Februar hingegen war eindeutig, die Krone ging mit 26 % der Stimmen an Birkenwasser im Formbeutel: Die Nachfrage nach neuen „Gesundmachern" oder „Superdrinks" lässt zum Teil seit Jahrhunderten bekannte Produkte neu aufleben. Schon die Wikinger sollen im Frühjahr die Stämme von Birken angebohrt haben, um an die aus den Wurzeln aufsteigende Flüssigkeit, die Birkenwasser oder auch Birkensaft genannt wird, zu gelangen. Dem Wasser wird eine gesundheitsfördernde und vitalisierende Wirkung nachgesagt. Die kanadische Firma 52°North verkauft auf dem Heimatmarkt 335 ml Birkenwasser in drei verschiedenen Geschmacksrichtungen – Natur, Minze und Himbeere – in einem schlanken, hohen und taillierten Standbodenbeutel mit wiederverschließbarem Einschweißausgießer. Das Birkenwasser wird in Handarbeit aus dem Stamm der Birke abgezapft.
Im dritten Monat des Jahres gab es gleich drei Gewinner, die jeweils auf 19 % kamen. Den Beginn macht Erdnussbutter in Pulverform: Für alle Fans von Erdnussbutter, die sich am Fettgehalt und damit dem Kaloriengehalt der Erdnussbutter stören aber dennoch nicht auf das Produkt verzichten wollen, hat Bell Plantation aus den USA eine Erdnussbutter in Pulverform unter dem Namen „PB2" im Angebot, deren Fettgehalt durch ein spezielles Herstellverfahren um 85 Prozent reduziert wurde. Die Anwendung erfolgt – je nach persönlichem Geschmack und Fantasie – unter anderem als Brotaufstrich in Verbindung mit einer Marmelade, als Milchshake oder zum Verfeinern von Joghurt. Abgefüllt sind 184 Gramm Pulver in einen klaren Behälter mit großer Entnahmeöffnung. Das Sleevetikett ist als Erstöffnungssicherung über den Schraubverschluss geführt. Unter diesem befindet sich noch eine zusätzliche Siegelmembran.
Ebenfalls gewonnen hatte ein griffiger Schraubverschluss: Weihenstephan hat den wiederverschließbaren Schraubverschluss seiner Milchverpackungen überarbeitet und verbraucherfreundlicher gestaltet Der neue Verschluss ist mit zwei seitlichen Nocken versehen, die den Fingern des Verbrauchers beim Aufschrauben Halt geben und dabei helfen, das zum Öffnen nötige Drehmoment zu übertragen. Beim erstmaligen Abschrauben wird eine mit dem Verschluss über zwei stabile Stege verbundene, bereits in den Kartonzuschnitt integrierte Siegelmembran aus der Behälterwand gelöst und die Packung geöffnet. Es findet kein Schneidevorgang statt und die Gefahr von Verschluss- oder Behälterteilen, die in das Produkt fallen könnten, wird vermieden.
Und der Dritte im Bunde war ein Shampoo in Formflasche: Every Man Jack – eine Marke, die Produkte speziell für Männer im Angebot hat – verkauft in den USA 400 ml eines Haarshampoos zur schonenden und täglichen Haarpflege in einer dunkelbraunen, griffigen Formflasche aus Kunststoff. Die Flasche ist geschwungen und erinnert an einen Flachmann. Die Flaschenöffnung ist aus der Mitte in die Nähe der Seitenwand verlagert. Verschlossen ist die Flasche mit einem Schraubverschluss mit Scharnierdeckel und Dosieröffnung. Ein in verschiedenen Brauntönen gestaltetes, umlaufendes Selbstklebeetikett imitiert eine Holzmaserung des nach Sandelholz duftenden Shampoos.
Im April war es wiederum einsam an der Spitze, das Jahr der Möhre bei Lindt gewann mit 21 %: Ostern – ein Fest für alle Schokoladenfans – fordert jedes Jahr die Hersteller heraus, neue Produkte zu kreieren, um sich vom Wettbewerb abzuheben und den Kunden zum Kauf zu verführen. Lindt & Sprüngli erweiterte seine Angebotspalette um eine Möhren-Produktreihe, die Form und Farbe der Möhre widerspiegelt. Zwei Beispiele aus dieser optisch auffälligen Reihe sind im Bild zu sehen. „Mega Möhre" – eine Faltschachtel in Möhrenform, gefüllt mit 154 Gramm verschiedener Schokoprodukte, darunter eine Vollmilch-Karotte als Schokolade am Stiel, mehrere Schokoeier und zwei Mini-Goldhasen. Zum anderen „Volle Möhre" – ein Kartonzuschnitt als karottenförmiges Fantasiefahrzeug mit einem 100 Gramm Goldhasen als Fahrer.
Der Mai hatte dann wieder eine Doppelspitze, mit jeweils 27 %. Zum einen gewann die Buttermilch von Landliebe: Die Landliebe Molkereiprodukt GmbH aus Heilbronn hat das Angebot an Milchgetränken nach Trinkjoghurt und Landmilch um fünf verschiedene Buttermilchprodukte erweitert. Der Verbraucher kann zwischen vier Frucht- und einer Naturvariante auswählen. Die Buttermilch enthält 0,6 beziehungsweise 0,7 Prozent Fett im Milchanteil und ist laut Hersteller frei von Konservierungsstoffen und künstlichen Zutaten. Abgefüllt werden alle Varianten in eine weiß eingefärbte, handliche Kunststofflasche mit 330 ml/350 g Inhalt. Die ausreichend große Trinköffnung ist mit einem Schraubverschluss mit Garantieband verschlossen. Die Größe der Flasche erlaubt das einfache Mitführen in jeder Form von Tasche oder Rucksack. Dekoriert sind die Flaschen mit sortenspezifisch gestalteten Sleeveetiketten.
Zum anderen eine Schachtel mit gedrehter Bedruckung: Procter & Gamble hat für das Vollwaschmittel von Lenor eine neue Gebindegröße in den Handel gebracht. 1.170 Gramm des „Weiße Wasserlilie“ genannten Pulverwaschmittels sind in eine Faltschachtel eingefüllt, deren Inhalt nun für 18 statt bisher 15 Waschgänge ausgelegt ist. Laut Hersteller soll die Wäsche strahlend sauber werden und drei Wochen Wohlfühlduft in den Kleiderschrank bringen. Auffallend an der bedruckten Schachtel mit vorperforierter Schüttöffnung ist das gedrehte Druckbild auf Vorder- und Rückseite der Schachtel. Damit kann die Schachtel im Hoch- oder Querformat in den Handelsregalen und im heimischen Regal platziert werden.
Im Juni war das Jubiläumsbier im Viererpack mit 68 % deutlicher Gewinner: 2017 blickt Bitburger auf eine 200-jährige Brautradition zurück und brachte aus diesem Anlass ein „1817 Jubiläumsbier" auf den Markt. Das unfiltrierte und naturbelassene Bier mit einem Volumenalkoholgehalt von 5 Prozent ist in eine sogenannte „Stubbi-Flasche" mit 0,33 Liter Inhalt abgefüllt. Besonders auffällig am POS sind die in den Aktionszonen platzierten Displays, die mit Vierer-Kartontrays bestückt sind. Die teilweise verklebten Kartontrays sind über einen integrierten Griff leicht und bequem zu tragen. Die Jahreszahl 1817 ist prägnant auf dem Karton, den Flaschenetiketten und dem Kronkorken vertreten.
Auch im Juli war die Auswertung unzweideutig. 63 % der Stimmen für White Smoothie von True Fruits: True Fruits – ein Pionier der Smoothie-Bewegung – ist immer auf der Suche nach neuen Kombinationen aus verschiedensten Lebensmitteln, um für Gaumenfreuden beim neugierigen Verbraucher zu sorgen. Nach grünen Smoothies und solchen mit Chia-Samen ist der „White Smoothie" die aktuelle Neuentwicklung. Die Variante „Matcha" enthält neben Apfel, Banane, pürierten Cashewkernen, Key Lime und pürierter Kokosnuss noch drei Messerspitzen Matcha. Die Variante „Erdbeere" zählt Cashewkerne, Kokosnuss, Banane, Apfel, Erdbeere und eine Messerspitze Vanille als Inhaltstoffe auf. Als Flasche ist die bekannte True-Fruits-Flasche mit 250 ml Inhalt im Einsatz, passend zum Namen weiß lackiert und mit einem farblich passenden Schraubdeckel mit Frischeklick verschlossen. Die Flaschen lassen sich nach der Entnahme des Produktes durch von der Firma angebotene Schraubaufsätze als Pumpdispenser, Salz- oder Pfefferstreuer weiterverwenden.
Den August beanspruchte Ahoj-Brause als Limonade mit 46 % für sich: 1925 fand ein schwäbischer Tüftler heraus, dass sich ein zu Tabletten gepresster Limonadengrundstoff durch Zugabe von Wasser schnell in eine prickelnde Limonade verwandeln lässt. Daraus entstand die Ahoj-Brause in Pulverform. Pünktlich zum Sommer 2017 brachte die Marke – heute im Besitz der Katjes Fassin GmbH & Co. KG – eine bereits fertig gemischte Limonade in den bekannten Geschmacksrichtungen Himbeer, Orange, Waldmeister und Zitrone auf den Markt. Abgefüllt sind jeweils 330 ml in einer zur Geschmacksrichtung farblich passenden, bedruckten, schlanken Getränkedose mit Pull-Tab.
82 % der Stimmen verbuchte Apfelwein-Sorbet im Becher im September: In Lizenz der Erfinder von Apfelwein in der Dose – Bembel-with-Care – produziert die Monteleone Eismanufaktur GmbH aus Reichelsheim im Odenwald drei verschiedene Apfelwein-Sorbets unter dem Namen Bembällchen mit 65 Prozent Anteil an Bembel-with-Care-Apfelwein. Die Sorten Cola, Kirsch und Pur sind vegan, frei von Gluten und Laktose, enthalten 2,8 Prozent Volumenanteil Alkohol und sind in Kartonverbundbecher mit 125 ml Inhalt abgefüllt. Die Becher sind mit einem Stülpdeckel verschlossen. In den Stülpdeckel ist ein kleiner Kunststofflöffel eingelegt, der über einen eingedrückten Kartonzuschnitt vor dem Herausfallen geschützt ist. Um diesen Karton leicht entnehmen zu können, ist eine kleine, ausgestanzte Öffnung für die Fingerspitze integriert.
Im Oktober gewann mit 31 % der Tresor für Süßigkeiten: 120 Gramm gefüllte Vollmilchschokoladen-Spezialitäten als Bonbons oder Minitäfelchen mit Geldscheinbedruckung verpackt die Confiserie Heidel aus Osnabrück in eine aus mehreren Blechteilen zusammengesetzte Box in Tresoroptik. Die lackierte Box ist mit schwenkbarer Frontseite und aufgesetztem Tresorrad als Öffnungshilfe ausgestattet. Vor der Erstöffnung ist die Tresortür mit einem transparenten Klebesticker vor ungewollter Öffnung gesichert. Ein Klebeetikett auf der Rückseite enthält alle Handelsdaten. Der Überbringer des Tresors kann diesen durch das Einlegen eines „echten" Euroscheins individuell aufwerten und verpackt das Geldgeschenk perfekt.
Das gab auch noch nie: Der Gewinner im November ist der Gewinner aus dem September: Apfelwein-Sorbet im Becher, diesmal mit 88 % der Stimmen.
Zum Abschluss des Jahres dann wieder ein neues Gesicht; mit 40 % der Stimmen gewann die griffige Weinflasche: Unter der Marke „Dilé" verkauft das Weingut Santero in Italien und einigen europäischen Ländern verschiedene Weine in einer außergewöhnlich gestalteten Glasflasche. Die Flasche sieht aus, als hätte eine Hand die noch weiche Glasflasche verformt und einen Abdruck hinterlassen. So ausgeformt lässt sich die Flasche gut greifen, fixieren und auch beim Einschenken besteht die Gefahr des Rutschens nicht. Die Etiketten auf Vorder- und Rückseite sind zu den Vertiefungen der Flasche passend ausgeformt und ausgestanzt.
Wenn Sie sich für Verpackungen interessieren, dann könnte Sie auch unser <a href="http://www.packagingsummit.de/
"> Packaging Summit am 14. März 2018 </a> interessieren: Design, Packaging und Marke – dieser Dreiklang steht im Fokus des Packaging Summit, den die neue verpackung zusammen mit W&V (Verlag Werben & Verkaufen GmbH) veranstaltet. Im Hochhaus des Süddeutschen Verlags in München diskutieren Markenartikler, Designer, Packmittelhersteller und Wissenschaftler darüber, wie sich Marke, Produkt, Verpackung und Kommunikation in ihrer Wirkung ergänzen. Und wie sich Antworten auf moderne Fragestellungen finden lassen. <a href="http://www.packagingsummit.de/programm/
"> Hier finden Sie das vollständige Programm </a>.

| Design

Alle Sieger des Deutschen Verpackungspreis 2017 in Bildern

Pattex Neue Fuge - Die Verpackung als konvenientes Tool. Eine Kunststoffverpackung von Henkel für die Kategorie Funktionalität und Convenience. (Foto: DVI)
Corner Pack - Intuitive Öffnungshilfe für Schlauchbeutel. Ein innovatives Verpaclungskonzept zur kontrollierten und variablen Öffnung von (Folien)Verpackungen. Kunststoffverpackung von Mondi Consumer Goods Packaging für die Kategorie Funktionalität und Convenience. (Foto: DVI)
Perlamed Blistair - Einweginhalator, der Patienten unabhängig macht von größeren und aufwändigeren Inhalationsgeräten. Eine Kunststoffverpackung von Perlen Packaging für die Kategorie Funktionalität und Convenience. (Foto: DVI)
One up - durch einfache spielerische Zie- und Schließbewegung des Innenteils werden Bonbons oder Tabletten einzeln dargeboten. Eine Verpackung aus Papier, Pappe, Karton von rlc Packaging für die Kategorie Funktionalität und Convenience. (Foto: DVI)
Sikafiber - Water Soluble Packaging. Null Verpackungsabfall und gute Handhabung. Eine Verpackung aus Papier, Pappe, Karton und Kunststoff von Sika Technology für die Kategorie Funktionalität und Convenience.  (Foto: DVI)
Glück-Glas - Die Verpackung transportiert mit puristischem design Hochwertigkeit und Lebensgefühl. Eine Glasverpackung von Ardagh Glass  für die Kategorie Gestaltung und Veredelung.(Foto: DVI)
Nivea Handcreme als Handschmeichler - ansprechende und geschickte Verbindung von Tube und Flasche. Eine Kunststoffverpackung von Beiersdorf für die Kategorie Gestaltung und Veredelung. (Foto: DVI)
Insmoke Classic Inshape Verpackungen - eine kleine und feine Faltschachtellösung für 30 verschiedene Sorten Nachfüllflüssigkeit. Eine Papier, Pappe, Karton-Verpackung von Insmoke für die Kategorie Gestaltung und Veredelung. (Foto: DVI)
John Frieda SB Brilliant Shine Shampoo - klar strukturiertes Design und mit direkt bedrucktem Holografie-Inmould-Etikett. Eine Kunststoffverpackung von Kao Germany für die Kategorie Gestaltung und Veredelung. (Foto: DVI)
Doppelwanddose - technisch sehr anspruchsvoll - neuartige Verformungstechnologie bei Nutzung bestehender Anlagen. Eine Aluminiumverpackung von Linhardt für die Kategorie Gestaltung und Veredelung. (Foto: DVI)
 Störtebecker Eisbock Biere - Neues Etikettensystem ermöglicht eine rote, weit abstehende Fahne am Flaschenhals. Eine Glasverpackung mit besonderem Etikett von Störtebeker Braunmanufaktur für die Kategorie Gestaltung und Veredelung. (Foto: DVI)
Bocksbeutel PS - Moderne Interpretation einer bekannten Form unter Berücksichtigung aktueller Glastechnologien und nachhaltiger Glasreduktion. Eine Glasverpackung von Wiegand-Glas für die Kategorie Gestaltung und Veredelung. (Foto: DVI)
Kolobox - Transportverpackung für Freizeitgeräte. Eine Wellpappe-Kunststoff-Verpackung von Thimm - The Hifhpack Group für die Kategorie Logistik und Materialfluss. (Foto: DVI)
Bio-lutions - Faservergussverpackung aus ausschließlich nicht anderweitig genutzten regionalen Agrarabfällen (Bananenstämme, Tomatenpflanzen, Ananassträucher, Reisstroh, Zuckerrohrblätter, Weizenstroh) von Bio-lutions für die Kategorie Nachhaltigkeit. (Foto: DVI)
Constantia Compresseal - eine neuartige Mikroprägung reduziert Schwankungen und Störungen des Fertigungsprozesses. Eine Kunststoffverpackung von Henkel für die Kategorie Nachhaltigkeit. (Foto: DVI)
Klimaneutraler Standbodenbeutel - Der Standbodenbeutel verzichtet vollständig auf Aluminium und wird aus einem digital bedruckten Papier-Verbund hergestellt. Eine Papier,Kunststoff-Verpackung von wipak Walsrode für die Kategorie Nachhaltigkeit. (Foto: DVI)
Frosch Klappdeckeverschluss aus Rezyklat - Polypropylen-Re-Granulat, das die sehr hohen anforderungen an einen Klappdeckelverschluss im Spritzgussherstellungsprozess wie auch in der Anwendung erfüllt. Eine Kunststoffverpackung von Werner & Mertz, Heinz Plastics, Duales System Deutschland und Clariant Plastics & Coatings für die Kategorie Neues Material. (Foto: DVI)
OLED eine leuchtende Zukunft - Die wahrscheinlich weltweit erste leuchtende Verpackung mit gedruckten, flexiblen organischen Leuchtdioden (OLEDs). Eine Papier-Pappe-Karton-Kunststoff-Verpackung von Coca-Cola und Karl Knauer für die Kategorie Neues Material. (Foto: DVI)
Move - Schutz vor Produktpiraterie und Veredelung in einem. Eine Verpackung aus Papier, Pappe, Karton von Edelmann für die Kategorie Sicherheit. (Foto: DVI)
Depalettierer DPC und Tubenzuführung TZC - mehrskaliger innovationsoffener Roboterbaukasten. Eine Entwicklung von IWK Verpackungstechnik für die Kategorie Verpackungsmaschinen. (Foto: DVI)
SVC 1820 BH Revolutionäre Adaptivität in der Schlauchbeutelproduktion - Integration eines Radarsensors in das Füllsystem einer vertikalen Schlauchbeutelmaschine. Eine Entwicklung von Robert Bosch Packaging Technology für die Kategorie Verpackungsmaschinen. (Foto: DVI)
Vakuum-Pulverfüller (SHD) - neuartiges Schneckendosiersystem für pulvrige Schüttgüter. Eine Entwicklung von Rovema für die Kategorie Verpackungsmaschinen. (Foto: DVI)
Wipak Prodirect - Inkjet-Druckmaschine für den Packmitteldruck. Eine Entwicklung von Wipak Walsrode für die Kategorie Verpackungsmaschinen. (Foto: DVI)
Display für verschiedene Tücher zur Wäsche-Pflege
- ein aufmerksamkeitsstarkes ¼ Display. Aus Wellpappe von DS Smith Packaging für die Kategorie Warenpräsentation. (Foto: DVI)
Musterbox HagerGroup - Kartonverpackungen als modulares System. Das modulare System zur Präsentation von Lichtschaltern und Steckdosen erlaubt einen idealen Einsatz in großen Kunststoffboxen und im Einzelversand. Eine Verpackung aus Papier, Pappe, Karton, Wellpappe und Kunststoff von Hager Pappprint für die Kategorie Warenpräsentation. (Foto: DVI)
Tenz Peek Box - eine innovative Schiebe-Klapp-Aufstell-Verpackung für eine neuartige High-Tech-Schraube. Eine Verpackung aus Papier, Pappe und Karton von A&R Carton Graz für die Kategorie Warenpräsentation. (Foto: DVI)
Bimin-Stand - eine einfach Art und Weise, mit wenigen Teilen aus eienr Ladeeinheit ein Display für den Direktverkauf herzustellen. Eine Idee aus Wellpappe von Mondi Tire Kutsan für die Kategorie Wirtschaftlichkeit. (Foto: DVI)
Symbiex - die weltweit schnellste Kaschiertechnologie. Ein neues Klebstoffsystem für die Kaschierung von mehrlagigen Verpackungsfolien. Eine Idee im Bereich Kunststoff und andere Verbundmaterialien von Dow Europe für die Kategorie Wirtschaftlichkeit.  (Foto: DVI)
Transport-Stapelecken für Industrie-Ventilatoren FS 174 - eine innovative Designänderung macht aus einer 2-teiligen eine 1-teilige Lösung. Eine Idee aus Wellpappe von Mondi Wellpappe Ansbach für die Kategorie Wirtschaftlichkeit. (Foto: DVI)
Dispenser für Kosmetikampulen - neuartiges Unboxing-Erlebnis für Faltschachtel für ständige Portionspackungen. Eine Papier-Pappe-Karton-Verpackung der Hochschule der Medien Stuttgart - Maren Morscher, Mathias Ahle & Tim Winkler - für die Kategorie Nachwuchs. (Foto: DVI)
Go fresh: Einmal Kochen, mehrmals Genießen - Innovatives Verpackungskonzept insbesondere für junge Konsumenten (Generation Y). Eine Verpackung aus Wellpappe, Kunststoff und anderen Verbundmaterialien der htw Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin - Aran Leptig - für die Kategorie Nachwuchs. (Foto: DVI)
Klip Klap - Folienverpackung mit adaptiertem Öffnungsmechanismus wie beim Standbodenbeutel. Eine Kunststoffverpackung der htw Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin - Tobias Härtlein - für die Kategorie Nachwuchs. (Foto: DVI)
Tast(e) Food - optische und haptische Informationen durch Veränderung der Oberfläche zeigen den Qualitätszustand des Lebensmittels an. Eine Kunststoffverpackung der htw Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin - Anne Schulz - für die Kategorie Nachwuchs. (Foto: DVI)
Vendl - Trinkglas und Flasche in einem. Eine Verpackung aus Kunststoff und Glas der TU München - Simon Nüesch & Dominique Felsch - für die Kategorie Nachwuchs. (Foto: DVI)

| Fachmesse

Impressionen: CosmeticBusiness 2017

Intensive Gespräche während der CosmeticBusiness 2017 (Foto: Leipziger Messe / Jens Schlueter)
Fachlicher Ausstausch steht während der CosmeticBusiness im Mittelpunkt. (Foto: Leipziger Messe / Jens Schlueter)
Aussteller bieten individuelle Beratung für die Fachbesucher der CosmeticBusiness 2017. (Foto: Leipziger Messe / Jens Schlueter)
Auch die Gestaltung der Messestände hat einiges zu bieten. (Foto: Leipziger Messe / Jens Schlueter)
Der Stand des Austellers Fasten in Halle 2 (Foto: Leipziger Messe / Jens Schlueter)
Das Unternehmen fs Etiketten präsentiert sein Leistungsspektrum in Halle 4. (Foto: Leipziger Messe / Jens Schlueter)
Der Etikettenspezialist Duro Druck auf der diesjährigen CosmeticBusiness (Foto: Leipziger Messe / Jens Schlueter)
Der Verpackungshersteller Bech Packaging stellt sich auf der CosmeticBusiness 2017 den Besuchern vor. (Foto: Leipziger Messe / Jens Schlueter)
Messestand des Schweizer Ausstellers Temmentec in Halle 4 (Foto: Leipziger Messe / Jens Schlueter)
Auf der CosmeticBusiness können die Besucher Technik bestaunen. (Foto: Leipziger Messe / Jens Schlueter)
Vorstellung von Düften auf der CosmeticBusiness 2017 (Foto: Leipziger Messe / Jens Schlueter)
Kundengespräch am Messestand von Rusi Cometic in Halle 2 (Foto: Leipziger Messe / Jens Schlueter)
Andrang am Messestand von Emil Kiessling in Halle 2 (Foto: Leipziger Messe / Jens Schlueter)
In Halle 4 zeigt die Sonderschau Spotlight neue und weiterentwickelte Produkte der Aussteller (Foto: Leipziger Messe / Jens Schlueter)
Gut besuchter Messestand auf ders diesjährigen CosmeticBusiness (Foto: Leipziger Messe / Jens Schlueter)

Impressionen: Bosch Packaging auf der interpack 2017

Durch die optimale Vernetzung von Maschinen und IT erreichen die Industrie 4.0-Lösungen von Bosch nicht nur eine höhere Transparenz über die gesamte Fertigungskette. Sie unterstützen Unternehmen und deren Mitarbeiter dabei, Leistung und Produktivität der Fertigung nachhaltig auf ein neues Level zu heben. (Foto: Bosch)
Bosch präsentiert auf der interpack 2017 komplette Verpackungssysteme für Slug- und Stapelverpackungen (Pile Packs). Das modulare Design bildet die Grundlage für skalierbare Lösungen und bietet Freiraum für eine flexible Liniengestaltung: Hersteller können so problemlos ihre Produktionskapazitäten ausbauen oder den Automatisierungsgrad erhöhen. (Foto: Bosch)
Bosch präsentiert auf der interpack erstmals die lineare, aseptische Abfüll- und Verschließmaschine von Ampack für Milchprodukte, Baby- und Krankenhausnahrung. Die wahlweise in zwei Hygienestufen (ultrarein oder aseptisch) erhältliche Lösung eignet sich hervorragend für Produkte, die über einen längeren Zeitraum außerhalb der Kühlkette haltbar bleiben müssen. Eine Mindesthaltbarkeit von vier bis sechs Wochen, bis hin zu 12 Monaten, der höchsten, am Markt verfügbaren Haltbarkeit, ist dadurch möglich. (Foto: Bosch)
Von der Entwicklung über die Herstellung bis hin zu Abfüllung, Inspektion, Verpackung und Service bietet Bosch Lösungen und Linienkonzepte, die sich insbesondere durch ihre hohe Flexibilität hinsichtlich Produkt und Packmittel auszeichnen. (Foto: Bosch)
Die integrierte Xelum Tablettenpresse mit Anbindung an das Human Machine Interface (HMI) der Xelum Plattform sorgt für eine effiziente Tablettierung. (Foto: Bosch)
Die zweibahnige Version des Two-in-One Biskuit Verpackungssystems für Einzel-, Stapel- und Slug-Packungen garantiert eine schonende Handhabung und maximale Leistung auf minimaler Fläche. (Foto: Bosch)
Das zweibahnige Two-in-One Biskuit Verpackungssystem ist das erste System, das auf zwei voneinander unabhängig funktionierenden Bahnen sowohl Einzel-, Stapel- als auch Slugpackungen produzieren kann. Beide Bahnen verpacken zusammen bis zu 2400 Kekse pro Minute. Hersteller können die möglichen Packungsvarianten auch mit einer unterschiedlichen Produktanzahl pro Bahn produzieren. (Foto: Bosch)
Auf der interpack präsentiert Bosch ein komplettes System für Slugverpackungen in Trays. Die verpackten Trays werden zum Seitenlader transportiert, in Kartons verpackt und anschließend vom Sammelpacker in Transportkartons verpackt. (Foto: Bosch)
Erstmalig auf einer kontinuerlich arbeitenden VFFS- und Dornrad-Maschine produzierter und versiegelter Mono-Papiermaterial-Beutel. Ausschließlich aus Mono-Papiermaterial hergestellten Papierverpackungen sind staubdicht, wodurch die Produkte geschützt sind und die Verkaufsregale sauber bleiben. (Foto: Bosch)
Die KLV 1360 erzielt ihre Höchstleistung dank spezieller Prüfkammern, in denen die Behältnisse wahlweise einzeln oder gruppenweise geprüft werden. (Foto: Bosch)

Themenpark „Verpackung und Medizintechnik“ auf der FachPack 2016

Der Themenpark "Verpackung und Medizintechnik" ...
... ist eine gemeinsame Sonderschau der FachPack und des Fachmagazins neue verpackung.
Verpackung und Medizintechnik hängen derzeit eng ...
... mit einem hohen Informationsbedarf zum Thema Serialisierung zusammen.
Dieser hohe Bedarf an Informationen ganz speziell zur Medizintechnik...
... stand in vielen der Gespräche auf dem Themenpark im Mittelpunkt.
Doch auch die anderen Themen vom Design...
... über die Packmittel und Maschinen bis  hin zur Dokumentation wurden heiß diskutiert.
Die Aussteller auf dem Themenpark äußerten sich zufrieden...
... und berichteten von vielen konstruktiven Gesprächen ...
... bis hin zu konkreten Bestellungen. (alle Fotos: NürnbergMesse)

| Faltschachtel

Die Preisträger der Pro Carton ECMA Awards 2016

My. Von Erl - Preisträger als Carton of the Year: Schönheit von innen. "Von vorne sieht die Faltschachtel wie eine raffinierte Premiumverpackung aus, mit reizvoller Prägung, Heißfolie und Lacken. Erst wenn man sie öffnet, erzeugt My.Von Erl einen Wow-Effekt. Ohne irgendein anderes Material als Karton zu benutzen, hält die Verpackung alle Elemente und Extras zusammen, die man für dieses E-Zigarettenprodukt benötigt, und präsentiert sie bildschön. Die Kartonkonstruktion ist wirklich beeindruckend." (Foto. Pro Carton)
Beam-Box - Preisträger des Sustainability Awards. "Diese Verpackung fällt nicht nur auf, sie ist auch neu in diesem Bereich. Die Batterien werden in einem Kartonbehälter aufbewahrt, ohne dass ein Blister aus Kunststoff benötigt wird, und kann doch ordentlich verschlossen werden – ein klarer Vorteil gegenüber einer Blisterverpackung."
Preisträger in der Kategorie Most Innovative Design war Pure Lebensfreude: Pago Fruit Juice. "Wir haben das in der Vergangenheit oft erlebt: Manchmal gewinnen die einfachsten Lösungen, und diese Pago-Verpackung ist so ein Fall. Auf sehr kreative Art hält und präsentiert die Verpackung eine zusätzliche Flasche, entweder als Bonus oder um eine andere Geschmacksvariante einzuführen, während der Körper der Faltschachtel die eigentlichen Saftflaschen enthält. Einfach, wirkungsvoll und ein großartiges Marketinginstrument."
Sieger in der Kategorie Beauty & Comsetics: Karton sexy: Flormar All Eyes on Me Collection.
"Die Flormar All Eyes on Me Collection erfüllt zweifellos den Anspruch, alle Augen auf sich zu ziehen. Alle Juroren waren fasziniert von diesen kleinen Verpackungen, die nicht nur Marken- und Produktkommunikation leisten müssen, sondern sich durch die Wirkung von Drucktechniken und „Flock“ ein derart faszinierendes Gefühl in der Hand erzeugen, dass man sie einfach berühren muss."
Preisträger der Getränkeverpackungen - Polz Brandy XO. "In den Augen der Juroren erfüllt die Verpackung für diese 0,5 l-XO-Flasche der Familie Polz ihren Zweck sehr gut und auf ganzheitliche Weise. Grafisch sieht sie mit ihrem diskreten Einsatz von Gold elegant, schick und edel aus. Die Konstruktion aus zwei Teilen unterstützt diese Eleganz mit ihrem buchähnlichen Aussehen und bietet zudem für die Flasche auch ohne Überverpackung angemessenen Schutz."
Preisträger der Confectionery-Konkurrenz waren Süße Küken: Egg Box. 
"„Klug“, „attraktiv“, „innovativ“ und „Spaß“ waren nur einige der Worte, die im Zusammenhang mit dieser Faltschachtel fielen.Sie enthält kleine Schokoladeeier und kommt gänzlich ohne Kunststoff aus. Es war klar, dass die Form dieser Faltschachtel im Regal eine starke Wirkung entfalten und vor allem der Zielgruppe Kinder gefallen wird."
Für die Pharmaverpackungen nahm Orion Pharma Oy Sileo den Preis entgegen: "Äußerlich ist diese Verpackung wenig aufregend und passt somit wohl zum beruhigenden Inhalt. Umso erstaunter war die Jury über die innere Konstruktion. Sie kann ausschließlich durch Drücken der gelb hervorgehobenen Flächen geöffnet werden, sodass der Inhalt zuverlässig gesichert ist."
Dank cooler Erscheinung gewann die Coffee Capsules die Kategorie Lebensmittelverpackungen: "Fakt ist, dass diese Verpackung für Amann Kaffee wirklich elegant und herzeigbar ist, auch sichtbar in der Küche. Sie enthält vier verschiedene Sorten Kaffeekapseln, jede Variante wird auf einer der vier Außenseiten vorgestellt. Die Faltschachtel ist eine sehr schöne Konstruktion und fühlt sich dank verschiedener Veredelungen in der Hand sehr gut an. Das Konzept ergänzt eine „Lade“, die sich dank einer magnetischen Sicherung gut öffnen und schließen lässt."
Sieger in der Kategorie Non-Food wurde die als Extrem männlich eingestufte Verpackung der Camacho Cigar Packaging U.S. market. "Eine völlig neue Art, Zigarren zu präsentieren – mit Karton anstelle von Metall. Diese Verpackung springt ins Auge und ist derart unerwartet, dass sie bei der Jury große Aufmerksamkeit fand."
Die Kategorie Volume Markets gewann Reload - das Perfume Mini Spray. "Das Produkt von „Reload“ dient als Parfumzerstäuber für die Düfte großer Kosmetikhäuser. Es dient als Behälter für die verschiedenen Parfums und kann immer wieder benutzt werden. Bei dieser Kartonverpackung gefiel den Juroren die Art, wie die Elemente an ihrem Platz gehalten werden sowie auch die feingliedrige Druckgestaltung im Inneren."