Branche: Pharma

Produkt

20.10.2009

Beschichtungsverfahren plasmadust

Metallisieren mit kaltem Plasma

Mit der patentierten plasmadust-Technologie stellt die Reinhausen Plasma GmbH, Regensburg, eine Lösung vor, mit der sich Materialien lösemittelfrei und energieeffizient metallisieren und beschichten lassen. Basis des von dem Unternehmen entwickelten Beschichtungsverfahrens ist ein Kombinationsprozess aus kaltaktivem Plasma und Mikro-/Nanopartikeln. Die auch als Nanopowder-Plasma-Deposition-Technologie bezeichnete Methode ermöglicht durch die Kombination von Plasmatechnik und Mikro- bzw. Nanopulvern Direktbeschichtungsprozesse komplett ohne Chemikalien. Die Beschichtung erfolgt daher VOC-frei. Ätz- und Beizprozesse, die in der klassischen Oberflächenbehandlung unverzichtbar sind, fallen ebenfalls nicht an. Der geringe Energieverbrauch des Verfahrens resultiert aus dem Einsatz von Mikro-/Nanopulvern, die bereits bei geringen Temperaturen aufschmelzen und daher mit Niedrigenergie-Plasmaanlagen unter Umgebungsdruck verarbeitet werden können. So wird beispielsweise für die Beschichtung einer Grundfläche von einem Quadratmeter nur etwa 1/10 bis 1/100 der für thermische Spritzverfahren erforderlichen Energie verbraucht. Einen Beitrag zum sparsamen Energieeinsatz leisten auch die ebenfalls von dem Unternehmen entwickelten kaltaktiven Plasmaquellen. Die Gastemperatur beträgt bei diesen Systemen maximal 70 °C bei Atmosphärendruck, wodurch auch temperatursensible Materialien wie Kunststoffe, Folien und Papiere beschichtet werden können.

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