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05.10.2005

Weltleitmesse für Intralogistik: CeMAT öffnet vom 11. bis 15. Oktober die Pforten

Als im Jahr 2002 die Entscheidung fiel, mit der CeMAT sowohl in den Drei-Jahres-Rhythmus als auch in den Herbst zu gehen, wurde das sehr ambitionierte Ziel von 900 bis 1 000 Ausstellern definiert. Dieses Ziel wurde nun erreicht, teilt die Messe Hannover mit. Mit insgesamt 980 Ausstellern auf einer Fläche von rund 75 000 m² ist die CeMAT, die in wenigen Tagen beginnt, als eigenständige Messe auf Anhieb auch vom Zahlenwerk her ein Erfolg. Die diesjährige CeMAT übertrifft sogar das gute Ergebnis aus dem Jahr 2002, als im Rahmen der HANNOVER MESSE 944 Aussteller an den Start gingen. Dieser gelungene Auftakt spiegelt nach Aussagen der Hannoveraner die positive Stimmung in der Intralogistikbranche wider.

Sehr gute Beteiligung internationaler Aussteller

Rund 43 Prozent der CeMAT-Aussteller kommen aus dem Ausland. Damit erreicht die CeMAT erneut eine sehr hohe Quote internationaler Aussteller. Diese Internationalität unterscheidet die CeMAT maßgeblich von allen anderen Messen in diesem Bereich. Der Bereich "Flurförderzeuge, Gabelstapler und Zubehör" mit über 200 Ausstellern ist der größte Ausstellungsbereich. An zweiter Stelle rangiert der Bereich "Logistikmanagement, Computer-/ID-Systeme", der sehr stark aufgeholt hat. Mit ebenfalls über hundert Ausstellern liegt der Bereich "Zubehör für die gesamte Fördertechnik" an dritter Stelle. Komplette Förderanlagen sowie Hebebühnen und Hubarbeitsbühnen sind weitere Schwerpunkte der Messe. Insgesamt bietet die CeMAT ein ausgewogenes und komplettes Bild der Intralogistik, das auf keiner anderen Messe in dieser Breite und Tiefe zu sehen ist.

Messe-Highlights

Neben den vielen Produktneuheiten, die von den CeMAT-Ausstellern zur Messe gezeigt werden, gibt es etliche Sonderschauen und Foren. Die CeMAT wird keine Wünsche offen lassen. Wer sich umfassend über alle Aspekte der Intralogistik sowie der Logistik informieren möchte, der kann das nur auf der CeMAT tun, zumal alle Foren für die Besucher kostenlos sind. Der Campus Intralogistik ist ein echtes Highlight. Hier präsentieren Universitäten und Hochschulinstitute den Besuchern aus Industrie und Handel aktuelle Forschungsergebnisse. Darüber hinaus wurde von der WGTL (Wissenschaftliche Gesellschaft für Technische Logistik) und dem VDMA (Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau) ein interessantes und ausgewogenes Programm entwickelt, das sowohl für Studenten als auch für alle anderen Fachbesucher der Messe äußerst attraktiv ist. Hier werden Zukunftsthemen diskutiert. Das Thema einer Podiumsdiskussion lautet zum Beispiel "Was kommt nach RFID?" Während sich alle Welt noch mit der Einführung von RFID (Radio Frequency Identification) beschäftigt, setzt die technische Forschung sich bereits damit auseinander, welches System sich danach durchsetzen wird. Da die Waren- und Informationsströme weltweit organisiert werden müssen, ist die Logistik international aufgestellt, um in Netzwerken die gesamte Supply Chain beherrschen zu können. Ein großer Zukunftsmarkt für die Branche ist China. Diesem Thema wird im Rahmen des Campus Intralogistik großer Raum gewidmet.

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