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28.03.2007


IWKA verkauft Verpackungstechnik


Der Karlsruher Maschinen- und Anlagenhersteller IWKA Chart zeigen trennt sich von seiner Sparte Verpackungstechnik und gibt sich einen neuen Namen. Die Sparte soll an einen Fonds der Berliner Beteiligungsgesellschaft Odewald & Compagnie verkauft werden, wie das Unternehmen mitteilte. Der Firmenname soll von "IWKA Aktiengesellschaft" in "KUKA Aktiengesellschaft" geändert wird. Kuka heißt die IWKA- Industrierobotersparte. Die Namensänderung soll von der ordentlichen Hauptversammlung am 16. Mai per Satzungsänderung beschlossen werden.

Der Verkauf führt zu einem Buchgewinn, so dass für das Geschäftsjahr 2007 für den IWKA Konzern ein Ergebnisbeitrag aus Discontinued Operations von mindestens ca. EUR 50 Mio. erwartet wird. Der Verkauf erfolgt auf der Basis eines Unternehmenswertes (Enterprise Value) des Geschäftsbereichs Verpackungstechnik von ca. EUR 240 Mio. Zusätzlich wird auch ein im Bereich der Verpackungstechnik wesentlich genutztes Grundstück zu einem Preis von EUR 17 Mio. verkauft. Damit ergibt sich ein Gesamtvolumen der Transaktion von ca. EUR 255 Mio.

Gerhard Wiedemann, Vorstandsvorsitzender der IWKA, sagte zu der Entscheidung: "Unsere strategischen Überlegungen sind darauf ausgerichtet, in den Segmenten Anlagen- und Systemtechnik und Robotertechnik unseres Konzerns Wachstumspotenzial zu entwickeln. Das heißt, der Verkauf setzt Ressourcen und Kräfte frei, die wir für die Entwicklung innovativer Roboteranwendungen und Anlagentechnologien benötigen und einsetzen werden."

Der Geschäftsbereich Verpackungstechnik umfasst mehr als 20 Gesellschaften in Europa, Nord- und Südamerika sowie Asien mit einem Umsatz von über EUR 400 Mio. und über 2.500 Mitarbeitern im Jahr 2006.

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