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21.05.2007

Klöckner Pentaplast und Alba eröffnen neue Aufbereitungsanlage für PET-Flaschen

In Eisenhüttenstadt eröffnete heute die PET-CO GmbH, eine 100%ige Tochter der Klöckner Pentaplast Gruppe, auf dem Gelände der ALBA-Gruppe, eine integrierte Aufbereitungsanlage für PET-Getränkeflaschen. Dem feierlichen Produktionsbeginn von hochwertigen PET-Rezyklaten wohnten der Minister für Wirtschaft des Landes Brandenburg, Ulrich Junghanns, die Geschäftsleitung der Klöckner Pentaplast GmbH & Co. KG und der Vorstand der ALBA Gruppe bei. Auf einer Fläche von 2.700 qm kommt ein in Europa neues Recycling-Verfahren zur Aufbereitung von PET-Flaschen zum Einsatz. Wesentlicher Bestandteil dieses neuen Verfahrens ist der physikalisch-chemische Aufbereitungsprozess von PET Flaschen. Das Ergebnis sind hochreine PET-Rezyklate für die Weiterverarbeitung zu Verpackungsfolien wie Tiefzieh- und Boxfolien, sowie für andere Anwendungen, die von der Klöckner Pentaplast Gruppe produziert werden. Die neuartige Anlage basiert dabei auf einem Technologietransfer innerhalb der global agierenden Gruppe – eine eigene Technologie wie sie bereits erfolgreich bei kp Kanada eingesetzt wurde. Die reibungslose Zulieferung von verwertbaren PET-Getränkeflaschen garantiert die größte und modernste dreistufige PET-Flaschensortieranlage in Europa. Die ALBAGruppe hat die fortschrittliche Sortieranlage mit hocheffizienter Erkennungstechnik ausgestattet. Mit höchster Präzision werden die Getränkeflaschen nach Farben und Materialien getrennt. ALBA ist als führendes Unternehmen in der Entsorgungs- und Recyclingwirtschaft zuverlässiger Partner von Handelsketten und Discountern bezüglich der Übernahme von PET-Flaschen aus dem Pfandkreislauf. "Durch die Konzentration auf die jeweiligen Kernkompetenzen ergänzen sich die Unternehmen optimal", erklärt Joachim Kreuzburg, Präsident und COO der Klöckner Pentaplast Gruppe Europa und Asien. Die konsequente Ausrichtung auf die Materialanforderungen der Endprodukte seien wichtige Eckpfeiler dieser Partnerschaft. "Diese integrierte Wertschöpfungskette setzt Maßstäbe in der Recyclingbranche", so Joachim Kreuzburg. Von der optimierten Verwertungskette profitiert auch die Umwelt: Geleerte Getränkeflaschen erwartet nicht die simple Entsorgung, sondern ein ausgeklügeltes Recyclingkonzept. Damit unternehmen die Klöckner Pentaplast Gruppe und die ALBA Gruppe freiwillige Anstrengungen zur Erfüllung der deutschen Verpackungsverordnung, die ab 2009 eine stoffliche Verwertung von 22,5 Prozent aller in Verkehr gebrachten Kunststoffverpackungen vorsieht.

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