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29.02.2008

Tüten, Beutel und Folien werden teurer

Die ersten beiden Monate des Jahres 2008 sind für die Hersteller von Flexiblen Verpackungen positiv verlaufen. Trotzdem stehen sie erneut unter massivem Kostendruck durch eine stetig nach oben weisende Preisspirale bei den Rohstoffpreisen für Papier und Kunststoff. Das macht rohstoffbedingte Preiserhöhungen bei Beuteln, Tüten, Tragetaschen und industriellen Vorverpackungen ab sofort erforderlich, meldet der Industrieverband Papier- und Folienverpackung (IPV).

Weiter heißt es, die Preisanpassungen bei Flexibeln Verpackungen aus Papier bewegen sich in einem Korridor um 10 Prozent. Bei den Papierfabriken gab es innerhalb der letzten zwölf Monate drei erhebliche Preissteigerungen. Dies allein bedingt eine Preisanpassung um rund acht Prozent. Dazu kommen noch gestiegene Kosten für Transport, Energie, Farben und Klebstoffe, die sich insgesamt mit rund zwei Prozent bemerkbar machen. Weitere Rationalisierungspotenziale sind bei den Herstellern nicht mehr vorhanden.  

Die Rohstoffpreise für Kunststoffe haben sich aktuell im Schnitt um 17 Prozent gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres erhöht. Auch hier sind Preisanpassungen im zweistelligen Bereich erforderlich. Weitere Preisanpassungen im Jahresverlauf zeichnen sich durch die anstehenden Tariflohnerhöhungen ab. Darüber hinaus haben die Lieferanten für Papier und Kunststoff bereits weitere Preiserhöhungen für die nächsten Monate angekündigt.

 

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