Weil Emotion den Menschen macht, streben Unternehmen danach, ihre Produkte fest in der positiven Gefühlswelt ihrer Zielgruppen zu verankern. Ein bewährter Weg hierzu ist der Aufbau einer Marke: Die Marke hat die Kraft, der Ware die Eigenschaften einer lebendigen, facettenreichen Persönlichkeit zu verleihen. Die Verpackung gestaltet ihren Auftritt am Point of Sale. Die Hülle entscheidet, ob der erste Eindruck stimmt. "Was Emotion kann" lautet daher der Titel des 11. Deutschen Verpackungsdialogs, der am Donnerstag, dem 13. November im Deutschen Verpackungs-Museum, Heidelberg stattfindet. Als Referenten sind unter anderem die Unternehmer Werner Michael Bahlsen, Bahlsen GmbH & Co. KG, und Friedrich Neukirch, MCM Klosterfrau Vertriebsgesellschaft mbH, dabei. Die Teilnehmerzahl ist auf 100 Personen begrenzt. Eine frühzeitige Anmeldung ist daher ratsam. Per Email ist dies unter info@verpackungsmuseum.de möglich.
Gäste des Verpackungsdialogs haben Gelegenheit, eine neue Studie der GfK AG kennenzulernen. Wolfgang Twardawa fasst ihre Ergebnisse unter dem Titel " Markenbindung und Markentradition - die Emotion der Geschichte als Nutzen für die Marke" zusammen. Als Referent wurde auch Michael Conrad gewonnen, der als "Vater" des Marlboro Cowboys die Wesenszüge dieser Marke zu einer Person verdichtet hat. Der vielfach ausgezeichnete Designer Jürgen R. Schmid bringt an diesem Tag einen ebenfalls grundlegenden Aspekt ein, nämlich die Seite der Formgebung von Marken am tatsächlichen Produkt. In diesem Fall von technischen Apparaten und Maschinen – wie wird da eine Marke geformt, wie tritt sie auf? Ebenfalls als Referent dabei ist der erfahrene Markenfachmann Hans G. Güldenberg, der leidenschaftlich seine These vorstellt: "Eine Marke muss man lieben". Ein Tag der Emotionen also, beim 11. Deutschen Verpackungsdialog.
07.10.2008, 14:00