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12.02.2009

Deutscher Verpackungsmaschinenbau: Keine Feierlaune trotz Rekordjahr

Die Hersteller von Nahrungsmittelmaschinen und Verpackungsmaschinen können ein weiteres Rekordjahr verbuchen. Nach zwei Jahren mit kräftigem Plus fiel das nominale Umsatzwachstum mit 5 % moderat aus und lag am unteren Rand der im Herbst bekräftigten Prognose. Das in der VDMA-Umsatzstatistik ausgewiesene Umsatzwachstum kumuliert sich nunmehr seit 2005 auf nominal 36 %, ein für die Branche mehr als beachtlicher Wert.

Doch Feierlaune besteht nicht. Der Grund ist das schwache vierte Quartal beim Auftragseingang. Dieses dreht den Auftragseingang noch ins Minus. So steht dem nominalen Umsatzplus von 5 % ein Rückgang im Auftragseingang in gleicher Höhe gegenüber. "Ein Quartalsrückgang von mehr als 20 % ist für unsere, an sich vergleichsweise wenig zyklische Branche untypisch," kommentierte Richard Clemens, Geschäftsführer des Fachverbands Nahrungsmittelmaschinen und Verpackungsmaschinen, am 10.02.2009 in Frankfurt.

Dies zeige die derzeitige Verunsicherung der Märkte. Vor allem im wichtigen Exportmarkt Russland sei es derzeit für Kunden schwierig, Projekte zu finanzieren. "Wir sollten die Situation aber nicht dramatisieren. Der hohe Rückgang ist auch ein Spiegel der für die Branche ungewöhnlich hohen Zuwächse in den beiden zurückliegenden Jahren," meinte Clemens. Die für 2009 prognostizierte Null beim Umsatz sei immer noch möglich. Dies setze allerdings eine Beruhigung der Märkte im ersten Quartal voraus. Am Ende des Quartals wisse man mehr. Bis dahin möchte er sich mit einer neuen Prognose gedulden

 

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