Branche: Lebensmittel
Artikel
04.11.2011
Exzellent in der „Kapsel-Technologie“
OPEM und Cama gründen strategische Allianz | Kapseln für Kaffee, Tee oder Kräutertee sind nun schon seit Jahren ein wachsender Markt. Um dem ungebrochenen Wachstum weiter Rechnung zu tragen, haben sich mit Cama und OPEM zwei norditalienische Unternehmen zur so genannten UNIQUE-Partnerschaft zusammengeschlossen. OPEM steht dabei für Thermoformanlagen und Kapselfüllsysteme, Cama für Kartonverpackungslinien.
Mit dieser Partnerschaft stellen sich die beiden Unternehmen den Anforderungen und Wünschen ihrer Kunden. „Es handelt sich um eine strategische Verbindung", sagt Daniele Bellante, Geschäftsführer und Eigentümer der Cama Group, Garbagnate Monastero/Italien. Von den wichtigsten Playern in der Kaffee- und Tee-Branche werde die Zusammenarbeit von Cama und OPEM sehr geschätzt, weil sich daraus starke Effekte ergäben: Gemeinsam könnten die beiden Unternehmen nun in innovative und extrem flexible Lösungen zur Erfüllung der Produktionsanforderungen der Kunden investieren und so den Bedarf des Marktes an Hochleistungsverpackungstechnologie abdecken. Beide Unternehmen sieht Bellante als exzellent in ihrem Bereich an. UNIQUE ist, so betont Bellante, in der Lage, Komplettanlagen von Kapselthermoform über Befüllung bis zum Verpacken in die Primärverpackung (Beutel oder Flowpack) und anschließender Sekundärverpackung (Kartons und Endkartons) zu liefern. „Zusammenarbeit, Flexibilität, Kompetenz und das Streben nach Perfektion sind die Basis dieser Partnerschaft", unterstreicht der Cama-Geschäftsführer.
Rückblick: Bereits 2003 entwickelt Cama Hochgeschwindigkeitsverpackungsanlagen für Kapseln. Einem multinationalen Großkonzern liefern die Norditaliener eine erste Roboterlinie zum Einpacken von 1.400 Kapseln pro Minute in Kartons und anschließend in eine Wrap-around-Verpackung. Daraus wird eine Erfolgsstory. „Diese ist dem unermüdlichen Vorantreiben der eigenen Innovationen zu verdanken, immer in Zusammenarbeit mit unseren Kunden, die wir als Partner ansehen", hebt Bellante hervor. Bis heute haben die Applikationen in der Kapselbranche nach Aussagen der beiden Partner-Unternehmen einen exponentiellen Anstieg vollzogen. Cama und OPEM haben in diesen Jahren viele Erfahrung sammeln können. Die Marktführer der Kaffeebranche belohnten dies mit weiter steigenden Auftragszahlen.
Einen besonderen Mehrwert bietet die Cama Group zudem: Eine umfassende Kartonagenberatung gehört stets auch zum Angebot, damit produktspezifisch die beste Verpackungslösung am Ende beim Kunden läuft. Das Unternehmen präsentiert sich als "Globalberater", das in der Lage ist, gezielte technische Lösungen anzubieten. So werden Verpackungsmaschinen und Robotikelemente so angepasst und miteinander verbunden, damit am Ende mit dem verwendeten Karton, dem Verpackungstyp bis zur Definition von Investitionsamortisationsplänen ein rundes und auf den Kunden und dessen Anforderungen sowie Spezifikationen zugeschnittenes Angebot entsteht. Zeichnungen und Muster zu RRP (Retail Ready Package)-Verpackungen unterstreichen dies. Gleich, ob für die Verpackung von Produkten in der Konfiguration Wrap-around oder Displaybox, einteilig oder mit Boden und Deckelteil: die Cama-Spezialisten sind laut Bellante immer kreativ und nachhaltig bei der Lösungsfindung.
Annalisa Bellante, Marketingmanager bei Cama, ist von den eigenen Anlagen überzeugt: „In den vergangenen Jahren haben wir viel in R&D im Bereich Kaffee investiert und spezielle Lösungen zur Verpackungsreduktion (bis zu 30 %) durch spezielle Produktkonfigurationen erzielt. Dank innovativer Lösungen zum Handling und zur Gruppierung der Kapseln, sind viele Patente hinterlegt worden". Auf den Cama-Linien sind beispielsweise spezielle Zuführsysteme genormt worden, um die Produkte mit Hochgeschwindigkeit auf engstem Raum und mit einer schonenden Bearbeitung zu behandeln. Immer im Vordergrund dabei: Der maximale Schutz der Kapseln muss gewährleistet bleiben.
Nicht nur bei Kapseln Lösungsanbieter
Die Erfahrung beim Verpacken von Kaffee endet bei Cama nicht mit den Kapseln. Wie Annalisa Bellante hinzufügt, verfügt der Verpackungsspezialist aus der Lombardei über vielfältige Anwendungen für das Einpacken von Gläsern, Pads, Beutel, Doypacks und vor allem Stickpacks im Bereich Bohnenkaffee und Instantkaffee. „Beim letztgenannten Produkt haben wir Produktionsgeschwindigkeiten von 960 Stickpacks pro Minute erreicht, basierend auf der Entwicklung von speziellen trichterförmigen Füllgeräten zur Handhabung der Hochgeschwindigkeiten", sagt die Marketing-Verantwortliche. Unter den neuesten Lösungen im Bereich „Top Loading" hebt sie die Linie zum Verpacken von mehr als 780 Kapseln/Min. mit speziellen Verpackungskonfigurationen hervor. Die Maschine besteht aus Kartonaufrichter, Doppelbefüllroboter, Kartonverschließer, Case Packer und sei extrem flexibel und zuverlässig. Die Verpackungseinheiten der Kapseln werden optimal konfiguriert, um so die Verpackungsgröße extrem zu verringern. Die Gruppierung wird anschließend in Schachteln von 8 bis zu 48 Stücken gepackt und als weiteren Schritt in einer amerikanischen Faltschachtel konfektioniert. Nach Angaben von Annalisa Bellante hat der dadurch erzielte Verkaufsanstieg den Kunden bewogen, seine Hochgeschwindigkeitsanlagen aus dem Hause Cama zu verdoppeln.
Mehrwert durch kompetente Beratung
Zur Verpackung der Kaffeekapseln in Flowpacks oder Kartons bieten die Norditaliener im allgemeinen das "Side Loading" mit ihren Hochgeschwindigkeitskartonierern an. „Die Kartonierer handhaben verschiedene Produktkonfigurationen mit Flexibilität und Zuverlässigkeit, reduziertem Platzbedarf und einfacher Anlagenwartung", berichtet Daniele Bellante und fährt fort: „Wir sind in der Lage für verschiedene Verpackungsanforderungen und technischen Eigenschaften eines Projektes unseren Kunden unterschiedlichste Verpackungssysteme anzubieten - von Roboterlösungen (Top Loading), über Kartonierer (Side Loading) bis hin zur Case Packern mit Wrap-around-Schachteln oder Display Kartons". Das, so Bellante, sei eine einzigartige Bandbreite von Verpackungsanlagen innerhalb der sekundären Endverpackung. Um so strategisch bedeutender sei es, im überdimensionalen Wachstumsmarkt von Kapseln, den richtigen Prozess- und Verpackungspartner an der eigenen Seite zu haben. Damit die Lieferung von konstanten und qualitativ hochwertigen Maschinen gewährleistet bleibe. „Und natürlich hat der Anlagenpreis sicherlich seine Bedeutung, rückt jedoch im Vergleich an die zweite Stelle. Wir garantieren eine qualitativ hochwertige Anlage, Flexibilität und professionelle Beratung in allen Fragen rund um das Verpacken von Kaffee und Tee. Und das von Firmen - wie Cama und Opem - mit einer umfassenden Branchenerfahrung", sagt Bellante abschließend.
Autor: Redaktion
Ausgabe: 11/2011 November
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