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01.02.2012

Insolvenzverfahren der manroland AG eröffnet

Verpackungsdruck

Das Amtsgericht Augsburg hat das Insolvenzverfahren der manroland AG eröffnet. Wirtschaftsprüfer Werner Schneider von der Kanzlei Schneider, Geiwitz und Partner ist im Rahmen des Beschlusses zum Insolvenzverwalter bestellt worden. Nach den vorliegenden aktuellen Zahlen können rund 55% der Arbeitsplätze des insolventen Unternehmens durch das Verkaufskonzept gerettet werden.

„Angesichts der Kürze der Zeit und der Komplexität des Verfahrens ist dieser Wert erfreulich. Trotzdem ist jede Kündigung eigentlich eine zu viel“, erklärte Wirtschaftsprüfer Werner Schneider zu diesem Ergebnis. Schneider lobte auch die gute und konstruktive Zusammenarbeit mit dem Generalbevollmächtigten der manroland AG, Dr. Frank Kebekus in den vergangenen Wochen. „Wir haben unter starkem Termindruck ein stabiles Fortführungskonzept für das Unternehmen entwickelt, das war eine gute Teamleistung“, so Werner Schneider weiter.

Mit der Eröffnung des Insolvenzverfahrens hat Dr. Kebekus auch den Antrag auf Eigenverwaltung zurückgezogen und gibt sein Amt bei der insolventen manroland AG ab. Für Mitarbeiter, die nicht in eine der Folgegesellschaften übernommen wurden, besteht das Angebot zum Übertritt in sogenannte Beschäftigungs - und Qualifizierungsgesellschaften (BQG), die heute an allen drei Standorten ihren Betrieb aufnehmen. Ziel ist dabei eine möglichst hohe Vermittlung der früheren manroland-Beschäftigten in neue Arbeitsverhältnisse. Über einen Zeitraum von sechs Monaten bekommen die Mitarbeiter Qualifizierungsmaßnahmen und professionelle Hilfe bei der Stellensuche.

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